Kleidung Vorstellungsgespräch

Gast #4445727
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normal.

außer natürlich man will das kasperltheater das bei 
vorstellungsgesprächen abgezogen wird auf augenhöhe mitspielen - dann 
machtste dich fein, gehst vorher noch zum frisör (incl. augebrauen 
zupfen!), zur maniküre, und achtest darauf ein ordentliches eau du 
toilette zu tragen (ja, du trägst das dann).

und dann könnt ihr anfangen eure show abzuziehen: du stellst behauptest 
der baboeste aller babos zu sein, und die behaupten nicht genauso ein 
sauhaufen zu sein wie alle anderen sauhaufen auch.

ein wenig scnr, aber im endeffekt stimmts.
Gast #4445770
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Bewerben in einem Institut für eine Bachelorarbeit? Was da los mit dir? 
Bewirbst du dich auch an deiner Uni für Prüfungen? Mach ein paar Termine 
mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern und lass dir ein paar Themen 
vorschlagen. Danach wählst du aus...

Oder meinst du das Fraunhofer- oder das Max-Planck-Institut oder beim 
DLR? Da läufts genau so ab. Die bezahlen dich (zumindest in Stuttgart) 
sowieso nicht für die Arbeit.
Gast #4445811
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sam schrieb:

> Wie sollte man sich in einem Institut, für eine Praktikum/Bachelor
> Arbeit anziehen beim Vorstellungsgespräch?

Dasselbe, was du immer an hast. Naja, vielleicht nicht im Jogginganzug. 
Ich habe mich auch an einem Institut für eine Bachelorarbeit 
vorgestellt. Wenn ich da im Anzug gekommen wäre, hätte ich mich 
lächerlich gemacht.
Gast #4445828
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Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich mein Vorstellungsgespräch am DLR 
gehabt, da ging es um meine Diplomarbeit. Ich hatte ein Hemd an und kam 
mir schon leicht overdressed vor. Alles sehr entspannt, viel entspannter 
als in der freien Wirtschaft. Nach 5min waren wir beim DU und das ist da 
auch der Umgangston zwischen allen Kollegen. Nur die Anzugträger wurden 
mit Sie angesprochen.
Die kochen da auch nur mit Wasser, egal wie sie heißen. Auch am DLR 
arbeiten nur Menschen und auf den normalen PCs läuft Windows.
Gast #4445867
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sam schrieb:
> Wie sollte man sich in einem Institut, für eine Praktikum/Bachelor
> Arbeit anziehen beim Vorstellungsgespräch?

In welchem Institut, in welchem Bereich?

Jeans, gutes Hemd, Sakko, geputze Schuhe sind nicht verkehrt,
könnten aber auch, je nach Institut underdressed sein.
Aber dann wärst du dort, aufgrund deiner Frage, eh nicht passend.
Gast #4445886
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Bei allen erfolgreichen Vorstellungsgesprächen habe ich das angezogen, 
was ich im Job tragen würde, wenn z.B. wichtige Kunden zu Besuch wären.
Bei mir war das z.B. einmal eine schwarze Jeans und ein Henmd und 
normale Halbschuhe.
Das muss einfach realistisch sein, daher kein Anzug oder Kravatte. Job 
war Hardwareentwickler bei einer mittelständischen Firma.

Würde ich mich bei einer Bank als Kundenberater bewerben, müsste es 
natürlich ein Anzug mit Kravatte sein.

Und als Kanalarbeiter kommt man natürlich nicht im Ganzkörperkondom, 
sondern in normaler, sauberer Straßenkleidung.

Musst halt schaun, was da so üblich ist, und den gesunden 
Menschenverstand anwenden.

Wichtig beim Erscheinungsbild ist aber auf alle Fälle ein gepflegtes und 
seriöses Auftreten. Sowas wie saubere Kleidung, saubere Fingernägel 
gekämmte Haare etcpp.
Gast #4446437
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Enttäuschung schrieb:
> Bewerben in einem Institut für eine Bachelorarbeit? Was da los mit
> dir?
> Bewirbst du dich auch an deiner Uni für Prüfungen? Mach ein paar Termine
> mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern und lass dir ein paar Themen
> vorschlagen. Danach wählst du aus...
>
> Oder meinst du das Fraunhofer- oder das Max-Planck-Institut oder beim
> DLR? Da läufts genau so ab. Die bezahlen dich (zumindest in Stuttgart)
> sowieso nicht für die Arbeit.

