Klare LEDs "diffusieren"?

Gast #4422989
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Hi Klaus,

Klaus R. schrieb:
> anlösen != diffusieren

guckst du hier:
http://www.chemieonline.de/forum/showthread.php?t=209296


Zitat:
Das ist kein chemischer Vorgang. Das Polymer versucht sich im Aceton 
aufzulösen. Nachdem das Aceton verdunstet ist bleibt kristallines 
Polymer zurück, was das Licht anders bricht und daher trübe aussieht. 
Mit Wärme bis zum TG-Punkt läßt sich die Trübung beseitigen.
Ja das geht auch mit anderen Ketonen. Nagellackentferner. 2-Butanon.
Gast #4423300
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Also Aceton und in Vogelsand schwenken hatte ich auch schon durch :D
Hab dann angefangen mit nem Dremel und unterschiedlichen Aufsätzen das 
ging einigermaßen, aber man hat Schleifspuren gesehen.
Am besten ging es mit 1200er Nassschleifpapier... hat allerdings nach 
100 kein Spass mehr gemacht ....

Haben 2000 Leds diffus machen müssen für nen LED Cube.

Ein Kumpel hat dann aus einem Holzblock und einem Kupferrohr eine 
Sandstrahlpistole gebaut.
Haben die LEDs in Styropor gesteckt un immer so 200 300 gleichzeitig 
gestrahlt. -> Perfektes Ergebnis
Braucht allerdings ein Raum der staubig werden darf oder unmengen Sand 
und dann im freien machen.
Gast #4423824
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das mit dem glashaarpinsel sollte gehen
pass aber auf das du die abfallenden fasern nicht einatmest
hab mich vor kurzem sehr erschrocken als ich malm eine münze direkt 
untern lichtsrahl gereinigt habe, erstaunlich wie viel kleine Glasfasern 
da durch die luft schweben

was noch gehen könnte
pack deine leds möglichst irgendwie stehend in ein verschließbare gefäß
und geben eine tube sekundenkleber in das gefäß (irgendwo neben die 
leds)
die kleberdämpfe erzeugen ein milchigen film auf den leds
#4423894
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bernte schrieb:
> was noch gehen könnte
> pack deine leds möglichst irgendwie stehend in ein verschließbare gefäß
> und geben eine tube sekundenkleber in das gefäß (irgendwo neben die
> leds)
> die kleberdämpfe erzeugen ein milchigen film auf den leds

Dann sollten aber keine Fingerabdrücke o.ä. drauf sein :)

Rainolator Owner schrieb:
> 1 Handvoll LEDs in ein runder Behälter (Trommel, Walze, Konservendose,
> Eimer),
> Sand dazugeben,
> ein paar Stunden mit 40-90 Upm drehen (E: tumble).

Das scheint das vielversprechendste zu sein, vor allem wenn's um mehr 
als ne Handvoll LEDs geht.

Hab das zum Polieren genutzt. Holtzspreisel (gröbere Sägespäne) & 
Poliermittel.
#4423940
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michael_ schrieb:
> Nebenfrage, gibt es keine diffusen LED mehr zu kaufen?

Seit das bauen von LED-Blinkzeugs wieder etwas in Mode gekommen ist, 
wird es da wieder besser. Die großen Versender, wie Reichelt, halten 
sich da leider sehr zurück, aber auf eBay wird man fündig:

http://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=p2050601.m570.l1313.TR4.TRC2.A0.H0.Xled+diffus.TRS0&_nkw=led+diffus&_sacat=0

Mit kt-elektronic, led-store_waldheim, eduarddell (Delloptoelectronics), 
und led-carlights (LED Profi) habe ich gute Erfahrungen gemacht.

