Suche Ersatztyp für MOSFET 2SK3562

Gast #4563713
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Ich habe hier einen kaputten "2SK3562".

Ich hätte einen Conrad in der nähe, dieser hat diesen aber nicht. Kann 
zufällig jemand nennen, welchen ich hier als ersatz nehmen könnte.

Diesen habe ich aus einem Netzteil eines LCD Monitors (Primärseitig) wo 
die Sicherung kaputt war. Zwischen Source und Gate hat dieser einen 
Kurzschluss.
Zwischen Source und Drain messe ich in beide Richtungen eine ?Diode?

Würde gerne einen Austausch dieses Transitors versuchen bevor ich den 
Monitor entsorge.

Datenbaltt: 
http://pdf.datasheetcatalog.com/datasheet2/c/0hg5ar88eelsfjywckuyul23063y.pdf
Gast #4563726
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Theoretisch hat der von dir genannte ausschließlich höhere "max 
Ratings".
Zu dem "Avalanche Energy" habe ich keine Ahnung wie das zu Werten wäre.

Unterschied ist das Fehlen dieser komischen Diode zum Gate (siehe Bild).
Angehängte Dateien:
Gast #4563762
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Vielen Dank.
Auf Lager braucht der nicht zu sein.


Ich habe gerade mal geschaut was noch so am Kühlkörper ist, da dieser 
FET kein Isoliertes Gehäuse hat und dabei war mir aufgefallen dass ein 
Gleichrichter welcher mit gaanz viel Wärmeleitpaste darangedrückt ist 
nicht mehr richtig anlag.

Der Fehler bevor das Gerät komplett den Geist aufgab war "Takten". Nun 
messe ich bei dem Gleichrichter won dem einem "~" Pin nach "+" einen 
durchgang.

Kann dieses bereits gewesen sein, als er noch taktete?
Kann es sein, dass er aus diesem Grund taktete?
Kann das durch das Kaputtgehen des FET passiert sein?
Gast #4563771
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Monitor defekt schrieb:

> FET kein Isoliertes Gehäuse hat

Material zur isolierten Befestigung gibt beim Conrad auch.


> Der Fehler bevor das Gerät komplett den Geist aufgab war "Takten".

Überlast. Gleichrichter auf der Sekundärseite prüfen.


> Nun
> messe ich bei dem Gleichrichter won dem einem "~" Pin nach "+" einen
> durchgang.
>
> Kann dieses bereits gewesen sein, als er noch taktete?

Nein.

> Kann es sein, dass er aus diesem Grund taktete?

Nein.

> Kann das durch das Kaputtgehen des FET passiert sein?

Ja.
Gast #4563778
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hinz schrieb:
>> FET kein Isoliertes Gehäuse hat
>
> Material zur isolierten Befestigung gibt beim Conrad auch.

Jupp, das ist der Plan da der Kühlkörper mit irgendwelchen Leiterbahnen 
verbunden ist.

> Der Fehler bevor das Gerät komplett den Geist aufgab war "Takten".
>
>Überlast. Gleichrichter auf der Sekundärseite prüfen.

Scheinen in Ordnung zu sein. Bei dem einen Messe ich 0,3V, beim anderen 
0,145V.
(Firma: Funkenflug Industries) #4563875
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Achso, DAS passt schon eher. Verwende doch aber bitte das Wort Diode 
oder Doppeldiode, dann weiß man auch was gemeint ist. Gleichrichter 
gibts auf der Primärseite für die Netzspannung.

Wenn das Gate von dem FET durchgeschossen ist, dann schau Dir auch den 
PWM-Regler-IC genauer an. Der wird dabei gerne in Mitleidenschaft 
gezogen, weil im Moment des Durchlegierens kurzzeitig die 
Zwischenkreisspannung aus dem Gate "entweichen" kann.

Wenn Du nur den FET wechselst, beim ersten Test 100W-Heizball auf der 
230V Seite in Reihe schalten. Das kann Schlimmeres verhindern wenn mehr 
als der FET defekt ist.
Gast #4563920
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Optisch scheint der PWM Controller in Ordnung zu sein.

Aufdruck:
dap02alsz
rab90120641e

Das einzige, was ich da jetzt gefunden habe ist einer für 4€ aus 
HongKong, weswegen ich erstmal darauf hoffe das dieser noch in Ordnung 
ist.

Im Conrad Warenkorb habe ich also jetzt:
162617 - 62 FET
502626 - 62 Gleichrichter


Was könnte passieren wenn ein Fehler noch vorhanden ist und ich die 100W 
Glühlampe nicht vorschalte? Leider bin ich hier recht begrenzt in Platz 
und Ausrüstung, weswegen ich ungerne einen Adapter bauen würde, wo ich 
dann doch ausversehen reinfasse (Kein Trenntrafo vorhanden).
(Firma: Funkenflug Industries) #4563923
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Wenn der PWM-Controller hin ist und Du nur den FET tauschst macht's beim 
Einschalten peng und der FET hat den Deckel wieder offen.

Die sekundären GleichrichterDIODEN brauchst Du vermutlich nicht, die 
Werte könnten für schnelle Schottky-Dioden passen. Sicher wäre wenn Du 
sie zumindest einpolig auslötest (damit der Messtrom nicht über die 
komplette Schaltung fließen kann, sondern nur über die Diode) und misst 
ob sie sperren.
Gast #4563985
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Ben B. schrieb:
> Sicher wäre wenn Du
> sie zumindest einpolig auslötest (damit der Messtrom nicht über die
> komplette Schaltung fließen kann, sondern nur über die Diode) und misst
> ob sie sperren.

In die richtige (falsche) Richtung sperren die sekundären 
GleichrichterDIODOEN. Ich glaube hier brauche ich die nicht auslöten um 
dieses zu bestätigen.


Ben B. schrieb:
> Wenn der PWM-Controller hin ist und Du nur den FET tauschst macht's beim
> Einschalten peng und der FET hat den Deckel wieder offen.

Ich glaube für die 2€ werde ich dieses Risiko eingehen

hinz schrieb:
> Das ist ein Delta EADP-45AF? Dann prüfe noch die Z-Dioden am Gate des
> MOSFET, und die 1N4148 im MiniMELF Gehäuse in der Nähe des Reglers.

Ja, ist ein Delta EADP-45AF B
Über die Diode welche nahe am PWM IC ist messe ich in beide Richtungen 
50mV. Ich denke dieser Wert kommt über den parallel geschalteten 
Widerstand. Müsste ich die Diode nochmal auslöten um das zu bestätigen 
oder ist "nicht kurzschluss" ausreichend?


*Nachtrag:
Ih habe ein Fehler in der Beschreibung des FET gemacht ... der 
Kurzschluss gesteht zwischen Drain und Source ... bitte nicht hauen.
Habe dummerweise im Kopf Gate und Drain vertauscht gehabt.
Angehängte Dateien:
Gast #4564029
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Ich habe die Diode neben dem PWM IC ausgelötet und nochmal die ZDiode 
direkt neben dem Gate gemessen (hatte ich übersehen, habe mich schon 
gefragt, warum mehrzahl).

Beide Dioden haben ~0,7V in Durchlassrichtung und Sperrrichtung kann ich 
nur sagen "sperrt". Ob das jetzt 27V sind oder mehr / weniger kann ich 
leider nicht messen.

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