Hey Leute,
ich sitze gerade an meiner Bachelorarbeit und hätte ein paar Fragen an
euch.
Zu Entwerfen ist ein Prüfsystem für Transformatoren und Netzfilter, ich
füge ein Bild der Aufbauskizze ein.
Grundlegend habe ich eine Gleichspannungsquelle mit bis zu 2kV die über
eine H-Brücke die Primärseite der Transformatoren mit einem Blocksignal
zwischen 2 und 50 kHz speist.
Die Transformatoren regeln sekundärseitig auf 750V, 150V, 110V oder 50V
und bewegen sich leistungsmäßig zwischen 10kW und 100kW. Leider weiß ich
bisher nicht welche Transformatoren genau meine Prüflinge sind.
Plan ist es die Zeitverläufe von Strom und Spannung von Versorgung und
Primär- wie auch Sekundärseite zu überwachen.
Das Messsystem soll von dem Hauptnetz galvanisch getrennt sein und über
eine Messkarte in einem Computer mit der Software LabView ausgewertet
werden.
Wie in der Skizze zu erkennen ist, muss auch der Treiber für die
H-Brücke angesteuert werden können um die Frequenz zu variieren.
Die Signalkonditionierung muss ich selbst auch entwerfen und möchte
meine Messdaten für die Messkarte auf +-10V umformen.
Meine Überlegung war nun ein Modul mit 250-500kS/s Abtastrate zu
verwenden da ich ja Blocksignale auswerten soll, desweiteren halte ich
32 Digitalkanäle sowie 8 analoge Inputs für ausreichend, was sagt ihr
dazu?
Meine Fragen sind nun:
Was für Strom- und Spannungswandler sollte ich bei derartigen Werten
verwenden?
Wie kann ich bestmöglich und mit geringsten Fehlern meine Signale in
einen +-10V Messbereich hinabregeln?
Sind vielleicht grundlegende Fehler in dem Ansatz oder bessere
Alternativen möglich?
Macht es in dem Fall Sinn das Umskalieren des Messbereiches mit
Widerstandskaskaden zu realisieren?
Wie würde ich am Besten mein System sichern z.B. bei verwendeter
Einstellung für das 50V-Netz obwohl das 750V-Netz angeschlossen ist?