Hallo zusammen, was DSV und Matlab angeht, bin ich noch am lernen. Habe im Moment folgendes Problem: Und zwar möchte ich eine DFT einer komplexen Exponentialschwingung mit Matlab durchführen und anschließend das gleiche noch einmal mit verringerter Abtastperiode, entsprechend erhöhtem Anzahl von Abtastungen und konstant gehaltener Periodendauer (dichterer Abtastung). Die FFT habe ich wie folgt durchgeführt: >> k = 0:15; >> x = exp( sqrt(-1)*2*pi/16*(3.7)*k ); >> X = fft(x); >> n = 0:15; >> bar(n,abs(X)) ---> siehe 16.png Dann mit der dichteren Abtastung: >> k = 0:0.5:15.5; >> x = exp( sqrt(-1)*2*pi/16*(3.7)*k ); >> X = fft(x); >> n = 0:31; >> bar(n,abs(X)) ---> siehe 32.png Ich hätte in beiden Fällen ein ähnliches Spektrum erwartet. Jedoch ist das Spektrum der 32-Punkte-Abtastung meiner Meinung nach zu weit nach links verschoben. Kann es sein, dass ich einen Fehler in der Durchführung gemacht habe?
Gast
#4602901
Manuel P. schrieb: > Ich hätte in beiden Fällen ein ähnliches Spektrum erwartet. Jedoch ist > das Spektrum der 32-Punkte-Abtastung meiner Meinung nach zu weit nach > links verschoben. Hallo, nein, die y-Werte repräsentieren ja die Amplituden der Frequenzanteile und die x-Werte die Frequenzbereiche des Spektrums. Also müssen die Spektren bei gleichen x-Werten gleiche y-Werte liefern. Bild 2 ist sozusagen "überabgetastet". VG Owca
Durch deine erhöhte Abtastrate verdoppelst du die nutzbare Bandbreite. Daher ist dein 2. Spektrum doppelt so breit. Wenn du Frequenzen an die x-Achse schreiben würdest, sähest du, dass die ersten 16 Punkte in Betrag und Frequenz übereinstimmen
Noch eine Anmerkung: Dass der Betrag nicht gleich ist, liegt daran, dass du die FFT eigentlich noch durch length(k) teilen musst zum Normieren!
Gast
#4610237
Für mich sehen die auch gleich aus, wobei die höher aufgelöste wohl die genauere sein dürfte. Eigentlich müssten sich die beiden Verteilungen ineinander überführen lassen.
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