Darum schreibt man Abschlussarbeiten auch in der Wirtschaft. Außer 
Uni-Leute sind dazu mit fast abgeschlossenen Bachelorstudium nicht ind 
der Lage.
Gast #4446659
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Szuk Macawk schrieb:
> Enttäuschung schrieb:
>> Bewerben in einem Institut für eine Bachelorarbeit? Was da los mit
>> dir?
>> Bewirbst du dich auch an deiner Uni für Prüfungen? Mach ein paar Termine
>> mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern und lass dir ein paar Themen
>> vorschlagen. Danach wählst du aus...
>>
>> Oder meinst du das Fraunhofer- oder das Max-Planck-Institut oder beim
>> DLR? Da läufts genau so ab. Die bezahlen dich (zumindest in Stuttgart)
>> sowieso nicht für die Arbeit.
>
> Darum schreibt man Abschlussarbeiten auch in der Wirtschaft. Außer
> Uni-Leute sind dazu mit fast abgeschlossenen Bachelorstudium nicht ind
> der Lage.

In vielen Fällen dürfen Uni-Studenten auch nicht in der privaten 
Wirtschaft  Bachelor-/Studien- und Masterarbeiten schreiben.
Gast #4446831
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Enttäuschung schrieb:

> In vielen Fällen dürfen Uni-Studenten auch nicht in der privaten
> Wirtschaft  Bachelor-/Studien- und Masterarbeiten schreiben.
Das ist auch richtig so. Ein Absolvent ist nicht die Billigkraft für die 
Industrie. Und das 'praxisnahe' Larifarizeugs gehört in 
Berufsausbildungen und nicht in ein Hochschulstudium. Hochschule >= 
Universität
Gast #4446897
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Wahrheitsverkünder schrieb:

> Ein Absolvent ist nicht die Billigkraft für die
> Industrie.

Sondern ist die Umsonstkraft am Institut, welches billig im Auftrag der 
Industrie forscht. Das mit dem in Zusammenhängen denken, scheint man an 
der Uni nicht zu lernen.

Wahrheitsverkünder schrieb:

> Und das 'praxisnahe' Larifarizeugs gehört in
> Berufsausbildungen und nicht in ein Hochschulstudium.

Wenn Arbeitslosigkeit dein berufliches Ziel ist mit Sicherheit.
Gast #4447002
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Ich gehe immer mit:

Guten Halbschuhen
Jeans-Hose (Blau, nicht Ausgeblichen, keine löcher)
T-Shirt    (meist 1-Farbig Blau/Grün ohne Aufdruck, ohne Löcher+Flecken)
Pullover   (Strickpullover Braun/Grau/Schwarz, auch gestreift)

Funktioniert!

Denke es ist entscheidend im Gespräch zu überzeugen.
Gast #4447028
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>
>> Ein Absolvent ist nicht die Billigkraft für die
>> Industrie.
>
> Sondern ist die Umsonstkraft am Institut, welches billig im Auftrag der
> Industrie forscht. Das mit dem in Zusammenhängen denken, scheint man an
> der Uni nicht zu lernen.
>
> Wahrheitsverkünder schrieb:
>
>> Und das 'praxisnahe' Larifarizeugs gehört in
>> Berufsausbildungen und nicht in ein Hochschulstudium.
>
> Wenn Arbeitslosigkeit dein berufliches Ziel ist mit Sicherheit.

Naja, man kann auch alles binär sehen :D

Meine Bachelorarbeit (FH) habe ich in einem mittelständischen 
Unternehmen geschrieben. Meine Betreuer haben sich dort die größte Mühe 
gegeben, dass ich während der Zeit soviel wie möglich mitnehme.

Meine Studienarbeit an der Uni war ähnlich. Ich habe ein Thema 
bearbeitet und sehr viel Unterstützung vom Betreuer bekommen. Für das 
Institut habe ich jedoch nicht gearbeitet, da die Mitarbeiter das zu 
entwickelnde Modell bereits hatten. Ziel war es selbst die Lösung zu 
erarbeiten.

Die Masterarbeit war hingegen beschissen. Ich wollte diese unbedingt in 
einem Unternehmen schreiben. Monate lang durfte ich an der Uni von 
Pontius zu Pilatus laufen um alle Unterschriften für die Genehmigung zu 
bekommen.

Ich habe schnell (und doch zu spät) erkannt, dass die Arbeit einen 
geringen wissenschaftlichen Anspruch hatte. Ich war wirklich nur die 
billige Arbeitskraft. Es kamen immer mehr Anforderungen vom Unternehmen 
(Wenn ich noch XY mache, wirkt sich das positiv auf meine Note aus) Zum 
Schluss musste ich meine Arbeit um einige Monate unbezahlt verlängern.

