Induktionsmotor an Ebike Controller anschließen

#4466957
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Hallo erstmal,

Ich hoffe ich bin hier in der richtigen Abteilung.
Ich habe einen 230v Induktionsmotor und möchte den mit einem ebike 
Controller und Akkus steuern. ich möchte ihn dann mit 36v betreiben.
solcheinen Controller verwende ich.


http://www.ebay.de/itm/HMParts-E-Scooter-E-Bike-Steuergerat-Controller-36-48-V-350W-Typ2-/361485567631?hash=item542a38068f:g:QbYAAOSwpDdVWz6X

Wie muss der Motor geschaltet werden?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen. danke
Angehängte Dateien:
Gast #4467628
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Mit deinem Kenntnisstand Nein....wenn man schon einige 
leistungselektronik Projekte erfolgreich umgesetzt hat ist es was 
anderes aber als einsteige ist das absolut ungeeignet.
Man könnte fertige dc/ac wandler kaufen...preislich fängts da im 4 
stelligem bereich an.
Normale 12/230v wandler kommen mit induktiven last meistens nicht klar. 
36v sind da noch ein weiteres problem.
Kauf dir nen richtigen motor und verschenk das ding...
#4467661
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Der Sunny Island 3.0M / 4.4M ist die ideale Produktlösung für autarke 
und netzgekoppelte Systeme

WTF???? Das Ding ist so groß wie ein Kühlschrank!!!

Das kann doch nicht der Ernst sein!!! ich will nen Motor der normaler 
weise mit 230/400v ac aus der Steckdose läuft mit 36v ac aus einem Akku 
betreiben.

Ich habe keine Ansprüche an die Leistung!!!
#4467680
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Автомат К. schrieb:
> Sven B. schrieb:
>> Oliver R. schrieb:
>>> Doch, nimm einen Spannungswandler
>>
>> Ich will den Motor mit 36v laufen lassen.
>> Die Drehzahl spielt keine Rolle.
>
> Die 24V Wandler werden wahrscheinlich auch mit 36V klarkommen.
> Schließlich kann ein LKW-Bordnetz bis zu 32V haben, kurzzeitig sogar
> noch mehr.

ist da ne Drehzahlregelung möglich?
#4467686
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Sven B. schrieb:
> ist da ne Drehzahlregelung möglich?

Ja, über den Schlupf des Motors :-D

Du musst nur mit einem Taster am Lenker den Anlaufkondensator zu- und 
abschalten. Wenn bei höherer Drehzahl dann ein einigermaßen stabiles 
Drehfeld auch ohne Kondensator zu Stande gekommen ist, dann muss man 
halt mal die Fahrradbremse benützen...
#4467734
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danke für die Hilfe.
nur dann muss ich ja erst umwandeln auf 230v das will ich nicht
 meine Mission ist es diesen Motor direkt mit 36v zu betreiben.
z.b. mit einem ac Ebike controller die können auch Sinuswellen ausgeben 
auf drei Phasen.
ich hatte an sowas gedacht

http://shop.crystalyte-europe.com/product.php?productid=16459&cat=296&page=1
(Firma: matzetronics) #4467923
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Aus den Bezeichungen U1, U2 und Z1, Z2 an den Motorwicklungen geht schon 
mal klar hervor, das das ein stinknormaler Kondensatormotor ist und 
deswegen selbst für den Betrieb an normalen 230V~ FU schon nur sehr, 
sehr schlecht geeignet ist. Noch viel weniger für den Betrieb an einem 
BLDC Kontroller für 36V.

So und jetzt kannst du 'Ich will aber!' brüllen und gegen die Wand 
klopfen - es geht trotzdem nicht. Vergiss es, vergiss es, vergiss es, 
vergiss es.
#4468056
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Matthias S. schrieb:

> Ein Kondensatormotor ist und deswegen selbst für den Betrieb
> an normalen 230V~ FU schon nur sehr, sehr schlecht geeignet ist.

Das kann man so nicht sagen. Es gibt spezielle Frequenzwandler,
die zwei Phasen mit 90° erzeugen. Aber so oder so ist obiger
Motor, schon auf Grund der geringen Leistung, für Betrieb an
36V= "nur sehr, sehr schlecht geeignet". Die theoretische
Abgabeleistung von ca. 10W wir möglicherweise schon von der
inneren Reibung des Motors aufgezehrt.
Gast #4468093
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Harald W. schrieb:
> Es gibt spezielle Frequenzwandler,
> die zwei Phasen mit 90° erzeugen.

Sorry, aber das sollte man endlich mal beerdigen. Ich kenne nur eine 
Firma welche solch einen F/U herstellt (wäre interessant zu wissen wer 
noch).

Ein Kondensatormotor lässt sich zwar preisgünstig herstellen (bis ca 
1.5...2kW), die Ausnutzung von Kupfer und Eisen ist aber gegenüber einem 
Drehstrommotor sehr bescheiden. Warum auf Teufel komm raus die 
"billigen" Motoren mit Aufwand (Geld, spezial F/U) zur 
Drehzahleinstellung gebracht werden sollen, diese dann auch noch nur 
eingeschränkt regel- und ausnutzbar sind, erschliesst sich mir nicht.
#4468108
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Verzeifelt schrieb:

> Ein Kondensatormotor lässt sich zwar preisgünstig herstellen (bis ca
> 1.5...2kW),

In den USA werden solche Motoren auch noch für deutlich höhere
Leistungen benutzt; einfach aus dem Grund, weil es in Privat-
haushalten normalerweise keinen Drehstrom gibt.

> Warum auf Teufel komm raus die
> "billigen" Motoren mit Aufwand (Geld, spezial F/U) zur
> Drehzahleinstellung gebracht werden sollen,

Ich könnte mir vorstellen, das man das in den USA (siehe obiger
Grund) anders sieht, habe aber zu wenig Kontakt zu amerikanischen
Elektronikern, um das zu bestätigen. M.W. gibt es hier im Forum
auch einige "Amerikaner", die vielleicht näheres dazu sagen könnten
(Momentan schlafen die wohl noch alle).
(Firma: matzetronics) #4468580
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Harald W. schrieb:
>> Ein Kondensatormotor ist und deswegen selbst für den Betrieb
>> an normalen 230V~ FU schon nur sehr, sehr schlecht geeignet ist.
>
> Das kann man so nicht sagen. Es gibt spezielle Frequenzwandler,
> die zwei Phasen mit 90° erzeugen.

Welchen Teil von 'normalen 230V~ FU' soll ich dir nochmal erklären?
Das ist der Unterschied zwischen 'normal' und 'speziell'.

Diese Diskussion hier zeigt auch, das es sowas nicht wirklich gibt:
http://www.eevblog.com/forum/projects/simple-vfd-for-low-power-single-phase-induction-motors/
bzw. man redet nicht über den Preis:
http://www.emainc.net/newsletter/vfd-for-single-phase-induction-motor/

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