Motor zum Strammhalten von Filmmaterial

Gast #4572830
Lesenswert?

Hallo Forum,

ich hoffe ihr könnt mir helfen. Ich möchte für ein Eigenbau Project 
Filmmaterial "Stramm" halten, so das es mir nicht von der Rolle läuft 
und bei bedarf aufrollt. Fraglich ist nun was für eine Art Antrieb man 
hierfür idealerweise benötigt.

Er würde ca. 90% der Zeit stillstehen (nur Strammhalten). Der 
eigentliche Vorschub kommt wo anders weg..
Darf nicht zu viel Drehmoment (am besten Regelbar) aufbauen.

Dachte schon an einen Schrittmotor mit Rollenschalter, aber so ideal 
kommt mir das noch nicht vor.

Hoffe ihr könnt mir ein paar Stichpunkte nennen, danke

Grüße
Gast #4572913
Lesenswert?

Doch tut es ;-)

Die Kupferscheibe ist der Spanner und in einem kleinen Abstand dreht der 
Motor ständig den Magneten. Damit entsteht in der Kupferscheibe ein 
Drehmoment der den Spanner hält oder halt eine Rolle aufrollt.


Spanner
    Kupferscheibe
           Magnet        Motor

          | |            __
_|--------| |-----------|____|
          | |
Gast #4573470
Lesenswert?

> Kassettengeräte hatten eine Rutschkupplung oder einen Motor der einen
> leichten Gegenzug erzeugte. Dazu waren sowohl kleine Gleichstrommotoren
> wie auch bei wertvolleren Geräten Schrittmotoren mit Haltestrom im
> Gebrauch.

In einem Tonbandgerät soll die Aufwickelspule einen leichten Zug auf das
Band ausüben, damit dieses immer einen engen Kontakt zum Tonkopf hat.
Bei herkömmlichen Filmprojektoren liegen die Verhältnisse jedoch anders:

Hier darf auf den eigentlichen Transportmechanismus (mittels Malteser-
kreuz) kein Zug durch den Film stattfinden. Deshalb wird der Film vor
der Aufwickelspule in einer frei beweglichen Schlaufe geführt. Folglich 
scheidet also ein Antrieb wie beim Tonbandgerät aus.
#4573476
Lesenswert?

Peter L. schrieb:

> Hier darf auf den eigentlichen Transportmechanismus (mittels Malteser-
> kreuz) kein Zug durch den Film stattfinden. Deshalb wird der Film vor
> der Aufwickelspule in einer frei beweglichen Schlaufe geführt.

Ja, und davor und dahinter sind deshalb Transporträder verbaut,
die in die Filmlochung greifen.

> Folglich scheidet also ein Antrieb wie beim Tonbandgerät aus.

Nun, bremsen braucht man normalerweise direkt am Projektor nicht,
aufwickeln aber schon und das mit unterschiedlicher Geschwindigkeit
wegen des langsamen Durchmesseranstieg des Filmwickels

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren