Micro USB selber verlöten?

OP #4524281
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Hallo,

ich frage ich gerade, ob es machbar ist, die 5 kleinen Pins einer 
Micro-USB Buchse selber zu verlöten?

Dadurch, dass sie etwas in das Gehäuse der Buche versetzt sind (also 
nicht plan aufliegen, sieht zumindest so aus) stell ich mir das 
schwierig vor.

Ist das für einen Laien machbar?
Gast #4524450
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Max M. schrieb:
> Sind diese 5 Pins in der Mitte nun etwas abgehoben (also nicht plan)

Die MÜSSEN sehr plan sein, sonst könnte man nicht wie üblich 
reflow-löten.

Das Problem ist eher, dass man nach dem Bestücken garnicht mehr 
drankommt. Es wäre zu empfehlen, die Pads nach aussen etwas länger zu 
machen, damit man da die Lötspitze aufsetzen kann, an die Pins kommt man 
ja nicht mehr dran, man kann nur versuchen, das Zinn drunterfliessen zu 
lassen.

Georg
OP #4524797
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Danke für die Antwort,

ich werde USB sowieso nur zur Stromversorgung benutzen, da löte ich das 
untere Pad wahrscheinlich gar nicht mit an.

Aber ein Problem:

Die 5 mini-Pads des micro USB Anschlusses erfüllen den Mindestabstand 
von 6mil, den ja viele PCB Hersteller haben, nicht. Hat da jemand 
Erfahrung damit, ob die Hersteller aus Fernost das trotzdem hinbekommen?
Gast #4524813
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Max M. schrieb:
> Die 5 mini-Pads des micro USB Anschlusses erfüllen den Mindestabstand
> von 6mil, den ja viele PCB Hersteller haben, nicht. Hat da jemand
> Erfahrung damit, ob die Hersteller aus Fernost das trotzdem hinbekommen?
Da steht: Pitch 0,65 mm, Pad 0,4 mm => sind genau 0,15 mm, das geht in 
aller Regel als 6 mil durch.
Ansonsten machst Du die Pads halt 0,04 mm schmaler ...
#4525028
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Geht auch mit breiterer Lötspitze. Vorher Flussmittel rauf und dann 
einfach mit der Spitze lang ziehen (Drag-Methode), fertig.

Normalerweise werden die Buchsen auch auf der Unterseite verlötet, auch 
das bekommt man mit nem Lötkolben hin. Einfach die Pads auf der Platine 
etwas verzinnen, die Buchse auf der Unterseite auch hauchdünn verzinnen. 
Dann Flussmittel auf die Platine und die Buchse aufsetzten. Dann die 
Buchse mit einem Schraubendreher oder ähnlichen auf die Platine pressen 
und dann an dann von unten an der Buchsenöffnung die Lötspitze quer 
ansetzen und erhitzen. Dann etwas brutzeln lassen bis man merkt dass die 
Buchse "absackt" und dann wieder den Lötkolben wegnehmen aber den Druck 
bis zum erstarren des Lötzinns aufrecht erhalten.
Anschließend die Pins verlöten, fertig.
Gast #4525214
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Max M. schrieb:
> Dadurch, dass sie etwas in das Gehäuse der Buche versetzt sind (also
> nicht plan aufliegen

Du solltest nicht vergessen, dass es Dutzende von unterschiedlichen 
Ausführungen gibt... ;)
Als mich vor kurzem meine Tochter um Unterstützung gebeten hatte, durfte 
ich feststellen, dass Samsung Buchsen mit 7! Pinnökeln (höhere 
mechanische Stabilität?) verwendet und selbst dort mehrere Varianten 
existieren.

Vorverzinnen mit Bräter und auf-/einsetzen mit Pinzette und Heißluft 
geht eigentlich immer.
Die irgendwie gearteten seitlichen Laschen sollten nicht vergessen 
werden, ansonsten ist die Buchse recht schnell futsch.
#4525269
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Geht gut mit einer einigermaßen feinen Lötspitze.
Leiterbahnen verzinnen. Nochmal etwas Flußmittel drauf (ich nehme dazu 
Kolophonium in Alkohol gelöst), die Buche drauf (kontakte so vorbiegen, 
daß sie leicht auf die Leiterbahnen drücken) und dann die Leiterbahnen 
an den Kontakten mit den Lötkolben erhitzen.
Ich nehme auch immer die Buchsen, die seitliche Laschen haben, die in 
zusätzliche Bohrungen kommen. Die zusätzliche Stabilität beruhigt.

Gruß
Andreas

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