Gast
#4493909
(wenn jemand meint, das sei OT... bitte verschieben) Neulich, bei mir im Wohnzimmer. Setup: PC als Mediaplayer mit Beamer, Ton analog Stereo auf "old school" analogen Vollverstärker (KA7020, war mal teuer). Mir fiel auf, dass mit einem Audiokanal was nicht stimmte. Rechts war der Pegel ab und zu (unregelmässig) irgendwie zu niedrig. Am Verstärker den Balanceregler auf den rechten Anschlag -> Tatsächlich, der Ton kam nur ganz leise und stark verzerrt durch. An allen Kabeln und Steckern gewackelt -> Keine Besserung. Zur weiteren Fehlersuche das Licht angemacht (Beamer!) und siehe da, Ton ist wieder da. OK, Licht wieder aus, Film weiterschauen. Kurz danach das gleiche Spiel: Ton weg, Licht an, Ton ist wieder da...? OK, Licht wieder aus. Nach kurzer Zeit - Ton weg - jetzt reichts! Am Verstärker alle Knöpfe gedreht und als ich den Eingangswahlschalter berührt hatte, war der Ton da. Klare Diagnose: Verschmutzter Schalter, nach ein paar Mal hin und her tat der wieder. Was mich aber wirklich wundert: Warum hat mehrfach das Einschalten der Deckenbeleuchtung (3 Halogenbirnen 35 W 230 V) den Fehler unterdrückt? Ob irgendein EMV-Impuls zu einem Staubatom zwischen den Schalterkontakten durchgedrungen ist und dieses überbrückt hat? Hat schon jemand etwas ähnliches erlebt? Gab es nicht früher mal Funkempfänger, die mit solchen "Wackelkontakten" gearbeitet haben? "Fritter" - könnte das so etwas gewesen sein? - Martin