Netzteil für DOCXO

Gast #4494042
Lesenswert?
• ▲
▼
Hallo,

ich habe seit einer ganzen Weile einen DOCXO den ich mal gebraucht bei 
eBay gekauft habe. Bisher habe ich diesen immer fliegend am 
Labornetzteil betrieben. Ich würde das Ganze nun aber gerne in ein 
Gehäuse einbauen und neben dem reinen Sinus-Ausgang noch einen 
Schmitttrigger mit in die Kiste bauen um auch einen 0/5V Ausgang mit 
10MHz Rechteck zu haben.

Meine Frage ist nun: Sollte dieses Netzteil besonders "gute" Spannung 
liefern oder kann ich hier ein einfaches (zB Meanwell) Schaltnetzteil 
verwenden? Der DOCXO benötigt beim Einschalten fast 1A bei 12V. Wenn er 
warm ist fließen immernoch einige 100mA. Darum die Frage nach einem 
Schaltnetzteil. Außerdem habe ich soetwas noch rumliegen. Ich würde 
ungern die Performance des Teils beeinflußen durch ein schlechtes 
Netzteil.

Vielen Dank für Eure Kommentare
Gast #4494249
Lesenswert?
• ▲
▼
Was zum Geier ist ein DOCXO?
Ich habe einige OCXOs am Start, allerdings konsequent mit analoger 
Spannungsversorgung betrieben. Bei SNT an Sinus-Frequenznormalen habe 
ich immer Befürchtungen wegen der HF-Reste. Kann aber auch meine 
Paranoia sein ;-)

Old-Papa
Ok, DOCXO = Doppelofen... verstanden ;-)
Gast #4494360
Lesenswert?
• ▲
▼
>Bei SNT an Sinus-Frequenznormalen habe ich immer Befürchtungen wegen der 
HF-Reste. Kann aber auch meine Paranoia sein ;-)

Der Poster will einfach 10MHz, der Rest scheint egal zu sein. Wenn man 
einen Doppelofen Quarz guenstig gebraucht kaufen konnte, weshalb 
nicht...
Wahrscheinlich fuer Digitalanwendungen.
#4494378
Lesenswert?
• ▲
▼
Damals, als ich meinen LPRO101 Rubidium Standard verbaute, wollte ich 
zur Stromversorgung ein ausgebautes Epson 24V SNT aus einem Drucker 
verwenden. Trotz zusätzlicher Filterbaugruppe verschlechtere sich das 
10MHz Ausgangssignal sichtlich am Oszi und ein beträchtlich erhöhter 
Rauschsockel war am Spektrum Analyzer zu sehen. Nach Ersatz der 
Baugruppe mit einem linearen Regler war das Signal wie vorher am LNG 
absolut sauber.

Ich versuchte damals nicht mit einem aktiven linear Regler die Situation 
zu verbessen.

Deshalb wundern mich Deine Erfahrungen nicht sonderlich.

Mfg,
Gerhard
Gast #4495733
Lesenswert?
• ▲
▼
Vielen Dank für Eure Antworten.

Bisher habe ich die 10MHz tatsächlich nur für digitale Sachen verwendet 
und um zu schauen ob der Jitter den ich da gerade am Scope sehe vom 
Scope selber kommt oder tatsächlich aus der Messschaltung.

Ich würde in das ganze HF Thema aber gerne tiefer einsteigen und wollte 
mich dann später nicht darüber ärgern, dass ich einen ganz tollen 
Oszillator habe, aber meine Box drumrum alles versaut.

Also wird es wohl ein linear geregeltes Netzteil werden, auch wenn ich 
bis jetzt noch nicht weiß wozu "tiefes Phasenrauschen" gut ist :)
Gast #4497236
Lesenswert?
• ▲
▼
"Phasenrauschen" und "Jitter" sind unterschiedliche Bezeichnungen für 
dieselbe Sache - ein bestimmtes Phasenrauschen in der Frequenzdomäne 
entspricht einem bestimmten Jitter in der Zeitdomäne.

Antwort schreiben

Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt. Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten, für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.