Guten Tag
Ich habe die Aufgabe ein Skelett Baukastenspiel eines menschlichen
Skelett zu erstellen für Kinder.
Die idee wäre das man ein Skelett zusammenbaut. Dafür muss das Kind die
entsprechenden Knochen an einer Metalloberfläche mittels Magneten
anbringen, über eine SChnittstelle soll nun geprüft werden ob der
richtige Knochen an der richtigen Stelle angebracht wurde und dem Kind
ein Feedback über ein Licht oder am PC Schirm ausgeben.
Es wären ca. 30 Knochen welche angebracht werden können.
Gibt es für das eine entsprechende Schnittstelle?
Ich verstehe nicht ganz - wenn man eh einen PC braucht, dann ist's doch
schlauer, die Knochen gleich am Bildschirm zu verlegen. Oder anders
ausgedrückt: ein gutes altes mechanisches Puzzlespiel gewaltsam mit
einem PC verheiraten - ob das eine gute Idee ist?
Nur Bildschirm ist langweilig. Kinder müssen BEGREIFEN.
ALs Idee: Jeder Knochen über seine Geometrie, dh. die Anordnung der
Magneten, eindeutig.
Auswertung ... Fertig gibt es da nix. Aber diese Magnetmaltafeln könnte
man von unten mit einer Webcam auswerten.
Oder mit einer Zeile aus Hallsensoren auslesen.... wenn eh eine
Scannerzeile unter dem Tisch langfährt, reichen auch Spulen.....
oder gleich nur per Videoauswertung ... (Knochen-) Form und
Lageerkennung per Bildauswertung ist ja schon ein Standardproblem.
Also (halb) durchlässige Tischplatte mit Cam drunter, dazu dann ein
Videobeamer, der optisches Feedback auf der Platte gibt.
Wenn die Knochen von unten statt Magneten kleine (Farb? Form?)
Markierungen haben, vereinfacht das evtl. die Lageerkennung.
Per Beamer von unten Anstrahlen (Effektvoller Lichtscan) , Bild machen
...Fehler an der Platte anzeigen.
Ob Du richtig bist oder nicht,
sagt die gleich das Licht
Muss das mit einem PC sein? Kann das nicht eine lebende Person machen,
die dem Kind dann erklärt. Manchmal muss man auch über denn Sinn der
zunächst technischen Lösungen nachdenken. Ich bin 20 und mir sträuben
sich die Haare
so wie ich das sehe brauchst du irgendeine Kennung mit einer Auflösung
von 5 Bit, was 32 Teile maximal ergeben würde.
Magnetbefestigung bedeutet Steckerlos und spannungsfrei. wichtige Frage:
Können die Knochen bewegt werden oder nicht?
wenn ja, währe ggf. RFID eine Möglichkeit, kommt auf die Größe des
Skeletts an. vorteil: Berührungslos, Nachteil: braucht viel Bauraum und
billig wird es auch nicht.
Möglich währen auch: Kleine Farbsensoren und entsprechende
Farbkennzeichen auf den Knochen. Hall Sensoren währen auch eine
Möglichkeit, aber auch hier dürfen sich die Knochen nicht bewegen
können. Dann hat man pro Knochen max. 5 kleine Kodiermagnete und 5
Hallsensoren. Das ist günstig und mein Favorit.
Einfacher wirds, wenn eine spannungsgestütze Übertragung möglich wäre.
Dann würde ein einfacher Widerstand als einfachstes Beispiel genügen.
Aber bedarf eines 2 poligen SVB.
Hallo Christian
Herzlichen Dank für die Antworte. (Natürlich auch ein herzliches
dankeschön an alle anderen.)
Die Knochen müssen sich nicht bewegen können. Ich stelle mir eh eine
quadratische oder dreieckige Vertiefung vor, welche auch anzeigt wo ein
Knochen angebracht oder eingesteckt werden kann.
Auch Spannungsgestützt wäre eine Option sofern wir dann keine kinder
grillen....:-)
Die Verbindung zum PC ist Momentan nur als Option gedacht. Wird evtl
später angedacht. Im Moment soll einfach ein Lichtsignal leuchten falls
der Knochen an der richtige Stelle eingesetzt wurde oder nicht.
Ich nehme an, dass die Hallsensoren nicht durch Stahlblech hindurch
funktionieren.
Hättest du mir noch ein paar Tips zu den Hallsensoren und der
Wiederstand variante.
Vielen Dank
Thomas
Thomas M. schrieb:> Im Moment soll einfach ein Lichtsignal leuchten falls der Knochen an> der richtige Stelle eingesetzt wurde oder nicht.
Wenn ich diese Logik in eine Schaltung umsetze, dann kommt die Lampe
direkt an die Batterie. Weil sie ja leuchten muss, falls alles richtig
ist oder nicht, bedeutet das im logischen Schluss, dass sie immer
leuchten muss... ;-)
> Ich stelle mir eh eine quadratische oder dreieckige Vertiefung vor,> welche auch anzeigt wo ein Knochen angebracht oder eingesteckt werden> kann.
Dann is es einfach mit 1 Magenten und 1 Reedkontakt pro Knochen getan:
die "Steckquadrate" geben eine Codierung vor und irgendwo anders sitzt
der Magnet. Und nur, wenn der richtige Knochen in der richtigen
Ausrichtung am richtigen Platz sitzt, tifft der Magnet den Reedkontakt.
Hier z.B. für zwei fast "gleiche" Knochen:
1
# = Steckfeld, M = Magnet, R = Reedkontakt
2
3
O---------------O
4
1. { # M }
5
O---------------o
6
Tafel: # R
7
O---------------O
8
2. { # M }
9
O---------------o
Welcher Knochen "passt" hier und wie muss er eingesteckt werden?
Und hinterher einfach alle Reedkontakte in Reihe schalten, eine helle
LED und den passenden Vorwiderstand dazu und fertig...
Lothar M. schrieb:> Und nur, wenn der richtige Knochen in der richtigen> Ausrichtung am richtigen Platz sitzt, tifft der Magnet den Reedkontakt.
...und das klappt für sämtliche 200 Knochen eines Menschen?
Robert L. schrieb:>>Gibt es für das eine entsprechende Schnittstelle?>> das ist aber einfach>> "Everything is Better with Bluetooth"
Zählen blaue Zähne auch zu den Knochen?
Oliver S. schrieb:> Die Knochen einfach mit einem Draht im inneren versehen und eine Art> Reihenschaltung vom Schädel bis zum Fuß verwirklichen.
Das einzig Verwertbare ohne Technologiechaos. Kinder stecken gern, den
Draht würde ich in 2-4 Kontakte überführen und etwas mehr Auswertelogik
spendieren, etwa richtiger Körperteil, falsche Reihenfolge. Du solltest
damit rechnen, dass Kinder ihr Trinken drüberschütten, es runterfällt,
das nächstbeste Kind damit auf den Kopf geschlagen wird, Kinderfinger in
den Öffnungen verschwinden…