Gast
#4550714
Hallo, ich beschäftige mich zur Zeit mit der elektrischen Sicherheit. Es geht speziell um die DIN EN 61131-2 (quasi eine SPS Norm). Dort wird auf die Überspannungsprüfung und die Isolationsprüfung erwähnt, jedoch nicht genauer erläutert, bzw. nicht auf eine andere Norm verwiesen in der die Prüfung detaillierter beschrieben ist. Ich kann mit unter diesen Prüfungen prinzipiell was vorstellen, aber sobald ich das ganze mit einem Gerät der Schutzklasse 2 in Gedanken durchspielen will bin ich mir nicht mehr so sicher. Beispiel Überspannungsprüfung an einem 230V AC Gerät mit PE: In der Norm werden dann auf der Primärseite die Leiter N und L1 mit einem Spannungspol des Hochspannungsgenerators verbunden. Der zweite Pol kommt dann ab PE. Was mache ich, wenn ich aber kein PE habe bzw. ein Gerät der Schutzklasse II? Klar man könnte jetzt sagen ist doch logisch....häng den anderen Pol an das Metallgehäuse. Was ist, wenn es kein Metall, sondern ein Kunststoffgehäuse ist? Ist die Prüfung dann nicht anwendbar? Oder klebt man dann einfach eine Metallfolie auf das Plastikgehäuse und an dem kommt der zweite Spannungspol? Ich habe ein Gerät, dass Primärseitig mit 230V AC versorgt wird und sekundär mit 24V DC arbeitet. Das Gerät ist im Sinne der Schutzklasse II mit doppelter Isolierung gebaut worden. Wie führt man die Überspannungsprüfung an dem Gerät RICHTIG durch? Grüße ledude