Moin
Zur Gedankenstütze für unseren Hauseigenen Mülldienst würde ich gerne am
Vorabend des Abholtages eine Erinnerungslampe leuchten lassen.
Welche Möglichkeiten fallen euch ein um soetwas zu realisieren?
Bsp:
- Linux PC mit Cron -> etwas überdimensioniert
- µC mit Funkuhr -> keine Erfahrung mit solchen Modulen
- ESP in einem WLAN (ist vorhanden) -> gerade meine brauchbarste Idee
Fällt euch noch etwas ein?
Kurt schrieb:> Welche Möglichkeiten fallen euch ein um soetwas zu realisieren?
Sorry, aber das meinst Du nicht ernst :-) Oder etwa doch ???
Du hast schon mal den Begriff Schaltuhr gehört....5€ im Baumarkt deiner
Wahl.
..oder einfach merken.....-)
Kurt schrieb:> Stimmt, soll aber im Hausflur hängen
ein Handy am Lade-Netzteil. Mit 'ner Halterung fest an die Wand gespaxt.
BTW:
wie oft bis Du draussen?
Normalerweise sieht man am Vortage:
Oh muss wieder rausgestellt werden
Ähm... schrieb:> SteckdosenZeitschaltUhr? Gibt digitale, die sich entsprechend> programmieren lassen für kleines Geld im Baumarkt.
Jeden Sonntag einer geraden Woche! Welche Baumarktuhr kann das?
foobar schrieb:> In der Arduino-IDE ist für den ESP bereits ein Beispiel für einen> NTP-Client hinterlegt.
Habe ich schon mal mit rum gespielt.
Gibt leider nur Zeiten und Timestamp aus, kein Datum.
Würde aber natürlich trotzdem realisierbar sein.
Wie gesagt, ist auch mein Favorit!
Peter D. schrieb:> Eine ganz normale Wochenschaltuhr + Stromstoßrelais für die 1:2 Teilung> auf 14-Tage.
Guter Gedanke. Nur dann brennt, im wöchentlichen Sinn, das Relais
(15Min).
Und wenn, könnte man da auch nichts sinnvolles Programmieren. Entweder
brennt die Lampe ne Woche lang o. die Relaisspule steht solange unter
Strom.
Flip B. schrieb:> 2 Baumarktuhren kaskadieren.
!
sup schrieb:> evtl einen Raspberry Pi anstatt "PC mit Linux" nehmen, wäre ziemlich> leicht zu Realisieren.
oversized
Arduino nano328p, RTC DS3231 Modul, wer mag noch ein Nokia LCD 5110,
ewiger Calender mit bewegliche Feiertagsberechnung aus CT, keine 10,-€
und sparsam im Verbrauch
Kurt schrieb:> Zeig mal eine die nur jede zweite Woche schaltet
Wo steht denn etwas vom 2 Wochenzyklus ?
Genau so etwas gehört die erste Beschreibung :-)
Jörg R. schrieb:> Wo steht denn etwas vom 2 Wochenzyklus ?
Im Titel des Threads.
> Genau so etwas gehört die erste Beschreibung :-)
Verstehe nicht ich.
Frank M. schrieb:>> Wo steht denn etwas vom 2 Wochenzyklus ?>> Im Titel des Threads.
Ja, stimmt :-)
>> Genau so etwas gehört die erste Beschreibung :-)>> Verstehe nicht ich.
Warum nicht ? Was spricht denn dagegen detaillierte Angaben über die
Aufgabenstellung zu machen ?
Hallo,
nimm doch einfach 2 oder 3 Teiler-IC (4000er), einen Quarz 32768 Hz und
baue daraus einen Timer. Für Deine Zwecke genau genug, sparsam im
Verbrauch und preiswert.
