Hi Zusammen
Habe einen Converter mit dem LM3150 gemacht mit Hilfe vom Webench. Die
Spannung ist zwar 5.25V, habe da aber etwas an den Rfb's rumgespielt.
Bis 100mA passiert nichts auffälliges. Um mal etwas mehr Saft zu messen,
hab ich eine Glühbirne (12V/20W) hingehalten, da fängt die Schaltung
kurz an zu quietschen (wegen dem hohen Anfangsstrom vermute ich) aber
danach liefert er mir eine Ausgangsspannung mit 6.3V bei 1.1A
Ausgangsstrom.
Das kam mir komisch vor, weswegen ich es noch mit einem stärkeren Motor
versuchen wollte. Sobald ich diesen anhänge, bricht die Spannung
zusammen auf ca. 1.4V mit einem Ausgangsstrom von 3.5A. Ich hab leider
nur ein Multimeter zum messen, weswegen ich die genauen Werte nicht
schön messen kann.
Aber trotzdem: Ich weiss, dass meine Versuchsobjekte jetzt hier nicht
die besten sind, aber der Controller müsste doch etwas genauer arbeiten
oder?
Im Anhang Webench Report, Schaltplan und Layer Top/Bottom
Wäre dankbar um jede Hilfe.
Sven Puga schrieb:> noch was auffälliges?
Der Strompfad um den Regler herum sieht seltsam aus. Gibt es für den
Baustein Layout Recommendations im Datenblatt oder in einer Appnote?
Wenn ja: wie sieht dieser.Layoutvorschlag aus?
Ich sehe gerade, dass das Layout des EVAL-Boards ziemlich ähnlich
ungünstig aussieht.
Aber trenn doch mal die Masse des RFB1 auf und lege dessen
Masseanschluss direkt an den SGND-Pin des Reglers...
@Lothar: Tatsächlich, im Datenblat ist ein Beispiel für die Anordnung
der MOSFETs, Kondensatoren und Controller gezeigt. Da habe ich mich
etwas mehr an den Webench gehalten. (Siehe Anhang)
Werde ich ausprobieren mit RFB1 direkt auf SGND, danke.
@voltwide: Gibt nur Top und Bottom. Ich habe um jeden Kondensator und
MOSFET Durchkontaktierungen, um Strom und Wärme etwas besser zu
verteilen. Nicht gut?
In der Tat, hatte ich übersehen. Es ist eigentlich unüblich, die
PowerFlächen der Oberseite mehr oder weniger 1:1 auf die Unterseite zu
spiegeln - das hat im besten Fall den Effekt einer doppelt so dicken
Leiterbahn auf der Oberseite. Für möglichst induktionsarme Abblockung
ist eine durchgängige GND-plane auf der Unterseite besser:
Abblockkondensatoren werden durch naheliegende vias "geerdet".
@Lothar: Hab Rfb1 getrennt und mit einer Litze direkt zu SGND verbunden,
Ausgangsspannung ist jetzt deutlich besser, was die Überspannung mit der
Glühbirne betrifft (nur noch 5.6V anstelle von 6.3V). Zusätzlich habe
ich noch von Rfb2 eine Litze zum äussersten Kondensator (ganz links)
verbunden, dabei wurde die Spannung nochmals etwas genauer (5.5V).
Sollte meiner Meinung aber trozdem nicht so eine grosse Abweichung
haben.
Beim Test mit dem Motor zeigen sich jedoch immer noch keine
Unterschiede. Spannung fällt nach wie vor immer noch stark zusammen
(1.6V).
@voltwide: Habe momentan keine Low-ESR auf Lager, konnte dies deswegen
noch nicht testen. Wegen der GND-plane, mach ich normalerweise auch,
aber hier hab ich mich für die besseren Leiteigenschaften entschieden.
War anscheinend nicht so intelligent...
Zusätzlich habe ich mal noch mit Rilim gespielt. Habe den aktuellen Wert
von 1k2 durch 1k8 und 1k0 ersetzt, macht aber überhaupt keinen
Unterschied.
Ich werde den Regler mal einem Kollegen mitgeben, welcher im Geschäft
geeignete Messinstrumente hat. Vielleicht zeigt sich da etwas genaueres.
Hi Zusammen
Ich habe den Converter nun ausgemessen. Bis 400mA läuft er ganz stabil,
ab dann geschieht aber etwas, das ich mir nicht erklären kann. Es
entstehen Ausbrüche, die über 7V hinaus schiessen. Danach fällt die
Spannung wieder und bleibt für längere Zeit wieder stabil. Je höher der
Ausgangsstrom, desto länger und häufiger werden diese "Ausbrüche". Weiss
jmd, was da falsch läuft?
lg Sven
Sven Puga schrieb:> Hi Zusammen>> Ich habe den Converter nun ausgemessen. Bis 400mA läuft er ganz stabil,> ab dann geschieht aber etwas, das ich mir nicht erklären kann. Es> entstehen Ausbrüche, die über 7V hinaus schiessen. Danach fällt die> Spannung wieder und bleibt für längere Zeit wieder stabil. Je höher der> Ausgangsstrom, desto länger und häufiger werden diese "Ausbrüche". Weiss> jmd, was da falsch läuft?>> lg Sven
Du koppelst vermutlich mit Deinen floatenden Cu-flächen irgendwo
ziemlich böse ein. Brücke einmal die Fläche, die sich zw. Spuleneingang
und Ausgang befindet auf den Spulenausgang. Auch wenn da kein sauberes
DC drauf ist - besser als das, was am heißen Spulenende ist ist es
allemal.
die 390pf erscheinen mir auch ein bischen viel. 100pf ok... aber 390?
PS: normalerweise zeichnet man bei einem IC-Pattern ein wo Pin 1 ist.
Und auch im Schematic sind die Pinnummern relativ wichtig. So ist es ein
gemurkse und Rätselraten über 2 Lagen was welcher Pin macht und wo Pin 1
ist
MiWi
Hi MiWi
Welche soll ich genau brücken? Könntest du mir evtl schnell ein Bild
senden, was du genau meinst? Da bin ich jetzt nicht ganz gestiegen ^^
Die 390pF wurden mir vom Webench vorgegeben, kann ich aber gerne einmal
auswechseln. Mir fällt auch grad ein, ich hätte am besten noch parallel
dazu Vfb am IC messen sollen. Werde ich demnächst auch machen...
Das mit Pin1 anschreiben ist ein guter Tipp, kann ich nachvollziehen
Danke.
lg Sven
Sven Puga schrieb:> Hi MiWi>> Welche soll ich genau brücken? Könntest du mir evtl schnell ein Bild> senden, was du genau meinst? Da bin ich jetzt nicht ganz gestiegen ^^> Die 390pF wurden mir vom Webench vorgegeben, kann ich aber gerne einmal> auswechseln. Mir fällt auch grad ein, ich hätte am besten noch parallel> dazu Vfb am IC messen sollen. Werde ich demnächst auch machen...> Das mit Pin1 anschreiben ist ein guter Tipp, kann ich nachvollziehen> Danke.>> lg Sven
Ist es echt so schwer die floatenden Flächen zu erkennen und den
Unterschied zw. heißem und ruhigem Ende der Spule zu verstehen?
schau Dir das Layout an, wo sind die Leitungen die herumwackeln und wo
sind die, die einen statischen DC-Pegel haben? Und wo sind im Cu
flächen, an beide Leitungen anstoßen und wie könnte man daher diese
Flächen beruhigen?
Bissi verstehen mußt Du schon was Du da tust.
Ich nehme mit jetzt - und auch später - keine Zeit fürs Bildeditieren.
MiWi