EMF-Abschirmung durch Kupferplatten

Gast #4438403
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Kükendraht reicht, wenn die Maschenweite klein gegenüber der Wellenlänge 
ist.

Außerdem: Mit einer einzigen Was-auch-irgendwie-geartet-Platte kann man 
auch nicht ideal abschirmen. Die Platte reflektiert zwar, aber an allen 
Kanten werden die Wellen gebeugt und gelangen so dennoch hinter die 
Platte, wenn auch schwächer.

Empfehlung: Metallischer 3-D-Hohlkörper, z. B. Blechkiste.
Gast #4467523
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Die Kupferplatten müssen verlötet sein und dazu sollten sie überlappen.
Die Stärke kann aber auf eine Kupferfolie reduziert werden.
ALU geht nicht, hat leider dazu einen schlechten Wellenwiederstand, es 
sei denn, das ALU ist versilbert.
Aber auch bei Kupfer kann eine Fäche in Resonanz kommen, deshalb bietet 
sich ein Gebilde wie eine Pyramide besser an.

Die Erdung bringt nur was gegen Elektrostatik, meist ist die Erdung für 
HF eher hochhomiger. (Also Erdung im Sinne eines Blitzableiters.)
Erdung im Sinne von Masse, also Bezugspunkt ist schon eher richtig.
Gast #4467525
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Perlbach schrieb:
>Müssen die Kupfer-Platten dabei überlappen und geerdet werden?

Das hängt etwas von der Wellenlänge ab, wenn Löcher oder Schlitze
größer als die Wellenlänge ist kann HF noch hinein oder heraus kommen.
Wenn du ringsherum alles zusammenlötest, kann die HF nur noch über
Zuführungsleitungen rein oder raus.
#4468461
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Zur Abschirmung gegen HF Einstrahlung (Radar ist auch nur HF) eignen 
sich sehr gut kupferkaschierte Epoxyplatten, wie sie zum Aufbau von 
gedruckten Platinen verwendet werden. Die lassen sich sehr gut schneiden 
oder sägen; an den Kanten werden sie ganz einfach verlötet. Wenn der 
Kasten wasserdicht aufgebaut ist, hat auch HF keine Chance.

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