Verständnis einer Regelung

Gast #4534157
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Hallo, eine Regelung soll doch eine Regelgröße x einer Führungsgröße w 
angleichen bzw die Differenz w - x zu null machen.

Wie ist das in einem System wo ich nicht die Führungsgröße sondern eine 
andere Größe erreichen will.

ZB einen RC Tiefpass, denn ich mit einer sinusförmigen Spannung anrege. 
Angenommen ich möchte am Kondensator keine Spannung haben, also diese zu 
Null regeln. Das heißt die Eigangsgröße, soll nicht mit der 
Führungsgröße übereinstimmen. Wie muss ich dann meine Regelung ansetzen?
(Firma: mechapro GmbH) Persönliche Seite #4534197
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Ein RC-Tiefpass ist kein Regler, sondern eine passive Komponente. Wenn 
du die Spannung am Kondensator beeinflussen willst ist das RC-Glied die 
Strecke, und die Spannung Sollwert (U=0).

Das ist aber ein schlechtes Beispie. Zu Regeln gibt es da aber nicht 
viel. Der Tiefpass ist ja nicht ideal, so dass die Spannung nur für 
f->oo zu Null werden kann (oder bei Eingangsamplitude Null).

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann
Gast #4534324
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Thorsten O. schrieb:
> Ein RC-Tiefpass ist kein Regler, sondern eine passive Komponente.
> Wenn
> du die Spannung am Kondensator beeinflussen willst ist das RC-Glied die
> Strecke, und die Spannung Sollwert (U=0).
>
> Das ist aber ein schlechtes Beispie. Zu Regeln gibt es da aber nicht
> viel. Der Tiefpass ist ja nicht ideal, so dass die Spannung nur für
> f->oo zu Null werden kann (oder bei Eingangsamplitude Null).
>
> Mit freundlichen Grüßen
> Thorsten Ostermann

OK sagen wir mal ich habe ein Zweimassen_Feder System. Wobei zwei Massen 
m1 u. m2 über eine Feder der Steifigkeit c verbunden sind. Die Masse m1 
wird mit einer Kraft Fe angeregt. Durch Freischneiden der Massen erhalte 
ich die beiden DGL's m1*x1'' -c(x2 -x1 -l) = Fe und m2*x2'' -c(x2 -x1 
-l) = 0

Möchte ich jetzt erreichen, dass die zweite Masse,nicht bewegt wird also 
meine Ausgangsgröße x2 gleich Null ist, wie ließe sich das realisieren?
(Firma: mechapro GmbH) Persönliche Seite #4534343
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Dir fehlt wieder ein Aktor in deinem Beispiel. Ein (realer) Regelkreis 
benötigt immer einen Sensor zum Messen der Ausgangsgröße und einen 
Aktor, um auf die Strecke Einfluss nehmen zu können.

Beispiel: Drehzahlregelung eines Motors. Die Ist-Drehzahl wird gemessen 
(oft indirekt über Messung der Position und anschließende 
Differenzierung), Abweichungen über Anpassung des Stroms (oder 
Gaspedalstellung, Einspritzmenge etc. beim Verbrennungsmotor) 
ausgeregelt.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann
Gast #4534371
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Thorsten O. schrieb:
> Dir fehlt wieder ein Aktor in deinem Beispiel. Ein (realer)
> Regelkreis
> benötigt immer einen Sensor zum Messen der Ausgangsgröße und einen
> Aktor, um auf die Strecke Einfluss nehmen zu können.
>
> Beispiel: Drehzahlregelung eines Motors. Die Ist-Drehzahl wird gemessen
> (oft indirekt über Messung der Position und anschließende
> Differenzierung), Abweichungen über Anpassung des Stroms (oder
> Gaspedalstellung, Einspritzmenge etc. beim Verbrennungsmotor)
> ausgeregelt.
>
> Mit freundlichen Grüßen
> Thorsten Ostermann

Ich verstehe deine Intention. Nehmen wir an es handelt sich um eine 
Schwingung, zb Durch das Fahren eines Autos über Kopfsteinplaster. Diese 
Schwingung tritt also an m1 auf. m2 Soll davon aber nichts mitbekommen. 
Wenn wir bei dem System bleiben, kann ich diese Schwingung ja nicht 
beeinflussen, sondern nur gegensteuern oder?


Ist die Anregung dann eher eine Störgröße hinsichtlich des 
Regelungsverhaltens?

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