>Die "Arbeitsluft" für die Zylinder muß be-ölt werden.
Die meisten Zylinder sind frei für ungeölt. Nur - wenn einmal mit
geölter Luft sollten Sie nicht mehr trocken gefahren werden.
Suche auch mal nach Rundzylinder die sind billiger.
Peter Gärber schrieb:> Wie meinst du das? Soll der Nebelöler direkt am Zylinder sitzen?
Meist kommt ja ein Zylinder nicht allein. (Außer beim Moped) ;-)
Dazu wird die Luft an zentraler Stelle beölt bzw. mittels Öl und
Wasserabscheider gereinigt.
Dazu benutzt man sog. Wartungseinheiten:
https://www.festo.com/wiki/de/Wartungseinheiten
Hier ist noch eine Entscheidungshilfe, ob die Arbeitsluft beölt werden
muß:
https://www.festo.com/wiki/de/Luft_in_der_Pneumatik#D.C3.BCrfen_Zylinder_und_Ventile_von_Festo_auch_mit_unge.C3.B6lter_Druckluft_betrieben_werden.3F
Es gibt auch pneumatische Steuerungen, die die Logik (Und/oder/Nicht
usw.)auf Druckluftbasis erledigen. Diese wreden zum Bleistift in
Chemieanlagen benutzt. (Explosionsschutz) Deren sog. Hilfsluft muß
ölfrei
sein. Zu DDR-Zeiten war dafür das DRELOBA-System entwickelt worden.
Heute wird es wohl solche Sachen von anderen Firmen geben. Davon bin ich
aber zu lange weg.
MfG Paul
Was hast du denn genau vor? Wenn du nur ein bisschen rumspielen willst,
kannst du dir das Beölen/Filtern der Luft, für einfache Komponenten
(Weg-Ventile, Zylinder) auch sparen. Viele Komponenten gibt es auch
günstig bei ebay, dann brauchst du nicht Monate auf die Lieferung
warten.
Peter Gärber schrieb:> -Entsprechende Schläuche und Y-Adapter etc.>> Habe ich was vergessen?
-Schalldämpfer (um die Arbeitsluft aus dem Zylinder über das Wegeventil
möglichst geräuscharm abzulassen wenn der Zylinder in Umkehrrichtung
fährt, denn die eine Kammer muss ja entlüftet werden.
-Drosselventile um die Arbeitsluft der gewünschten Bewegungsträgheit
anzupassen.
nemesis... schrieb:> -Drosselventile um die Arbeitsluft der gewünschten Bewegungsträgheit> anzupassen.
Würde ich ebenfalls dringend empfehlen.
So ein Pneumatikzylinder kann ordentlich auf die Finger hauen wenn er
ungebremst ausfährt.
Thomas F. schrieb:> Willst du wirklich dieses Ventil? Die Funktion/Beschaltung ist für ein> 5/2 Wegeventil eher ungewöhnlich.
Ok, was genau ist ungewöhnlich? Ich kenne mich schon etwas aus mit
Pneumatiksymbolen. Wenn ich P an den Druckbehälter anschliessem, A und B
an den Zylinder sowie R und S die Ablassventile sind, dann kann ich doch
durch umschalten den Zylinder in die andere Richtung bewegen? Die
Rückstellung durch die Feder ist doch auch ok?
So ein Drosselventil werde ich also noch besorgen.
In den meisten Fällen kann man einen Zylinder nicht einfach ein- bzw.
ausfahren.
Im billigsten Fall kannst Du den Zylinder zerstören, im anderen das
bewegte Teil.
Also ist das Minimum ein Drosselventil.
Darüber hinaus würden sich die Leute in Deiner Umgebung wohler fühlen,
wenn Du ein paar Schalldämpfer verwendest.
... muss aber nicht sein, ist keine Vorschrift.
Peter Gärber schrieb:> Auf was achtet ihr> euch beim Kauf, damit am Ende alles zusammenpasst?
Daß wir genug Reduzierungen und Gewindenippel in der Werkzeugkiste
haben.
;-)
Du wirst erleben, daß die Einzelteilchen NIE die passenden Gewinde
haben.
MfG Paul
Thomas F. schrieb:> Willst du wirklich dieses Ventil? Die Funktion/Beschaltung ist für ein> 5/2 Wegeventil eher ungewöhnlich.
