Ich benutze schon seit längerem Linux für Server und möchte nun endlich
komplett von Windows weg. Für so ziemlich alles was ich regelmäßig
brauche habe ich eine Lösung, nur bei zwei Programmen finde ich nichts.
Aber vielleicht weiß hier jemand was.
1. Thumbsplus zur Bildverwaltung. Besonders Batch ist hier bequem. Schön
ist auch die zentrale DB, also keine versteckten Preview Dateien wie
manche das machen. Wir reden hier von >100k Bilder.
2. Netlimiter. Für mich ein absolutes Muß, damit ich bequem Bandbreite
am PC verwalten kann. Das Traffic Logging finde ich auch sehr
interessant. Mag via evtl iptables gehen, aber ich brauch was einfaches,
weil ich es oft nutze.
Und bitte: ich will hier keine Diskussion über Notwendigkeit und
Sinnhaftigkeit lostreten. Glaubt mir einfach daß ich weiß was ich
brauche :)
bill schrieb im Beitrag #4568041:
>> Ich möchte es aber.>> Wenn du was zum Klicken brauchst,> editier die iptables nicht per Tastatur, sondern auf einer graphisch> eingeblendeten Tastatur. Dann fühlst du dich wie zuhause: extrem> umständliche Bedienung, viel Mausschubsen und endloser Aufwand für> etwas, das man in Sekundenschnelle in ein Skript tippen könnte.
Irgendwie verstehe ich das nicht richtig. Da will sich jemand von
Windows lösen und sucht Rat und Hilfe zum Thema Linux. Da kommt ein
anderer, der offenbar ein Linux-Anhänger ist, des Weges und beschimpft
den ersten, der von Windows weg will, gerade weil er weg will. Verrückte
Welt! Oder verrückter "bill"? ;-)
bill schrieb im Beitrag #4568041:
> Wenn du was zum Klicken brauchst,> editier die iptables nicht per Tastatur, sondern auf einer graphisch> eingeblendeten Tastatur.
Ich bin ja auch selbst ein großer Befürworter von textbasierten
Konfigurationen, aber dieser absurde Vorschlag mit der
Bildschirmtastatur ist weder hilfreich noch geistreich noch lustig noch
sonstwas.
Sven B. schrieb:> Digikam gibt es zur Bildverwaltung, evtl. passt das.
Sieht beeindruckend aus, werde ich mir näher ansehen. Danke.
Bernd K. schrieb:> Shotwell gibts auch noch
Ich glaube ich hatte das irgendwann mal getestet. Ist aber schon lange
her, vielleicht ist ja mittlerweile näher an dem was ich suche.
bill schrieb im Beitrag #4568041:
> Anscheinend ja nicht. Wenn man unter Windows alles hat, was man braucht,> sollte man dabei bleiben. Vor allem, wenn man iptables nicht einfach> findet. Einfacher geht es wohl kaum.
Trolle soll man ja nicht füttern, aber trotzdem: iptables nutze ich seit
Jahren auf meinen Servern. Hier bräuchte ich aber die cmd-owner Option
die wohl bei neueren Distros nicht mehr da ist, und da wird die Default
Konfig umständlicher.
Aber da Du ja ein Experte bist: erkläre mir doch bitte wie das so
einfach in iptables geht.
Aktuell mache ich das so:
- Doppelklick aufs Icon in der Taskleiste
- Ein Klick auf das zu limitierende Programm
- Ein Klick zum Aktivieren/Deaktiveren des Limits
- Ein Klick zum Schließen des Fensters
5 Klicks. Kein Tippen.
Und jetzt kommst Du
Rene H. schrieb:> http://alternativeto.net/software/netlimiter/?platform=linux
Nethogs
- Kein GUI
Dummynet
- Kein GUI
Wonder Shaper
- seit Apr/2002 (!) tot
L7 Filter
- wohl seit Okt/2013 tot.
- Kernel Version: "complicated to install and seems to cause SMP
systems to crash"
- Userspace Version: "not yet mature enough for use in critical
systems"
Damit kann man die Geschwindigkeit zwar nicht on-the-fly, sondern nur
beim Start setzen, aber vielleicht genügt das ja:
https://wiki.ubuntuusers.de/Trickle/
Aber warum willst du die Bandbreite bestimmter Anwendungen reduzieren?
Daniel A. schrieb:> Aber warum willst du die Bandbreite bestimmter Anwendungen reduzieren?
Ist relativ einfach: ich hänge hier an einer grottenlangsamen Leitung
(ist halt so). Wenn ich da zB was großes runterlade, dann laggt zB SSH.
Oder wenn ich Torrents nutze, macht der Upload ebenso Ärger. Wenn ich
Bilder hochlade geht kaum noch was anderes. Auch manch anderes was so im
Hintergrund das Netz nutzt kann dann nerven. So stelle ich einfach das
jeweilige Limit schnell an und gut ist.
Und als Bonus habe ich noch detaillierte Statistiken darüber, welches
Programm wie sehr das Netz nutzt.
paul schrieb:> Ist relativ einfach: ich hänge hier an einer grottenlangsamen Leitung> (ist halt so). Wenn ich da zB was großes runterlade, dann laggt zB SSH.> Oder wenn ich Torrents nutze, macht der Upload ebenso Ärger. Wenn ich> Bilder hochlade geht kaum noch was anderes. Auch manch anderes was so im> Hintergrund das Netz nutzt kann dann nerven. So stelle ich einfach das> jeweilige Limit schnell an und gut ist.
Du willst einen "traffic shaper".
Shorewall kann das wenn man das nicht selber "zu Fuss" konfigen will.
Sven B. schrieb:> Aber jeder Download-Manager oder Torrent-Client hat doch selbst ein> Rate-Limiting eingebaut ... bei wget zum Beispiel --limit-rate=...
Die schon. Aber Browser zB? Auch nicht sowas wie Windows Update (nun,
das würde ja wegfallen, aber bei Linux sind Updates afaik auch nicht
limitierbar).
Und bei Torrent ist es teilweise so, daß das Limitieren des Uploads im
Client auch den Download limitiert.
Sven B. schrieb:> Also den Browser zu rate-limiten damit ssh nicht langsam wird finde ich> ein ziemlich absurdes Vorhaben ...
Ist eben so. Wenn das eine voll zieht, laggt was anderes. Muß nicht nur
SSH sein, auch zB Webradio.
Leider wohnen manche noch nicht im tollen #Neuland.
paul schrieb:> Daniel A. schrieb:>> Aber warum willst du die Bandbreite bestimmter Anwendungen reduzieren?>> Ist relativ einfach: ich hänge hier an einer grottenlangsamen Leitung> (ist halt so). Wenn ich da zB was großes runterlade, dann laggt zB SSH.> Oder wenn ich Torrents nutze, macht der Upload ebenso Ärger. Wenn ich> Bilder hochlade geht kaum noch was anderes. Auch manch anderes was so im> Hintergrund das Netz nutzt kann dann nerven. So stelle ich einfach das> jeweilige Limit schnell an und gut ist.>> Und als Bonus habe ich noch detaillierte Statistiken darüber, welches> Programm wie sehr das Netz nutzt.
Du könntest das auch allgemeiner versuhen mit QoS am Router versuchen
zulösen. (Wäre für einige Anwendungen wie VoIP auch m. E. sinnvoller)