Kurt schrieb:> Stimmt, soll aber im Hausflur hängen
Bei mir ist das gleiche Problem so gelöst: Owncloud Kalender,
ausrangiertes Tablet an die Wand, auf einer Webseite auf dem Tablet
werden alle Termine und Erinnerungen angezeigt.
Kurt schrieb:> Welche Möglichkeiten fallen euch ein um soetwas zu realisieren?>> Bsp:> - Linux PC mit Cron -> etwas überdimensioniert> - µC mit Funkuhr -> keine Erfahrung mit solchen Modulen> - ESP in einem WLAN (ist vorhanden) -> gerade meine brauchbarste Idee>> Fällt euch noch etwas ein?
Ganz analog: meine Frau übernimmt das Erinnern, und das sehr zuverlässig
;-)
Ansonsten, wenn's Spielerei werden soll: Arduino Nano + RTC-Modul. Ein
Funkuhr ist dafür nicht von Nöten.
▶ J-A von der H. schrieb:> was ist, wenn der 2-Wochen-Turnus wegen Feiertagen aus dem Ruder läuft?> Mit nem stumpfem Zeitzähler (Baumarktuhren) gehts dann nicht.
Genau das ist das Problem. Wenn ich auf unseren Müllkalender schaue,
dann ist jeder 4. bis 5. Termin rot das heisst nicht am normalen
Wochentag.
Also brauchts wenn schon eine Lösung wo man den Müllkalender fürs ganze
Jahr einprogrammiert. Zumal das ja nicht nur eine Tonne ist, sondern
getrennt Glasmüll, Grüne Tonne / grüner Sack, evt. Papier getrennt,
Metall, Restmüll, ...
Wo schaust du garantiert jeden Abend noch mal drauf?
Handy oder Computer?
Also eine Anwendung die da ein Fenster bringt.
▶ J-A von der H. schrieb:> was ist, wenn der 2-Wochen-Turnus wegen Feiertagen aus dem Ruder läuft?
Naja, im schlimmsten Fall stellt man dann am Pfingst/Ostermontag die
Tonne raus, die dann erst Dienstag abgeholt wird. Ist aber nicht so
tragisch, ausser für den, der am Montag den Müll runterbringt.
Ach und wenn man das eben fertig hat, kommen Planänderungen daher.
Entweger weil's dem Amt grad so gefällt oder die Abfuhrfirma pleite geht
und die neue einen anderen Turnus fährt.
Es wäre ja nicht die Müllbranche wenn es da nicht ständig Änderungen
geben würde.
und dann:
Streiks
:P
einfach freiwillig JEDE Woche die Tonne raus und rein! Das vergisst man
nicht und es ist ein gutes Trainig. Und ob die Tonne dann abgeholt wird
ist doch egal. Wenn man sich dann dran gewöhnt hat, kann man la auch eie
Lampe schalten...
Teo D. schrieb:> Entweder> brennt die Lampe ne Woche lang o. die Relaisspule steht solange unter> Strom.
Ein Stromstoßrelais wechselt bei jeder Bestromumg den Kontaktzustand.
Das Relais ist jede Woche für die programmierte Zeit unter Strom. Und
die Lampe dahinter eben nur alle 14 Tage.
Also ganz genau, wie es gefordert war.
Espeasy.nu müsste das können, unterstützt ntp und seit neuestem rules,
so kannst es dir incl Relais für 10 Euro zusammen basteln, oder noch
einfacher bestell einen sonoff, espeasy drauf flashen, dann hast
Netzteil und Relais schon dabei
14-tägiges Einschalten einer Lampe.
Jaja, mindestens NTP-Client über LTE, + Smartphone UND UND UND.
GPS-Timing ist pipi-Kram: Wäre ja fast NULL Herausforderung!!!
Kurz mal das Gehirn einschalten:
Das sollte ein tiny mit internem 1MHz-Oszillator schaffen,
bei man man Sonntag Abend die Quittierungs-Taste drückt,
damit die Lampe am übernächsten Sonntag zwischen NULL Uhr
und Mittag wieder angeht.
Erforderliche Genauigkeit: 1/28 = 3,5%
Ansonsten:
Netzsynchron (WAS IST DAS DENN???????) bringt leider nur
Genauigkeiten im Sekundenbereich - und bei Netzausfall
der mit internem Oszillator überbrückt wird, könnten
MINUTEN dabei herauskommen. GRAUENHAFT!
Mich gruselts gewaltig!
Kriegt hier keiner die Abschätzung von benötigter Genauigkeit
gebacken???
Jakob schrieb:> Kriegt hier keiner die Abschätzung von benötigter Genauigkeit> gebacken???
Ach Quatsch. Keiner reitet hier auf Genauigkeit rum.
Jakob schrieb:> Quittierungs-Taste drückt
Auf so'n Hightech-Scheiß muss man erst mal kommen :D
Chapeau! mein Herr. Wenigstens einer mit Hirn.
Kombiniere doch eine analoge und eine digitale Zeitschaltuhr. Die
digitale gibt der analogen am Sonntag exakt 12 Stunden Saft... 12
Stunden lang dreht sich die analoge dann und leuchtet, nächsten Sonntag
dreht sie sich wieder zwölf Stunden, leuchtet aber nicht.
Gibts für so um die 10 Euro im Baumarkt. Ganz ohne Attiny und Gedöns.
Flip B. schrieb:> 2 Baumarktuhren kaskadieren. 14^2 =196
Ach das gabs schon.
Obacht, die normalen digitalen Baumarktuhren haben einen Akku gegen
Stromausfall drin, der erstaunlich lange hält (2 Wochen aufwärts).
Deswegen funktioniert das Kaskadieren nur mit analogen Baumarktuhren.
Jörg R. schrieb:> Kurt schrieb:>> Zeig mal eine die nur jede zweite Woche schaltet>> Wo steht denn etwas vom 2 Wochenzyklus ?> Genau so etwas gehört die erste Beschreibung :-)
Lesen bildet: das steht sogar schon in der Überschrift.
Wolfgang E. schrieb:> Ganz analog: meine Frau übernimmt das Erinnern, und das sehr zuverlässig> ;-)
Ist eine Heirat nicht noch überdimensionierter als eine RasPi-Lösung?
Kurt schrieb:> Moin>> Zur Gedankenstütze für unseren Hauseigenen Mülldienst würde ich gerne am> Vorabend des Abholtages eine Erinnerungslampe leuchten lassen.>> Welche Möglichkeiten fallen euch ein um soetwas zu realisieren?>> Bsp:> - Linux PC mit Cron -> etwas überdimensioniert> - µC mit Funkuhr -> keine Erfahrung mit solchen Modulen> - ESP in einem WLAN (ist vorhanden) -> gerade meine brauchbarste Idee>> Fällt euch noch etwas ein?
Und was machst Du, wenn sich der Abholtermin wegen eines Feiertages um 1
Tag verschiebt?
Du hast doch bestimmt den jährlichen Terminkalender für die
Abholtermine.
Einfach die Daten von da übernehmen und einmal jährlich fest
programmieren. Dafür gibt es viele Möglichkeiten.
von all den dämlichen Vorschlägen hier, wovon die hälfte aam Thema
vorbei ist...ist die Eingabe des Jahreskalenders wohl die logischte /
sinnvolste
Das ist dann auch schnell mit AVR und Uhren IC realisert
??? schrieb:> einfach freiwillig JEDE Woche die Tonne raus und rein! Das vergisst man> nicht und es ist ein gutes Trainig. Und ob die Tonne dann abgeholt wird> ist doch egal. Wenn man sich dann dran gewöhnt hat, kann man la auch eie> Lampe schalten...
sowas ist in Gegenden, in denen der Müll in Säcken rausgestellt wird,
keine Option.
