Ein Buch schreiben egal, um welches Genre es sich handelt, ist in etwas
so wie ein Kind bekommen. Zunächst trägt man sich mit den Ideen und
Gedanken schwanger, dann erstellt man Skizzen und Entwürfe und später
bringt man alles in einer geeigneten Form zu Papier. Das Kind ist
geboren. Nun folgt die Korrektur- und Überarbeitungsphase. Es werden
ganze Kapitel umgebaut, Abschnitte verändert, andere Perspektiven
überprüft. Das Kind wird groß. In dieser Phase kommen meist auch noch
weitere Personen ins Spiel. Das Buch wird Korrekturgelesen und
unterliegt inhaltlicher und fachlicher Kritik. Sind auch diese Dinge
eingearbeitet, dann ist das Kind endlich erwachsen und kann ins Leben
entlassen werden. Da der gesamte Schreibprozess ein sehr persönlicher
Prozess ist, hat der Autor/Autorin meist dann auch das Bedürfnis seine
Emotionen in Form eines Dankes zu kanalisieren. Wen nicht so empfindet,
hat noch kein Buch geschrieben.