Wenn man nicht promovieren möchte, würde dennoch die BA, SA und MA 
(sofern erlaubt) in Unternehmen schreiben. Andernfalls alle an der Uni. 
Irgendwie klar oder? :D
#4447087
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ich denke, wer sich zu mir vorstellen kommt bzw. mir etwas
verkaufen möchte, der sollte sich leger anziehen - Anzug und
Krawatte stößt meine Elektronen ab...



Viele Menschen denken, Kleider machen Leute, das kann aber in
eine ganz falsche Richtung gehen...

Kein normaler (was ist normal?) Elektroniker sitzt in der Entwicklung
mit Anzug und gezupften Augenbrauen herum und lötet sich einen weg...


Bist ruhig und leger, setz di her -
bist grantig und zwida, schleich di wida...


Mani
Gast #4447949
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Enttäuschung schrieb:

> Ich wollte diese unbedingt in
> einem Unternehmen schreiben. Monate lang durfte ich an der Uni von
> Pontius zu Pilatus laufen um alle Unterschriften für die Genehmigung zu
> bekommen.

Universitäten sind allgemein studentenfeindlich. Die Studienbedingungen 
sind an der FH sind besser, das niemand ernsthaft abstreiten.
Gast #4450428
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Mama Hilfe! Was ziehe ich nur an? Kannst du mir für morgen bitte etwas 
rauslegen?

Mama ich bin doch jetzt bald Ingenieur, hör bitte auf mich zu bemuttern.

Mein Gott es ist ein beschissenes Institut. Geh im Anzug hin OK die 
anderen werden im Vergleich zu dir Scheisse aussehen - aber egal! Es ist 
ja nur ein VG. Im Endeffekt interessiert es keinen. Besonders nicht im 
Elfenbeinturminstitut....
Gast #4450456
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sam schrieb:
> Wie sollte man sich in einem Institut, für eine Praktikum/Bachelor
> Arbeit anziehen beim Vorstellungsgespräch?

Normalerweise kennt man sich aus Vorlesungen, Übungen und 
Praktikumsveranstaltungen wenn man in der Gruppe eine Arbeit machen 
möchte. Da wirkt es affig, wenn man nicht als man selbst erscheint, 
sondern Theater mit Verkleidung spielen will. Zieh was anständiges an 
und gut iss.
Gast #4450948
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sam schrieb:
> Mir
> gehts drum ob Anzug mit Krawate notwendig ist oder eher schöne Jeans,
> pulli...

Wenn du noch keinen Anzug hast, würde ich für so einen 
Parktikumspillepalle auch keinen kaufen. Anzug ist erst zum 
Karrierestart angemessen.

(Normale) Jeans sollte man sich als Ingenieure aber auch nicht antun. 
Schliesslich hat man als Ingenieur den Anspruch einen wertvolleren Job 
zu machen als der Handlanger im Lager. So Anspruch an sich selbst sollte 
sich auch in der Kleidung. Also keine Proleten-jeans und kein 
Banker-Zwirn.

Chinohose, passender Gürtel, helles Hemd wäre schon mal ein Anfang.
Und Steve Jobs hat bewiesen das auch der (richtige) Rollkragen zu einem 
Trechnik-Visonär und Manager passt. Hauptsache es kommt rüber das hinter 
allem was man tut Überlegung und Plan steht. Und weder Not noch 
Desinteresse die Kleiderwahl bestimmt.
#4452342
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Hauptsache schnell schrieb:
> (Normale) Jeans sollte man sich als Ingenieure aber auch nicht antun.
> Schliesslich hat man als Ingenieur den Anspruch einen wertvolleren Job
> zu machen als der Handlanger im Lager. So Anspruch an sich selbst sollte
> sich auch in der Kleidung. Also keine Proleten-jeans und kein
> Banker-Zwirn.

Du lebst auf einem Zwergplaneten?


Und was heisst denn: Handlanger im Lager?

                     Proleten-Jeans?



Hauptsache schnell (Gast) ist ja ein ganz raffinierter, aber Dir sollte
man eine "Schnellen" für Dein "Heruntermachen" !!!
Gast #4460272
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> Re: Kleidung Vorstellungsgespräch

Bei Krupp oder Rheinmetall kannst du ruhig mit Klatze und Kampfanzug 
gehen.

Wenn du im Sari kommst reicht es wohl nur für die Suppenküche von Mutter 
teresia.

Auf Inbetriebnahme kannst du auch im Knast-Anzug kommen, macht auch 
keinen schlechten Eindruck.

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