Heiner schrieb im Beitrag #4607350:
> Ich denke, es wurden genug Ansätze vorgeschlagen.
ja, für "jede 2. Woche "
in der Überschrift steht aber "jede gerade Woche"
also Woche 2, 4, 6, 8,
https://de.wikipedia.org/wiki/Woche#Kalenderwoche
(wie üblich) müsste man also Erstmal herauskitzeln, was denn jetzt genau
gemeint ist..
Robert L. schrieb:> Heiner schrieb im Beitrag #4607350:>> Ich denke, es wurden genug Ansätze vorgeschlagen.>> ja, für "jede 2. Woche "> in der Überschrift steht aber "jede gerade Woche">> also Woche 2, 4, 6, 8,>> https://de.wikipedia.org/wiki/Woche#Kalenderwoche>> (wie üblich) müsste man also Erstmal herauskitzeln, was denn jetzt genau> gemeint ist..
Meist verschiebt sich das, wenn das Jahr eine 53. Woche hat.
Kurt schrieb:> Welche Möglichkeiten fallen euch ein um soetwas zu realisieren?
Nimm 1 elektronische Wochenzeitschaltuhf und stecke in sie eine
mechanische Tageszeitschaltuhr. Stelle die Wochenzeitschaltuhr so dass
sie am Abend vor der Abholung 12 Stunden an ist. Programmiere die
Tageszeitschaltuhr so dass sie 12 Stunden an und 12 Stunden aus ist.
Kurt schrieb:> Zur Gedankenstütze für unseren Hauseigenen Mülldienst würde ich gerne am> Vorabend des Abholtages eine Erinnerungslampe leuchten lassen.
Das Problem ist nicht ganz so trivial, wie manche Poster
in diesem Thread glauben. Hat Dein Mülldienst auch Anfang
des Jahres von ungerader auf gerade Woche gewechselt, weil
das Jahr 2015 53 Wochen hatte?
Harald W. schrieb:> Das Problem ist nicht ganz so trivial, wie manche Poster> in diesem Thread glauben.
Das Problem ist absolut trivial. Man nehme sein Handy, rufe den Kalender
auf, trage die Abholtage ein und setze eine Erinnerung auf den Vortag -
mit lautem Klingeln. Bei einem Android geht sogar dabei das Display an -
sieh es als "Lampe".
Fertig. Ob das Jahr 53 Wochen hat oder nicht, ist dabei Wurst.
Das ganze wird doch eh total praxisfern, wenn einmal der normale Müll
geholt wird, übermorgen die Papiertonne und Freitag der gelbe Sack.
Ach die Biotonne auch noch. Da gibts dann ca 200Termine pro Jahr.
wer will da mühselig alle Kalendereinträge
in ein elektronisches System klöttern?
Flo schrieb:> Oldschool wäre Müllkalender als Papier in den Flur. Jeden Tag> abstreichen dann ist man uptodate.
Der Kalender könnte Leuchtfarbe verwenden. Ansonsten einer der wenigen
Gründe, den Kalender mit unbekleideten Personen vom Autohaus ins
Treppenhaus zu hängen UND draufzuschauen.
Harald W. schrieb:> Das Problem ist nicht ganz so trivial, wie manche Poster> in diesem Thread glauben. Hat Dein Mülldienst auch Anfang> des Jahres von ungerader auf gerade Woche gewechselt, weil> das Jahr 2015 53 Wochen hatte?
Deshalb habe ich einen Ownclodkalender und ein Tablet-Display an der
Wand.
Die Abholtermine stellt mein Entsorger im ical-Format bereit.
Die ical-Datei wird am Jahresanfang runtergeladen, dann importiert und
fertig.
Nebenbei werden mir auch Schornsteinfeger- Papiertonnen- und sonstige
Termine angezeigt.
Das wird nicht ganz einfach.
