Gast
#4607995
Hallo, ich habe (als Fachfremder) Verständnisprobleme von elektromagnetischen Wellen. Mir sind - grob - die Konzepte des elektrischen und magnetischen Feldes klar. Was ich nun nicht mehr verstehe ist, was bei der Abstrahlung der Welle an einer Antenne, zB am Hertzschen Dipol passiert. Mir ist noch grob klar, wie sich das elektrische und magnetische Feld um die sich bewegenden Ladungen in der Antenne aufbaut (Feldvektoren orthogonal zueinander, Perioden 90° Phasenverschoben). Ich habe gelesen, dass die Abstrahlung erst ab ca 16 kHz funktioniert. Was geht da vor sich und was ist bei <16 kHz der Fall? Ich stelle mir zB vor, dass ich in festem Abstand zur Sendeantenne eine Empfangsantenne habe. Müsste ich die Feldänderung der Sendeantenne bei <16 kHz nicht gleichmaßen in der Empfangsantenne detektieren können wie bei >16 kHz? Eine kontinuierliche Feldänderung ist doch in beiden Fällen vorhanden. Oder gibt es einen Unterschied beim "Energietransport", der erst stattfindet, wenn die Welle sich von der Antenne "abschnürt"? Sorry dass ich es nur so stümperhaft formulieren kann, vielleicht kann mir ja jemand ein wenig auf die Sprünge helfen. Mir geht's nur um ein qualitatives Verständnis, dass das so irgendwie aus den Maxwell-Gleichungen rausfällt, hab ich auch schon gelesen, aber das erklärt mir lieder nichts - und die Maxwell-Gleichungen verstehe ich leider nicht. Vielen Dank für alle Erklärungsversuche!