Gast
#4466989
Physik vergessen aber/deshalb ein einfaches Laser-Galvanometer / voice-coil bauen wollen. Kernfrage ist, wie sich die Kräfte verhalten, und warum z.B. bei Elm-Chans Laserprojektor (http://elm-chan.org/works/vlp/report_e.html) ein definiertes Drehmoment auf den Magneten im (mehr oder weniger homogenenen) Magnetfeld wirkt. Bin leider nur wenig über Grundschulphysik a la "unterschiedliche Pole ziehen sich an" :-( Dazu ein kleines Experiment duchgeführt und die Frage: Wieso wird ein Permanentmagnet im Zentrum des Magnetfelds einer Ringspule gehalten? Die anschauliche Fall ist die Kompassnadel, die sich im Erdmagnetfeld ausrichtet (wenngleich sie nicht im Erdboden gen. Mittelpunkt verschwindet). Die "Feldlinien" zweier Felder sind also gerne in Deckung? Dieser Ort ("Mittelpunkt" des Magnetfelds) entspricht wohl der Ruhelage eines Feder-Masse-Systems oder im Schwerefeld der Lage "ganz unten" (Kugel in einer Schüssel bzw. im Erd-Schwerpunkt), also dem niedrigsten "Potential" im Feld. Die Feldstärke (Flußdichte?) beider Felder dürfte dort am größten sein. Also die Differenz (Kraft?) minimal? Ich gehe davon, dass die Magnetfelder in dieser Ruhelage "entgegengesetzt" sind (magn. Pole "N an S"). Wenn das "Elektromagnetfeld" nun umgedreht wird - wieso ist das Drehmoment (die Drehrichtung) des Permanentmagneten nicht zufällig ? Gibt es evtl. Simulationen/Videos, in denen die Zusammenhänge (Kraft) bzw. Veränderung/Verformung ("Knautschen") bei "Interaktion" von zwei Feldern anschaulich dargestellt werden ?