Natürlich könnte man mit Wochenzeitschaltuhr und einem "Nachbrenner" in
Form eines Stromstoßrelais (die möglicherweise einfachste und günstigste
Lösung) etwas hinbekommen, aber... Können normale Stromstoßrelais eine
viertel Stunde Dauerbetrieb der Spule ab. Das ist in den meisten Fällen
die kürzeste Schaltdauer der Wochenzeitschaltuhren.
Natürlich ein µP werden die meisten sagen, aber...
Dann kommst Du nicht um das volle Programm, bestehend aus Anzeige und
Eingabe, herum.
Nicht nur rund um den 32. Dezember herum heißt es: Neu programmieren.
Auch an vielen Feiertagen bekommt Dein System einen Schluckauf. So z.B.
Ostermontag, Pfingstmontag, manchmal Mariä Himmelfahrt und wie erwähnt
Weihnachten. Zumindest in diesem Jahr und bei den Ösis.
Es gibt natürlich fertige Funktionen, mit denen Du ein ganzes Jahr (und
mehr) berechnen kannst. Vor allem Ostern ist ein wenig kniffelig, aber
die vielen Sonderfälle versauen Dir schnell die Automatik.
Auch der verwendete Quarz sollte ein Guter sein. Was nutzt eine Uhr, in
die alles einprogrammiert wurde, wenn sie schon nach einem Jahr gestellt
werden muss.
Amateur schrieb:> aber... Können normale Stromstoßrelais eine> viertel Stunde Dauerbetrieb der Spule ab
NTC-Relais-Vorschaltbox.
Damit schaltest Du die Spule max ein paar Sekunden an
Entsprechend dem Teil zur Einschaltstrombegrenzung von Trafos.
also mit analogem Geschalte kriegt man das alles hin.
Amateur schrieb:> Natürlich ein µP werden die meisten sagen, aber...
Wenn das einzige Werkzeug, das man kennt ein Hammer ist, sieht jedes
Problem aus wie ein Nagel ;)
uP ist hier definitiv fehl am Platze!
Heinz schrieb:> Wenn das einzige Werkzeug, das man kennt ein Hammer ist, sieht jedes> Problem aus wie ein Nagel ;)>> uP ist hier definitiv fehl am Platze!
wieso definitiv?
µC Lösung unter 10,-€ mit viel Bastel und Spielspass!
zwei Schaltuhren hintereinander überblicke ich noch nicht
1. beim Wechsel 52/53 Wochen
2. im Gleichlauf das die nicht wegdriften und
3. das die in Summe über 10,-€ kosten werden
Wolfgang E. schrieb:> sondern um> Probleme, die der TO gar nicht hat ...
Stimmt, aber trotzdem interessant mitzulesen,
wie sich das hier verselbständigt hat.
Heinz schrieb:> Wenn das einzige Werkzeug, das man kennt ein Hammer ist, sieht jedes> Problem aus wie ein Nagel ;)> uP ist hier definitiv fehl am Platze!Heinz schrieb:> Deshalb habe ich einen Ownclodkalender und ein Tablet-Display an der> Wand.
Festgenagelt ?
Ein DCF77 Modul mit einem kleinen Attiny und einer Solarzelle.
Den Empfänger kann man aus einer alten Funkuhr ausbauen die Solarzelle
mit Led etc. aus einer Gartenleuchte.
Den AVR kann man in den Power Down Modus setzen und alle paar Sekunden
aufwecken um eine ungefähre Zeitbasis zu bekommen. Je nachdem wie groß
die Abweichung ist die Zeit empfangen.
Die kleine Solarzelle sollte auch in einem eher dunklen Treppenhaus
genügend Saft für die Led liefern.
Nimm einen alten Quarzwecker.
Dessen Stundenzeiger hat ziemliche Kraft. Der kann ein
Zahnradmechanismus mit 14 Zähnen antreiben, sodass der alle 14 Tage eine
rote Scheibe vor das Zifferblatt stellt oder vielleicht jede Stunde
klingelt, bis eine Quittungstaste betätigt ist oder...