Mit freundlichen Grüßen - Martin
Gast #4424721
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ich habe eine 7x7mm Kiefernleiste stirnseitig aufgebohrt und in das Loch 
kleine Schnipsel Nassschleifpapier reingebröselt. Das Holz dann in den 
Akuschrauber spannen und von oben auf die LED setzen. Vorher das Loch im 
Holz naß machen.
Ich habe so 240 LEDs für meinen Belichter diffusioniert. Später sagte 
man mir, das man das DAFÜR nicht macht. ZU spät. Habe meine von 
kt-electronic
#4425125
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Stefan schrieb:

> Ein Kumpel hat dann aus einem Holzblock und einem Kupferrohr eine
> Sandstrahlpistole gebaut.
> Haben die LEDs in Styropor gesteckt un immer so 200 300 gleichzeitig
> gestrahlt. -> Perfektes Ergebnis
> Braucht allerdings ein Raum der staubig werden darf oder unmengen Sand
> und dann im freien machen.

Beschreib das mal näher.
#4425374
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michael_ schrieb:
> Hab gerade mal bei Reichelt geschaut. Bei 3mm gibt es ein gutes Angebot
> von diffusen LED.

Da hast Du natürlich Recht, da haben meine persönlichen Vorlieben 
reingespielt, wenn ich diffuse LEDs suche, bevorzuge ich meist Solche, 
bei denen das Gehäuse getrübt, aber nicht eingefärbt ist. Leider bin 
ich, bei Reichelt, auch schon auf fürchterliche 'Funzeln' gestoßen, mit 
LED-Chips drin von vorvorgestern. Die obengenannten Anbieter haben in 
den Diffusen die gleichen 'superhellen' Chips drin, wie in Denen mit 
klarem Gehäuse.

Mit freundlichen Grüßen - Martin
#4425384
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bernte schrieb:

> das mit dem glashaarpinsel sollte gehen
> pass aber auf das du die abfallenden fasern nicht einatmest
> hab mich vor kurzem sehr erschrocken als ich malm eine münze direkt
> untern lichtsrahl gereinigt habe, erstaunlich wie viel kleine Glasfasern
> da durch die luft schweben

Nun, Glasfaser ist kein Asbest und die Fasern, die
Du sehen kannst werden auch wieder ausgehustet.
Kritisch ist der Grössenbereichdarunter; allerdings
habe ich da von Problemen speziell mit Glasfasern
noch nichts gehört. Trotzdem würde ich bei grösseren
Arbeiten mit Glasfasern einen Mundschutz tragen.
Gast #4425425
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Harald W. schrieb:
> bernte schrieb:
>
> Nun, Glasfaser ist kein Asbest und die Fasern, die
> Du sehen kannst werden auch wieder ausgehustet.
> Kritisch ist der Grössenbereichdarunter; allerdings
> habe ich da von Problemen speziell mit Glasfasern
> noch nichts gehört. Trotzdem würde ich bei grösseren
> Arbeiten mit Glasfasern einen Mundschutz tragen.

So ist es. Ich arbeite seit sehr vielen Jahren bei Bedarf immer mal mit 
diesem Glashaarpinsel (natürlich nie an feinen Kontakten). Der hat 
inzwischen auch seinen x-ten Pinselersatz. Klar brechen dort die Fasern 
ab, doch wirklich blöd sind die nur zwischen den Fingern. Dort pieken 
die rein und man sieht die fast nie. In die Lunge können die auch 
kommen, doch nur wenn ich kopfüber pinsele ;-) Ansonsten sind die so 
schwer, dass sie unmittelbar zu Boden fallen.
Fasern von Mineralwolle (Dachausbau) sind noch viel feiner, da würde ich 
schon zum Mundschutz greifen. Asbestfasern sind dagegen noch eine ganz 
andere Nummer! Die sind wirklich so fein, dass sie wie Staub schweben 
können.

Also, gesundheitsschädlich beim Pinseln mit dem Glashaarmörkel ist 
höchstens das damit angetragene Material, z.B. irgendwelche Oxyde.

Old-Papa

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