Was ist da ungewöhnlich? Stellung 1 ist P-A, B-S und Stellung 2 ist P-B,
A-R. Das ist ganz normal.
nemesis... schrieb:> Die Gewinde in den> Zylindern sind wohl standardisiert.
Na, das hätte ich aber gar nicht gedacht...
> Bei kleinen Zylindern reichen> gewöhnlich kleine Gewindedurchmesser und bei großen werden große> Durchmesser wohl Sinn machen.
Aha. Aber es stimmt: Ich habe noch keinen Zylinder gesehen, bei dem der
Gewindequerschnitt größer war als der Durchmesser des Zylinders...
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Manchmal weiß man wirklich nicht, was man sagen soll.
Staun
-Paul-
Paul B. schrieb:> Manchmal weiß man wirklich nicht, was man sagen soll.> Staun
Und ich bin erstaunt, das du deine Zeit mit Erbsenzählerei
verschwendest. Aber du hast es ja wohl trotzdem verstanden?
Peter Gärber schrieb:> 1.) Könnt ihr einen Kompressor empfehlen
Hängt wohl vom Luftverbrauch ab. Den kennt ja erst mal niemand,
wenn keiner die Betriebsparameter weiß, also Hub/Schub pro
Zeiteinheit z.B. /min, aber sicher kann man das berechnen.
Die Ladeleistung des Kompressors sollte da natürlich größer
sein als der Verbrauch. Bei einem Kolben kann ein kleiner
Kompressor noch reichen, aber wenn es mehrere Kolben werden,
muss der Kompressor größer gewählt werden. Ob es da eine
Faustformel gibt, weiß ich nicht.
> 2.) Was für Öl muss man da in den Öler geben?
Sicher haben die Pneumatikhersteller da ihre Empfehlungen welches
Öl sich mit ihren Komponenten verträgt. In Kompressoren ist gewöhnlich
Mineralöl, aber sicher geht auch Synthetisches, oder Getriebeöl, da
die Anforderungen eher unkritisch sind. Der Kessel muss dann nur
alle paar Monate entleert werden, da sich Öl und Wasser drin sammelt.
nemesis... schrieb:> Der Kessel muss dann nur> alle paar Monate entleert werden, da sich Öl und Wasser drin sammelt.
Der Kessel muß JEDEN Tag entleert werden, vor Allem im Winter. Es gibt
auch welche mit automatischem Kondensatabscheider.
Zum Öl: Es gibt extra sog. Druckluftwartungsöl für Nebelöler zu kaufen.
MfG Paul
Paul B. schrieb:> Zum Öl: Es gibt extra sog. Druckluftwartungsöl für Nebelöler zu kaufen.
Jetzt bin ich etwas enttäuscht. Ich hätte gedacht von dir kommt jetzt
ein Tipp wie man irgendwelche andere Stoffe verwerten kann, so wie den
Carbidschlamm als Kalkfarbe.
Paul B. schrieb:> Der Kessel muß JEDEN Tag entleert werden, vor Allem im Winter. Es gibt> auch welche mit automatischem Kondensatabscheider.
Da wird dann aber bei täglicher Wartung nicht viel bei raus kommen.
Wieso MUSS man denn? Ich finde, dass es eben nur gelegentlich
notwendig ist. Bei Frost mag das zwingender sein, aber da würde
ich auch keinen Kompressor betreiben, wenn es vermeidbar ist.
Paul B. schrieb:> Zum Öl: Es gibt extra sog. Druckluftwartungsöl für Nebelöler zu kaufen.
Ob da wirklich jede Sorte geeignet ist, kannst du doch gar nicht
wissen. Gerade bei den Dichtungen kann es zu Unverträglichkeiten
kommen. Da haben sich mal bei mir im Einsatz ein paar Dichtungen
plötzlich aufgelöst, aber vielleicht war das auch nur ein dummer
Zufall.
heinz schrieb:> Lass das Öl weg und gut ist.> Das gibt nur Sauerei in den Schalldämpfern und gesunde Luft machts auch> nicht.
Schließe mich hier an: Für ein Bastelprojekt brauchts keine geölte
Druckluft.
Ich habe Pneumatikzylinder ohne geölte Luft im Einsatz die inzwischen
über 20 Mio. Betätigungen drauf haben und immer noch funktionieren.