Auch der Weckkontakt, der alle 12 oder 24 Stunden aktiv wird, kann da
ausgenutzt werden.
Dann kann man natürlich wieder einen Kontroller oder Arduino oder
raspberry in Aktion bringen.
Da die Gemeinde aber alle Nase lang den Rhythmus der Abfuhr ändert, muss
das Ganze verstellbar sein. -und irgendein Kalenderalgorithmus wird dann
sowieso ad absurdum geführt.
Also ich finde die Idee: "Lampe geht an, Bestätigung drücken und 14 Tage
später (oder 13,5) geht die Lampe wieder an." eigentlich ganz gut.
Dazu evtl. noch eine kleine Konfigmöglichkeit, um z.B. zu sagen: "Das
nächste Mal gehst Du in 8 Tagen an."
Passt sich auch einfach irgendwelchen Umstellaktionen an.
Ob man dazu nun einen µC oder einen 4060 nimmt, ist wumpe.
Gruß
Jobst
Unsere (und sicher viele andre Gemeinden) verteilen am Jahresende einen
"Müllkalender" (doppelsinnig) mit Mitteilungen aller gesetzlichen und
betrieblichen Feiertage, Änderungen der Bezirksverteilung usw.
Da kommt kein noch so kluger Komputer-Algorithmus mit.
Da hilft nur, in einer der Rauhnächte den Müllkalender des nächsten
Jahres auf einen der üblichen DINA4-Kalender zu übertragen. Das geht mit
Marker innerhalb einer halben Stunde. Und dann wird dieses Kunstwerk per
Magnet an die Tür des Zählerschrankes gehängt.
Heinz schrieb:> Joachim B. schrieb:>> wieso definitiv?>> Wieso? Na weils viel zu unflexibel ist. Oder willst du bei> jeder Terminänderung den Kompiler anschmeißen?
2-3 Taster dazu verteuert es nicht übermäßig
Joachim B. schrieb:> Arduino nano328p, RTC DS3231 Modul, wer mag noch ein Nokia LCD 5110,> ewiger Calender mit bewegliche Feiertagsberechnung aus CT, keine 10,-€> und sparsam im Verbrauch
und weder Wolfgang E. seine Frau noch Heirat ist die Lösung
Joachim B. schrieb:> Wolfgang E. schrieb:>> Ganz analog: meine Frau übernimmt das Erinnern, und das sehr zuverlässig>> ;-)>> ach und du teilst sie mit dem TO?Sheeva P. schrieb:> Ist eine Heirat nicht noch überdimensionierter als eine RasPi-Lösung?
Hat nichts mit dem Problem zu tun, trifft aber das Problem ganz
hervorragend.
Hab ich mal im Netz gefunden , weiß aber nicht mehr wo:
Wie viele Forenteilnehmer braucht man um eine Glühbirne zu wechseln ?
1 Mitglied, das die Glühbirne wechselt und einen Beitrag dazu schreibt,
dass die Glühbirne gewechselt wurde
14 die über ihre Erfahrungen beim Glühbirnenwechseln schreiben und wie
die Glühbirne evtl. sonst noch anders hätte gewechselt werden können
7 die vor den Gefahren des Glühbirnenwechselns warnen
27 welche die Schreib- und Grammatikfehler der vorangegangenen Beiträge
über das Glühbirnenwechseln korrigieren
53 welche die Fehlersucher beschimpfen
41 die, die Schimpf-Beiträge korrigieren
6 die über die korrekte Schreibweise "Glühbirne" oder "Glüh-Birne"
streiten und weitere
6 die diese 6 als Korinthenkacker verdammen
2 die in einem Lampengeschäft arbeiten und darüber informieren, dass der
korrekte Ausdruck "Glühlampe" lautet
27 die URL's nennen, wo man Beispiele von verschiedenen Glühbirnen aka
Glühlampen finden kann
14 die sich beschweren, dass die URL's falsch formatiert waren und dann
die richtigen URL's posten
12 die schreiben, dass sie das Forum verlassen werden, weil ihnen die
Glühbirnen-Kontroverse zuviel wird
4 die vorschlagen, dass die Mitglieder erstmal in der Glühbirnen-FAQ
nachschauen
44 die wissen wollen, was ein FAQ ist
4 die nachfragen "Hatten wir diese Diskussion nicht erst vor kurzem?"
