HochtemperaturPad suchen/bauen

#4599214
Lesenswert?

Ich habe ein Heizgerät gebaut, dass wenn es fertig ist, Gefäße mit 
verschiedenen Formen aufheizen soll.
Die Gefäße werden von der Seite mit Heizbaken eingeklemmt.
Mein Problem ist jetzt das die Heizbaken kein anständigen Wärmekontakt 
zu den Gefäßen herstellen. ( Macht meiner Temperaturregelung viel zu 
schaffen )
Ich habe Alublöcke mit Heizpatronen die auf eine mehr oder weniger 
flache Glas Fläche drücken.
Um eine möglichst geringe Wärmebrücke zwischen Alu und Glas zu bekommen 
habe ich es mit Wärmeleitpads für CPU´s und co versucht doch leider sind 
die nicht temperaturstabil genug.

Die Alublöcke erhitzen sich auf über 300°C.
Ich brauche daher ein möglichst flexibles Pad was mir auch das 
Einspannen von runden Formen erlaubt. ( ca. 5mm einzudrücken ).
Da ich nix gefunden habe was Temperaturen von 350°C bei einem hohen 
Wärmeleitwert aushält und auch noch flexibel ist muss ich mir selber 
helfen.
Mein Vorteil zu den Angeboten die ich meistens gefunden habe:
Ich brauch nix isolierendes

Meine Überlegungen gehen in Richtung:
Keramikwolle in Kupferpaste getränkt und Alufolie eingepackt
Kupferpulver in Hochtemperatur Silikon einmischen

Was meint ihr ?
Gast #4599228
Lesenswert?

Dog G. schrieb:
> Die Alublöcke erhitzen sich auf über 300°C.

Da es bei dir um den Ausgleich von Unebenheiten geht, brauchst du was 
flexibles. Es gibt durchaus Wärmeleitpasten für hohe temperaturen, bloss 
halt nicht im Baumarkt oder PC-Laden, aber hier, sogar bis 1200 Grad:

http://www.mueller-ahlhorn.com/de/produkte-materialien/material/waermeleitprodukte/waermeleitprodukte/waermeleitpasten/

Das die ein bisschen mehr kosten als die für PC-CPUs dürfte nicht 
überraschen.

Georg
(Firma: TU Wien) #4599384
Lesenswert?

Hi,
du könntest die Pads vielleicht aus Silikon selber gießen. Ich hab mal 
Formen aus Mold Max T60 gemacht, die haben flüssiges Zinn problemlos 
ausgehalten. Laut Datenblatt gehen 294 °C. Ich glaub es findet sich kein 
Angabe zur Werteleitfähigkeit, aber die ist bei Silikon besser als bei 
vielen anderen Kunststoffen aber deutlich schlechter als die von Glas.

Das Mold Max T60 ist allerdings leider ziemlich hart (Shor-A = 60). 
Damit sich dein Glas 5 mm tief in das Pad eindrücken kann muss das 
sicher 20 mm dick, sein, da kommt dann nicht mehr viel Wärme durch.

Grüße
Flo
#4600221
Lesenswert?

Bis 300°C gerührtes Ölbad. Dann klappt es auch mit dem Magnetrührer. Die 
Antreibenden Magneten könne ja auch 'etwas' stärker sein.
Aluspäne im Ölbad könnten die Leitfähigkeit erhöhen, wenn unten drunter 
die Supermagneten rotieren spart msan sich evtl sogar den Rührer im 
Ölbad.

Wichtig ist das Rühren des Ölbades, dann kannst Du auch Wärme besser 
transportieren als mit 'statischen' Lösungen.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren