Jojo schrieb:
> Das funktioniert aber nur bei on-board-Netzwerkkarten, oder?
> Ansonsten stimmt die ID ja nicht mehr, wenn man die Karte wechselt.
Was manchmal durchaus gewollt ist.
Praktisch haben aber alle PCs so viele Nummern, dass die MAC-Adresse
selten alleine genutzt wird. Fast jede Komponente in einem PC hat
heutzutage eine eindeutige Identifikation. Laufwerkes, Motherboards,
CPUs usw. haben alle auslesbare Typenbezeichnungen und Seriennummern.
Das Prinzip ist für solche IDs immer das Gleiche. Möglichst eindeutige
Nummern auslesen (z.B. Typ und Seriennummer von PC-Komponenten), einen
sicheren Hash-Algorithmus drüber laufen lassen, fertig ist die ID.
Windows selber nutzte oder nutzt einen ganzen Satz von IDs. Zum Beispiel
alleine für den Computer selber gibt es schon mehrere IDs. Diese
Hardware IDs werden aus Daten aus dem BIOS generiert:
Computer-Hersteller, BIOS Hersteller, Motherboard-Hersteller, BIOS
Version, Modellfamilie, Modell, Hersteller-Produktnummer, Motherboard,
Prozessor-Kern ...
Diese Daten werden, je nach benötigter Hardware-ID, kombiniert. Bei
Windows 10 gibt es mittlerweile 15 unterschiedliche Kombinationen dieser
Werte. Von der ganz einfachen Hardware ID 14, die nur den
Computer-Hersteller berücksichtigt, bis zur Hardware ID 0, die das volle
Programm enthält.
Bei der Berechnung einer solchen Hardware ID nimmt Windows die
jeweiligen Daten für die ID und rechnet einen SHA-1 Hash aus den Daten.
Das ist dann die ID.