Welches DDM lohnt sich?

#4431404
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Gast #4431478
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Dieter W. schrieb:
> Lohnen im Wortsinne tun sich diese Geräte nur wenn man mit ihrem Einsatz
> auch Geld verdient.

So gesehen ist jedes Hobby rausgeworfenes Geld.

Wenn man sich so ein DMM hin stellt, sollte man sich auch überlegen, wie 
man es kalibriert. Mit einer Kalibrierung bei Agilent/Keysight liegt man 
von den Kosten fast in der Größenordnung wie die ebay-Angebote. Das ist 
für den Hobbybereich vielleicht etwas übertrieben. Aber es ist sicher 
gut, wenn man die Möglichkeit hat, zumindest mit Geräten der gleichen 
Klasse zu vergleichen.
#4431498
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Wolfgang schrieb:

> Zumindest bei dem 34405A sehe ich für die Messung sehr kleiner
> Widerstände schwarz. Ich kann da keine Möglichkeit für eine
> Vierleitermessung entdecken.

Ich habe mir schon mal überlegt, mein auch recht genaues
Handmultimeter für Vierdrahtmessungen zu erweitern. Dafür
wollte ich einfach eine Stromquelle als externes Gerät für
z.B. 100mA bauen. Aber bekommt man eine solche Schaltung
mit einer Genauigkeit von besser 10 E-4 mit den üblichen
KSQ-Standardschaltungen hin? Kalibrieren kann man den Strom
ja mit dem Multimeter.
#4432632
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Ich suche in der Bucht ein gebrauchtes Tisch-DMM für ca. 600€, mit dem 
ich kleine Ströme, Widerstände, Spannungen messen kann sowie auch die 
genaauigkeit nicht all zu schlecht sein sollte. Es kann auch sein, dass 
ich Ströme mit ein paar Ampere messen muss. Was für ein DMM würdert ihr 
empfehlen?
Außerdem, was muss ich alles beim Kalibrieren beachten? Mit was für 
Kosten muss ich dabei rechnen?
Gast #4432652
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ich hab ein "recht genaues" tisch DMM 
(http://www.batronix.com/versand/multimeter/multimeter-dm3058e.html - 
genauer als ich e-hampel es brauche :), hauptsächlich weil es nicht 
ausgeht wenn man es mal eine weile nicht benutzt, und keine batterien 
auslutscht.
daneben ein hand-DMM (gossen metrahit 2+) das immer griffbereit ist, und 
nicht erst aufgebaut werden muss - ist dafür eher fürs grobe.

was "sich lohnt" ist abhängig davon was man braucht, und auf was man 
wert legt.
Gast #4434014
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Malte W. schrieb:
> Außerdem, was muss ich alles beim Kalibrieren beachten? Mit was für
> Kosten muss ich dabei rechnen?

Ist es so schwer google zu benutzen? Da findet man auch Preise zur 
Kalibrierung von Multimetern.
Die Kosten liegen demnach zwischen 50€ und 150€, je nach 
Genauigkeitsklasse des zu prüfenden Gerätes. Bei einem 6stelligen Gerät 
liegt der Preis dann halt eher bei 150€. Eine Justierung, sofern nötig, 
ist im Preis meist inbegriffen. Eine notwendige Reparatur kostet extra. 
Natürlich Werkskalibrierung. Wer braucht schon eine DAkkS-Kalibrierung?
Kalibrierlabore gibts es schätzungsweise in fast jeder größeren Stadt ab 
200000 Einwohnern.
Gast #4434207
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Harald W. schrieb:
> Aber bekommt man eine solche Schaltung mit einer Genauigkeit von besser
> 10 E-4 mit den üblichen KSQ-Standardschaltungen hin?

Zur Messung von kleinen Widerständen - und da kommen Leitungs- und 
Anschlusswiderstände, die man mit der 4-Leitermessung umgehen will zum 
tragen - würde ich nicht auf eine KSQ-Lösung setzen. Wenn man nicht 
Ströme im Ampere-Bereich einspeisen möchte, sind die Signalspannung ganz 
schnell im µV-Bereich, so dass einen Kontaktspannungen ziemlich ärgern 
können. Da würde ich immer auf eine Lock-In Lösung mit AC-Messsignal 
setzen.

Auch bei Geräte wie dem Agilent 34401A sind bei kleinen Widerständen 
mehrstellige Hausnummern in der Anzeige. Rechne mal die Messfehler laut 
Spezifikation zusammen.

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