Schaltnetzteil zu klein Dimensioniert?

Gast #4521119
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Hallo zusammen,

wir hatten am Wochenende auf einer Party folgendes Equipment für die 
Musik im Einsatz:

Verstärker:
Kenwood KAC-6406
Typ: Multichannel-Verstärker
Kanäle: 4
Leistung bei 4O: 4x 40W
Leistung bei 2O: 4x 60W

Schaltnetzteil:
Irgendein Ebay Ding 12V 30A

Lautsprecher:
2x Behringer Monitor 1Control 100W/4Ohm


Bei hoher Lautstärker ist die Musik immer wieder aus gegangen (Der 
Verstärker hat nicht mehr geleuchtet). Nachdem das Schaltnetzteil vom 
Netz genommen wurde und wieder eingesteckt, ging es wieder.

Ist das Netzteil zu klein dimensioniert oder war der Verstärker schon in 
der Begrenzung? Das wäre für uns wichtig zu wissen, da die Anlage so 
noch an einem Bleigel Akku betrieben werden soll.

Vielen Dank
Martin
#4521122
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>Leistung bei 4O: 4x 40W
>Leistung bei 2O: 4x 60W

Was soll das heisen? Bei 40 bzw. 20 Personen?

>Schaltnetzteil:
>Irgendein Ebay Ding 12V 30A

>Ist das Netzteil zu klein dimensioniert oder war der Verstärker schon in

Kannst du keine Zahlen und Einheiten deuten? Oder warum solch eine 
komische Frage, die sich eigentlich gar nicht stellen sollte, wenn man 
mal logisch nachdenkt?
#4521135
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@ Martin (Gast)

>Leistung bei 4O: 4x 40W
>Leistung bei 2O: 4x 60W

Sinusdauerleistung oder PMPO?

>Schaltnetzteil:
>Irgendein Ebay Ding 12V 30A

Hmm.

>Bei hoher Lautstärker ist die Musik immer wieder aus gegangen (Der
>Verstärker hat nicht mehr geleuchtet). Nachdem das Schaltnetzteil vom
>Netz genommen wurde und wieder eingesteckt, ging es wieder.

Klingt so, als ob die Stromspitzen bei lauter Musik die Strombegrenzung 
des Netzteils ausgelöst haben. Da sind die meisten Schaltnetzteile 
relativ hart und schalten SOFORT ab. Einige laufen dann nach ein paar 
100ms wieder an. Für Audio ist das aber auch nicht brauchbar.

>Ist das Netzteil zu klein dimensioniert oder war der Verstärker schon in
>der Begrenzung?

Klingt nach einem Netzteilproblem.

> Das wäre für uns wichtig zu wissen, da die Anlage so
>noch an einem Bleigel Akku betrieben werden soll.

Der hat keine Probleme mit Stromspitzen und der schaltet auch nicht ab 
;-)
Gast #4521309
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>>noch an einem Bleigel Akku betrieben werden soll.
> Der hat keine Probleme mit Stromspitzen und der schaltet auch nicht ab
Bei Car-Hifi gibt es trotzdem dicke Stütz-Elkos für viel Geld.

Martin schrieb:
> KAC-6406

40 Watt RMS x 4 an 4 Ohm bei 1% Klirr lt. DB
http://www.kenwood.de/car/endstufen/KAC-6406/?view=details

Bässe brauchen Stroooom. Schaltnetzteile haben eine Überstromabschaltung 
Trafonetzteile haben die üblicherweise keine und lassen sich daher 
überlasten bis irgendwo das Silizium raucht.
Gast #4521623
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Gerhard O. schrieb:
> für die Garage Disco noch ein Paar EL12 im

Damals hatten Lautsprecherboxen noch Wirkungsgrad und ca. 40W sinus 
waren nicht auszuhalten. Allerdings hat man damals Bässe 
linearer/sparsamer eingesetzt und damit die Leistung sinnvoll verteilt. 
Heute geht beim Auto fast das Licht aus wenn die Bässe kommen. Daher 
wundert mich das obige 30A-Schaltnetzteil weniger.
#4521653
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oszi40 schrieb:
> Damals hatten Lautsprecherboxen noch Wirkungsgrad und ca. 40W sinus
> waren nicht auszuhalten.

Das stimmt. Und unser Gehör war noch in Ordnung. Abgesehen von kleinen 
Transistor Radios mit Ausgangsleistung unter 1W, gab es ja keine 
Portable Music Players mit >110dB Schalldruck und aufgedruckten 
Warnungen bzgl. möglichem Gehörschaden.

Ich kannte damals auch jemand mit einem 4x EL34 "Ultralinear" *) 
Verstärker und mächtigen Boxen. Der hatte einen Baß zum Fenster 
zerbrechen. Von einem UKW Radio gespeist war der Klang aber gar nicht so 
schlecht.

*) Ultralinear bezieht sich übrigens auf das angewandte 
Schaltungsprinzip mit Mitspeisung der Schirmgitter vom Ausgangstrafo 
über eine Anzapfung (Für die Jüngere Generation unter uns)
#4522150
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oszi40 schrieb:
> Allerdings hat man damals Bässe linearer/sparsamer eingesetzt

Viele heutzutage regeln die Bässe viel zu hoch. Nur um Laut, Power, 
nochmal Laut geht´s da. Das hat mit dem Original kaum zu tun, und ist 
für mich irgendwie... Quatsch halt. (Außer evtl. bei Rave oder so.)

Und weil die Lautstärke allein wichtig erscheint, werden oft - je 
weniger Budget, Geschmack und/oder Know-How, desto mehr, da ja große 
und/oder teure Subwoofer schon tiefer, also auch unter 50-70Hz, kräftig 
können - die sog. "Kickbässe" stark hervorgehoben (braucht auch weniger 
Leistung/dB bei höheren Frequenzen).

Da ist doch gräßlich.

Du (oszi40) meinst wohl ("auch") folgendes:

Linear:
---Alles zwischen "(fast) genau nach Quellsignal" (notfalls - oder eher 
sogar meistens - entzerrt bzw. linearisiert im Schalldruckverlauf), also 
alles bis auf den wünschenswerterweise (aber natürlich nicht frei 
wählbar) möglichst tief angesetzten Hochpass),

---nach einer der (alten oder neuen) "Frequenznormen" (mehr oder 
weniger),

Sparsam:
---oder halt stinknormal konzipiert, ohne aktive Baßentzerrung, aber/und 
den Klang jeweils nur, wenns denn sein muß oder darf, und in Grenzen, 
irgendwo abgeändert.

Oder meintest Du alleine und speziell nur die vergangenen Zeiten mit 
effizienteren LS und schwächeren (evtl. nur Röhren- ) Verstärkern?

Man könnte doch auch heute noch halbwegs "normal" oder linear Musik 
hören.

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