Gast
#4458558
Hallo, hat hier jemand Erfahrungen mit Datensicherungen auf SD-Karten oder kennt jemand die Arbeitsweise aktueller SD-Karten so gut, dass er abschätzen kann, ob so etwas unter bestimmten Voraussetzungen Sinn macht? Bezahlbare Sticks sind leider ziemlich langsam und müssen durch Ausfälle auch gelegentlich entsorgt werden (einige von denen sind nur noch Read-Only und ich möchte die nicht mit all meinen Daten im Rahmen der Garantie einschicken). Festplatten und SSDs sind ja noch relativ teuer, da käme ich bei 2 BackUp-Medien pro Rechner für die ganze Familie auf einige hundert Euro, und wie lange die dann halten ist ja auch nicht sicher. Die zu sichernden Datei-Typen sind durchwachsen, nur selten ziemlich große Boliden wie Mailbox-Datenbank-Dateien, die insgesamt auch schon ein paar GB groß sein können, überwiegend jedoch viele kleine Dateien, wie Word-Dokumente. Daneben aber auch viele Bilder mit Dateigrößen im unteren einstelligen MegaByte-Bereich. Die Mailbox-Dateien werden dabei so gut wie immer jedes mal erneut kopiert, weil ich ja fast täglich damit arbeite. Die zu sichernde Datenmenge dürfte sich in den nächsten Jahren zwischen aktuell 15 GB und maximal 30 GB bewegen. Die Frage ist jetzt, ob ich eventuell mit SD-Karten oder irgend etwas anderem besser fahre als mit diesen elendigen USB-Sticks? Bei den Sticks habe ich das Gefühl, dass die nicht nur bei der Schreibrate langsamer sind als Festplatten, sondern auch von der Zugriffszeit her drastisch einbrechen, sobald man viele kleine Dateien kopiert. Wenn man sich die Amazon-Rezensionen durchliest, darf man eigentlich gar keinen Stick mehr kaufen. Die Serien-Streuung der Hersteller scheint von "totaler Schrott" bis "funktioniert wie beschrieben" zu variieren. Die reinste Lotterie! Oder sind SD-Karten der selbe Schrott, mit den selben grottigen Pseudo-Wear-Leveling-Algorithmen, nur ohne ein griffiges Gehäuse? Die Rezensionen nützen mir bei SD-Karten nicht viel, weil die Masse der Kunden diese für Digital-Kameras kauft und da allenfalls die sequenzielle Schreibrate bei RAW-Bildern oder Videos bewertet wird. Bei den SD-Karten gibt es wohl offiziell maximal Class 10, dafür sind die 10 MB dann wohl zumindest beim sequentiellen Schreiben garantiert? Es gibt aber diverse "aufgebohrte" SD-Karten mit Schreibraten von "bis zu 40 MB pro Sekunde", die gar nicht mal so viel Geld kosten (32 GB knapp über 20 Euro). Die Frage ist jetzt, ob diese Schreibrate a) ehrlich ist und b) nicht total einbricht, sobald man mal mehr als 100 kleine Dateien auf die Karte schiebt? Viele Grüße