Runde Platinen: Nutzen selbst erstellen?

OP #4572164
Lesenswert?

Hallo,

Ich entwickle gerade eine Schaltung, die auf einer runden bzw. ovalen 
(ist noch nicht sicher) Platine realisiert werden soll.

Fändet ihr es nun eher sinnvoll, im PCB-Editor einen Nutzen mit mehreren 
Platinen zu erstellen oder dies dem PCB-Hersteller zu überlassen?

Gerade bei diesem  runden Design will man ja möglichst keine 
Matrixanordnung wie bei rechteckigen Platinen, da sonst ne Menge Fläche 
verlorengeht.
Also nicht wie hier: 
http://www.eurocircuits.com/How-to-panelise-round-shaped-PCBs

Danke im Voraus.
Hannes
Gast #4572313
Lesenswert?

Johannes H. schrieb:
> Gerade bei diesem  runden Design will man ja möglichst keine
> Matrixanordnung wie bei rechteckigen Platinen, da sonst ne Menge Fläche
> verlorengeht.

Und wie sonst? Zwar ist rein theoretisch eine Anordnung "auf Lücke" 
günstiger, aber nur in der unendlichen Ebene - bei einer so begrenzten 
Anzahl kommt der Vorteil nicht zum Tragen oder es ergibt sich sogar ein 
Nachteil. Ist also nur sinnvoll bei viel kleineren Platinen als in 
deinem Beispiel.

Aber wenn du es besser weisst, zeichne deine Anordnung, ob dann mehr 
Nutzen rauskommen. An den Gesetzen der Geometrie kommst du aber auch mit 
grösster Genialität nicht vorbei.

Georg
Gast #4572626
Lesenswert?

Johannes H. schrieb:
> Ja die Platine wird in etwa etwas größer als ein 2€-Stück sein.
> Und ich werde etwa 100 Stück bestellen.

Dann lass das den PCB Hersteller machen, der weiss das am besten wie er 
das in seinem Nutzen unterbringt. Eine eigene Nutzengestaltung macht 
erst dann sinn wenn Du ganz spezielle Anforderungen hast die Du GENAU so 
umgesetzt brauchts (z.B. weil die Bestückungslinine das so braucht).

Umgekehrt sagst Du nichts zu Deinen Bestückabsichten. Sollen die 
Platinen im Nutzen bestückt werden oder von Hand? Wenn im Nutzen: woher 
kommt das Sieb, wer macht die Bestückprogramme, wer braucht welche 
Daten?

rgds
#4572630
Lesenswert?

Üblicherweise ist es doch so, daß der Bestücker den für ihn sinnvollsten 
Nutzen vorgibt. Welches Zuschnittsmaß der Hersteller dann für seinen 
Produktionsnutzen verwendet ist eine andere Frage.
Die Frage muss also eher an den Bestücker gehen, der muss die Platinen 
schlussendlich nach erfolgreicher Bestückung auch trennen können. 
Entsprechend müssen die Stege angeordnet werden.

Wieviel Freiraum um die Platine herum sein kann / muss ist dann nicht 
unbedingt eine Frage des größtmöglichen Materialnutzens sondern da 
spielen auch Fragen hinein wie: Wie ist die Bestückung aufgebaut? wenn 
SMD, wo sind die Fiducials? Auf der Platine oder müssen die auf den 
Nutzenrand? Wenn letzteres braucht man natürlich entsprechenden 
Freiraum, damit der Bestückungsautomat diese auch ein-eindeutig 
identifizieren kann.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren