Werkzeuglängensensor: Taster gesucht

Gast #4577772
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James schrieb:
> Diesen da;
> 
http://de.farnell.com/webapp/wcs/stores/servlet/Search?catalogId=15001&langId=-3&storeId=10161&categoryId=700000006228&showResults=true&aa=true&pf=310245251,310256484,310268423,310425532

Der Betätigungsknopf sollte wenigsten plan sein, die Schutzart 
frontseitig mindestens IP64 und die Betätigungskraft nicht im DN-Bereich 
liegen ;-)
#4578509
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Ich habe vor ca. 25 Jahren mal ein paar Versuche gemacht, und 
festgestellt, dass ein 08/15-Taster, eine Wiederholgenauigkeit von unter 
1/100 Millimeter hat.

Preisklasse damals 1,25 DM. Einzige Bedingung: Er muss schnappen.
Willst Du aber auch ein wenig über die Stränge schlagen, so sollte es 
einer mit einer federnden Wippe sein. Die verträgt auch schadlos mal 
-1,5 mm.

Die Genauigkeit in der Serie (zwischen zwei Schaltern) war aber 
schlechter.

Also, wenn Du ein Einzelstück brauchst: Kein Problem.
Willst Du eine Serie auflegen: Vergiss es! Oder es wird sehr teuer.
#4578695
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Ein Werkzeuglängentaster gehört vermutlich zum frischen 
Hobby-CNC-Fräser, der vorher nie Hobby-Zerspaner war, zu den 
unverzichtbaren Hilfsmitteln, wie für den frischen Hobby-Elektroniker 
der DIL-IC-Beinchengeradebieger.

In der einfachsten (und nicht schlechtesten) Form besteht er aus einem 
Aufputz-Wipptaster. Da der Schaltkontakt bei ungefähr horizontaler Wippe 
auslöst, ist es fast egal, daß es eine Wippe und kein paralleler 
Vorschub ist. Sieht nicht so toll aus wie das Ebay-Angebot, ist aber 
robust und leicht ersetzbar, sollte er in einen ungewünschten 
Fräserkontakt kommen.

Genau wie der DIL-IC-Beinchengeradebieger liegt mein 
Werkzeuglängentaster allerdings seit Jahren ungenutzt in der Schubla... 
äh, nein, da ist er nicht. Also irgendwo liegt er bestimmt noch. Ich 
habe aber gerade keine Lust, danach zu suchen. :-)

Irgendwann ist einem der Platz auf der Aufspannfläche für andere Dinge 
wichtiger als für den Werkzeuglängentaster. Und bei handgewechseltem 
Werkzeug hat man von Hand die Werkzeuglänge auf dem Werkstück schneller 
angetastet, als eine Eilgang-Fahrt in eine Ecke des Bearbeitungsbereichs 
und zurück dauert. Meine kleinen Bohrer haben einfach Indexierringe 
aufgepreßt.
Gast #4578697
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Walter T. schrieb:
> In der einfachsten (und nicht schlechtesten) Form besteht er aus einem
> Aufputz-Wipptaster.

Ack

Jeder normale Fräser/Bohrer besteht aus Metall. Was liegt da näher, als 
ihn als Bestandteil des Werkzeuglängentasters zu verwenden. Die Maschine 
liegt sowieso auf Gnd und der Gegenkontakt kann z.B. eine metallene 
Tastenkappe sein, die einen sauberen oberen Anschlag hat (federnd 
dagegen drückt) und isoliert gegen die Maschine montiert ist. Dann ist 
man von der eigentlichen Schaltpunkttoleranz des Tasters völlig 
unabhängig.

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