Empfehlenswerte Fräsmaschine (Auftisch)

#4458520
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Moin moin,

kennt jemand eine gute Fräsmaschiene(Manuell) im Tischbohrerformat? Im 
Prinzip so was wie das 
hier:http://www.ebay.de/itm/Bohr-und-Frasmaschine-KF-10-230-V-Bernardo-/141843297670?hash=item210684f586:g:xBcAAOSwXshWr7MW
vielleicht mit etwas größeren Arbeitsbereich.

Anwendung hauptsächlich bearbeiten von Gehäusen, Frontplatten, 
Bosch-Profilen usw (Alles Alu)
Toleranz von +/- 1mm ist ok.
Stahl wird nur selten verarbeitet.

Kostenpunkt inkl. Standard-Fräser/Futter&co bis 2500€

Ich hab keine Ahnung was Qualität Werkzeugmaschinen angeht, ich weiß nur 
wie man sie benutzt..
Gast #4458549
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Optimum Bf16 oder Bf20, bzw vergleichbare. Die gleiche Machine wird auch 
unter anderem Namen verkauft, mit leichten unterschieden und evtl 
qualitätsunterschieden. (z.B. Bernado KF16, ...)

Falls du noch etwas mehr Spannfläche brauchst, gibts beide Varianten 
auch in einer L Version mit breiterem Tisch.

Ich würde generell darauf achten, das die Säule stabil ist, d.h. nicht 
Rund und auch nicht unten am Kreuztisch schwenkbar, sondern nur der 
Motor geschwenkt wird.
#4459577
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Fabian F. schrieb:
> Stahl wird nur selten verarbeitet.

Was wird denn verarbeitet?

Die Bohrfräsmaschinen für Metallbearbeitung können allergisch reagieren, 
wenn darauf Holz bearbeitet wird und nicht unmittelbar danach sorgfältig 
geputzt. Für NE-Metalle (Alu, Messing, Kupfer), weichen Stahl (ST37, C45 
& Co.) und Kunststoff sind BF20 & Co. allerdings eine feine Sache für 
den Hobbykeller.
#4459616
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Holz kommt vor die Hütte nicht in die Werkstatt :-)

Die Häufigsten Arbeiten wären Ausschitte in Kunststoff oder Alu(Selten 
auch verzinkter Stahl, muss dann aber nicht schnell gehen)-Bleche für 
Stecker und Kabel machen.

Gelegentlich mal eine Halterung für einen Sensor aus einem Alublock 
fräsen oder anpassen.

Im Moment müssen wir wg. jedem Miniteil zu einer Werkstatt fahren (Mit 
Auftrag &co) wenn wir nur ein zu klein geratenes Loch in ein Langloch 
verwandeln wollen :-/
#4459631
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Ich fasse mal zusammen:

 - gewerblich
 - Gehäuse- und Vorrichtungsbau
 - Vermutlich mehr Labor als Schlosserwerkstatt

Dann sind BF20, F1200 oder Sieg X3 die richtige Größenordnung. 
Mindestens zwei dieser Maschinen gibt es mit kurzem oder langem Tisch. 
Prüft den Verfahrbereich, den ihr wirklich braucht. Eine Maschine mit 
kurzem Tisch ist aufgrund der Steifigkeit und Lebensdauer zu bevorzugen, 
wenn der Verfahrbereich ausreicht. Von BF20 und X3 gibt es zahlreiche 
Klone, die aus denselben Gußteilen bestehen. Bei einigen Klonen muß man 
nacharbeiten, damit sie "rund" laufen. Beim "Orginal" von Sieg, Wabeco, 
Optimum sollte alles out of the box laufen.

Plant auf den Kaufpreis mittelfristig noch einmal das Doppelte für's 
Zubehör (Schraubstock, Spannpratzen, Fräser, Spannfutter, evtl. 
Rundtisch, Unterschrank, Meßmittel, ...) dazu.

Die Original-Unterschränke haben eine angenehme Arbeitshöhe und sind, 
wenn im Budget enthalten, nicht verkehrt.
#4459854
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Danke für die Auskunft.
Wo wir schon beim Zubehör sind, was braucht man unbedingt für die o.g. 
Aufgaben, was im Lieferumfang üblicherweise nicht enthalten ist?

Von der Bohrmaschine sind schon diverse Gerätschaften vorhanden:
(Demnach muss man mit dem Fräser auch nicht bohren können)

- Schaubstock
- Messchieber
- Spannpratzen
- Gewindescheider
- Hartmetallbohrer
- Schneidöl
- Werkbank
- Spansauger
- Kühlmittel
- Anreißer
- Körner
- Schutzkleidung

Eigentlich brauchts dann doch nur noch ein paar Fräser und es kann 
losgehen, oder?
#4459863
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Fabian F. schrieb:
> - Kühlmittel

braucht man eher nicht wenn man kein KSS dazubaut (und das wird eine 
Sauerei).

Der Rest, ja, ist nützlich + Kegelsenker und Spannzangen (ob 
Direktspannzangen oder ER25 ist Geschmackssache).

Wenn man Frontplatten gravieren will, reicht kein Gravierstichel, 
sondern man braucht auch einen High-Speed-Motor.

Da dir 1mm reicht, brauchst du auch keine Messtaster/Feinzeigermessuhr.

Wenn man grosse runde Löcher fräsen will, und keine CNC hat, ist ein 
Rundtisch nützlich, aber sauteuer (und meistens lässt sich die grosse 
Platte in die man das Loch bekommen will auf ihm sowieso nicht drehen 
weil es gegen die Maschine stösst). Ich habe CNC, da kann man Sub-D 
Löcher etc. auf Knopfdruck fräsen.
#4459921
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Michael B. schrieb:
> ... Kegelsenker und Spannzangen (ob
> Direktspannzangen oder ER25 ist Geschmackssache).

Ein Set Spannzangen ist eigentlich ein Muss. Damit kann man Fräsen, 
Bohren und Gewinde schneiden.

Ein Körner ist weniger wichtig, besser ist ein Zentrierbohrer.

> Ich habe CNC, da kann man Sub-D Löcher etc. auf Knopfdruck fräsen.

Neid. Ich muss noch kurbeln.
Btw.: Welchen Fräser, Drehzahl, Vorschub nimmst du z.B.für SUB-D in Alu?
Gast #4460457
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Robin schrieb:
> Ich würde generell darauf achten, das die Säule stabil ist, d.h. nicht
> Rund und auch nicht unten am Kreuztisch schwenkbar,

Ach nö, das kommt drauf an. Ich werkele z.B. mit ner EMCO FB2, die ist 
zwar steinalt und sie hat eben auch eine RUNDE Säule und sie ist nach 
Lösen von mehreren Spannschrauben drehbar (was ich NOCH NIE gemacht 
habe), aber sie ist stabil genug, auch für Stahl. Allerdings ist das ein 
Teil nicht leicht, so 140 Kilo hat das Teil bestimmt. Man braucht 
mindestens 3 Mann, um sowas anzuheben.

Beispiel-Foto: "http://user.acw.at/krammer/werk0049.jpg";

W.S.
#4462463
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Thomas F. schrieb:
> Btw.: Welchen Fräser, Drehzahl, Vorschub nimmst du z.B.für SUB-D in Alu?

Einen 3mm Fräser, VHM, mit 6mm Schaft, 3-schneider (eigentlich 2 
Schneider, hab ich aber derzeit nicht).
Drehzahl 3000, mehr kann die Maschine nicht, Vorschub 120mm/min.

Damit ist Vc zu gering, aber die Maschine kann nicht schneller, und die 
Spandicke zu dünn, bei grösserer Spandicke setzt sich aber der 
3-schneider zu und bricht ab.

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