143 die vorschlagen, zuerst eine Googlesuche über Glühbirnen
durchzuführen, bevor man Fragen über Glühbirnen in das Forum stellt.
1 selten schreibendes Mitglied, welches in 6 Monaten im Archiv den
ersten Beitrag liest und die ganze Diskussion von vorne lostritt......
16 Mitglieder, die eines der Postings mit "ja, der Meinung bin ich auch"
beantworten.
28 Mitglieder, die darauf mit "ich ebenfalls" reagieren
31 Mitglieder, die darauf hinweisen, dass das benutzte Forum falsch ist
8 die vorschlagen, doch für die Glühbirnen Liebhaber eine eigene Sparte
im Forum zu eröffnen
18 welche diesen Vorschlag kontrovers diskutieren und damit eine neue
Schlacht um Prinzipien lostreten
45, die andere Foren vorschlagen - davon 5 "Parawissenschaften", 12
"Sonstiges", 8 "Witze", 21 "Mathe und Physik"
Mindestens 2, die darauf hinweisen, dass das 46 und nicht 45 ergibt ...
Ähnlichkeiten oder Analogieen mit tatsächlichen, lebenden oder
verstorbenen Forenteilnehmern und bestehenden oder abgeschlossenen
Threads sowie mit tatsächlichen oder fiktiven Diskussionen hier im Forum
sind beabsichtigt und keineswegs zufällig
Weiter oben kam ja schon der Hinweis auf die FritzBox, das dürfte
tatsächlich die effizienteste Lösung für ca. 40€ sein (vorausgesetzt
eine FritzBox mit DECT ist vorhanden).
Man braucht nur noch die Fritz DECT 200 und kann sogar per
Google-Kalender Abweichungen im Rhythmus berücksichtigen.
Ohne basteln, testen, nachstellen.
So, es wird dann doch der ESP...
Die Zeit kommt, in Form des timestamp, von einem Server.
Das ist hier noch nicht integriert, sondern zum testen eine serielle
Eingabemöglichkeit.
tstamp = tstamp + 12 * 60 * 60; // damit die Lampe um 12 Uhr mittags am Vortag angeht
34
35
int leng = sizeof(biomuell) / sizeof(biomuell[0]);
36
int i;
37
for (i = 0; i < leng; ++i)
38
{
39
if ( (restmuell[i] / 10000) == (tstamp / 10000))
40
{
41
Serial.print ("RM:"); Serial.println (i);
42
digitalWrite(RM_LED, HIGH);
43
}
44
if ( (biomuell[i] / 10000) == (tstamp / 10000))
45
{
46
Serial.print ("BM:"); Serial.println (i);
47
digitalWrite(BM_LED, HIGH);
48
}
49
50
}
51
52
53
if (digitalRead(TASTER) == HIGH)
54
{
55
digitalWrite(RM_LED, LOW);
56
digitalWrite(BM_LED, LOW);
57
}
58
59
delay(2000);
60
tstamp = 0;
61
}
Die beiden Arrays enthalten die Timestamps der nächsten Monate,
immer vom Abholtag um 00:00 Uhr.
Wenn der Müll an die Straße gestellt wurde, muss der Taster gedrückt
werden,
um die Lampe wieder auszuschalten.
Wäre noch nett, das mit dem Öffnen des Gartentores zu koppeln,
ist aber ein weiter Weg bis dahin.
