Berechnung einer Kondensator-Batterie zum Ausgleich von Blindströmen

Gast #4463574
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Hallo,

ich habe folgendes Problem - ich habe einen Motor mit einer Induktivität 
- die wohl jeder Motor hat. Es entsteht dann eine Blindleistung, die das 
Stromnetz zusätzlich belastet. Jetzt besteht die Aufgabe darin, parallel 
zum Motor Kondensatoren zu schalten, um die Blindleistung zu 
kompensieren.

Meine Idee wäre jetzt, dass ich die Ströme in ein Imaginärdiagramm 
einzeichne, wo eine imaginäre Achse vorhanden ist anstatt einer y-Achse 
und die x-Achse sei die reale Achse. Dann geht ja die Induktivität in 
eine Richtung - z.B. nach oben, und der Anteil, der nach oben geht, ist 
ja mein Q - also meine Blindleistung. Ist es vom Gedanken her richtig, 
dass ich jetzt dafür sorgen muss, dass die Kondensatoren so bemessen 
sind, dass ein zusätzlicher Vektorpfeil entsteht, dann aber in die 
andere Richtung von der imaginären Achse - also eine Kapazität - und der 
Vektorpfeil dann so sein muss, dass der Zielpunkt aller Vektoren beim 
Zusammenaddieren dann auf der relellen Achse liegt? Dann müsste ja 
gedanklich gesehen die Induktivität durch die Kapazität aufgehoben sein 
werden müssen und dann weggehen - ist das so richtig?

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