Was noch zu überlegen ist, ist eine komfortable Setuproutine:
Der ESP bekommt Strom, kann sich in kein WLAN einwählen und macht dann
ein AP auf.
Dort werden SSID und Passwort eines WLANs eingegeben.
Der ESP wählt sich in dieses Netzwerk ein und ist über seine IP
erreichbar.
Ruft man diese auf, kann man die neuen Termine hinterlegen.
Sie müssen allerdings im EEPROM gespeichert werden,
damit sie nach einem Stromausfall nicht weg sind.
Kurt schrieb:> - Linux PC mit Cron -> etwas überdimensioniert> - µC mit Funkuhr -> keine Erfahrung mit solchen Modulen> - ESP in einem WLAN (ist vorhanden) -> gerade meine brauchbarste Idee
Klar, warum nicht gleich einen Diener einstellen!?
Nein, aber mal im ernst. Mach es nicht so kompliziert. Nimm eine
einfache Wochenzeitschaltuhr. Die gibt es als Steckdosengerät oder für
Hutschienenmontage. Als Licht kannst du ja schon ein einfaches
"Nachtlicht" nehmen.
Dieter J. schrieb:> Wie viele Forenteilnehmer braucht man um eine Glühbirne zu wechseln ?
das ganze ist abkürzbar durch "territorial pissings"
Kurt schrieb:> int BM_LED = D4; //Biomüll> int RM_LED = D3; //Restmüll> int TASTER = D7;> int tstamp = 0;
es fehlt übrigens noch Sperrmüll.
und seit einiger Zeit in der nächstgrösseren Stadt
auch noch Elektroschrott-Abfuhr.
also liebe Programmier-Wütige, es gibt einiges zu tun.
> Ob man dazu nun einen µC oder einen 4060 nimmt, ist wumpe.
Leider nicht. Man braucht mindestens 2x 4060. Ein Uhrenquarz muss
mindestens durch 2^36 geteilt werden und wesentlich langsamer gibt es
kaum.
Trotzdem eine wunderschöne Lösung!
hauspapa
S. K. schrieb:> Leider nicht. Man braucht mindestens 2x 4060. Ein Uhrenquarz muss> mindestens durch 2^36 geteilt werden und wesentlich langsamer gibt es> kaum.
Wieso Quarz? Ich muss den Tag nach 13,5 Tagen +/-6 Stunden treffen ...
Ab da leuchtet die Lampe und der oszillator steht.
Ob man nun einen 1000µF Elko als Ct benutzt oder ob man einen 4040
hinter den 4060 schaltet bleibt ihm überlassen.
Gruß
Jobst
Sam schrieb:> Kurt schrieb:>> - Linux PC mit Cron -> etwas überdimensioniert>> - µC mit Funkuhr -> keine Erfahrung mit solchen Modulen>> - ESP in einem WLAN (ist vorhanden) -> gerade meine brauchbarste Idee>> Klar, warum nicht gleich einen Diener einstellen!?>> Nein, aber mal im ernst. Mach es nicht so kompliziert. Nimm eine> einfache Wochenzeitschaltuhr. Die gibt es als Steckdosengerät oder für> Hutschienenmontage. Als Licht kannst du ja schon ein einfaches> "Nachtlicht" nehmen.
Bist du irgendwie ein bisschen hängen geblieben? Du bist der vierte mit
dieser grandiosen Idee. Depp!
Sheeva P. schrieb:> Jörg R. schrieb:>> Kurt schrieb:>>> Zeig mal eine die nur jede zweite Woche schaltet>>>> Wo steht denn etwas vom 2 Wochenzyklus ?>> Genau so etwas gehört die erste Beschreibung :-)>> Lesen bildet: das steht sogar schon in der Überschrift.
Ja, genau! Darauf hat mich ukw aber schon aufmerksam gemacht. Das hast
Du wohl ÜBERLESEN :-)