Plasmaschneider mit 4KW bei 3KW getreiben, günstige Lösung ?

Gast #4609120
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Ich möchte gerne selten mittels Plasmaschneider + RPI + CNC (3 Axis) + 
Kompressor verwenden. Derzeit habe ich noch nichts.
Gedacht hatte ich mir Kompressor + Kühlschrank + CNC an einem kleinen
Generator anzustecken. Zum Stomnetz, 13A durchschnitt auf 20 Minuten,
erlaubt sind 14A für 15 Minuten, bei 15A ist sofortabschaltung.
Daten des Plasmagerätes ist 4.5KW, ca 15.2A . Keine Ahnung was der 
benötigte
Einschaltstrom sowie die Wellenform ist.

Ist eine Lösung ohne IT Netz möglich ?
Ansonsten 3x 1kW pseudo Sinus parallel von AutoBatterie + 2-3x pc 
Netzteil
+ 1-2 Moppel parallel, dies ist meine derzeit angedachte Lösung.
Gast #4609370
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Leider, bis zum Nächsten Baumarkt/Verleiher der sowas anbietet sind es 
130km .
Mit Maut + Benzin + Leihgebür für ein 5.2KW Generator sind es 260 Euro,
und dieser kann dann 3.3KW dauerlast. Einen größeren bekomme ich nicht 
ins
auto, zumindest die welche verliehen werden.
Ob sich dieser problemlos parallelisieren lässt, keine Ahnung. Ein 4.5kw 
generator (2.8kw dauerlast)
kostet 280 Euro und ein 750W dauerlast = 90 Euro + 80 Euro für die 
Fahrt,
macht 450 Euro für die Geräte. Da ist es billiger zu kaufen als 2x 
auszuleiehen. Wäre es jedoch möglich einen kleineren Moppel im Netz 
syncron laufen zu lassen, dann wäre es noch günstiger.
Moderator Persönliche Seite #4609379
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Die Frage ist doch, welche Leistung Du überhaupt benötigst.

Welches Material und welche Stärke willst Du überhaupt schneiden?

Üblicherweise lassen sich Plasmaschneider in der Stromstärke in weiten 
Bereichen einstellen.

Hier werkelt bspw. eine selbstkonstruierte Plasma-CNC mit 50A-Gerät, das 
bei etwa 2kW ohne Probleme 8mm Stahl schneidet.

Welches Gerät hattest Du denn ausgeguckt?
Moderator Persönliche Seite #4609731
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chris schrieb:
> Habe ich da falsche Zahlen?

Nicht unbedingt :-)

> Cut 40 , 3 sowie 6mm, gelegentlich 8mm.

Hast Du einen PT-31 Schneidkopf?

Das sind die, die die Chinesen gerne in den Billig-Schneidern verbauen 
-> das ist allerdings nicht Stand der Technik. Die Dinger wurden bereits 
weit im letzten Jahrtausend mWn von Panasonic entwickelt und dann von 
den Chinesen kopiert.

Der Schneidkopf ist entscheidend dafür, wie sauber begrenzt und wie 
linear der Plasmastrahl austritt. Dementsprechend kann man dann auch mit 
weniger Energieeinsatz höhere Schnittleistungen (und natürlich viel 
bessere Schnittbilder) erzielen.

Wir haben hier einen Trafimet S25 mit 0,6mm-Düse (allerdings noch etwas 
modifiziert und zum Maschinenbrenner umgebaut - 
http://shop.trafimet.com/en/product-detail.php?p=PA0406)

Noch besser sind wohl Hypertherm-Köpfe, aber die (und vor allem die 
Verbrauchsmaterialien) möchte man nicht bezahlen und da wir meist 
Dünnblech <2mm schneiden, ist der S25 absolut ok. Sieht mit 15A aus wie 
gelasert :-) Selbst bei 10mm ist das Schnittbild noch sehr gut.

Dazu hat der Kopf eine gute interne Hochfrequenzzündung, so dass wir 
außen keine nennenswerten Störungen haben.

P.S.: Bitte bei einem Nick pro Thread bleiben. Sonst kann niemand 
wissen, ob es dieselbe Person ist, die schreibt.
Also hier: Franz = chris
Moderator Persönliche Seite #4611056
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Gerd E. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Wir haben hier einen Trafimet S25 mit 0,6mm-Düse (allerdings noch etwas
>> modifiziert und zum Maschinenbrenner umgebaut -
>> http://shop.trafimet.com/en/product-detail.php?p=PA0406)
>
> Weißt Du noch grob was sowas kostet? Sind das 100 EUR, 1000 EUR,...?

Unser war an einem Trexus 50 befestigt :-)
Der lag damals (2014) bei 350 Euro.

Ich habe dann dessen Steuerung modifiziert, so dass ich per LinuxCNC 
eine THC sowie automatische Stromeinstellung realisieren konnte.

Es war also etwas Reverse-Engineering vonnöten :-)

> Wie fangt Ihr das rausgeschnittene Material auf?

Ich habe ein entsprechendes Wasserbecken (50mm Höhe) mit Rost gebaut, in 
das dann die Teile fallen - sofern sie nicht sowieso auf dem Rost liegen 
bleiben. Wir schneiden aber hauptsächlich große Dünnblechabschnitte für 
Gehäuse etc. - da ist das also eh kein Problem.

Wir schneiden übrigens unter Wasser - das verhindert recht gut den 
Verzug von Edelstahlblechen.

Ich würde einen Plasmaschneider nie ohne Wasserbecken betreiben - die 
Kühlung der Teile mal außen vor gelassen hat man sonst feinsten 
Metallstaub und Rauch in der ganzen Halle. Kommt besonders gut bei 
gleichzeitig vorhandenen empfindlichen elektronischen Messgeräten ;-)
Gesund ist es auch nicht gerade.
#4611083
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Danke für Deine Antwort.

Chris D. schrieb:
> Ich würde einen Plasmaschneider nie ohne Wasserbecken betreiben - die
> Kühlung der Teile mal außen vor gelassen hat man sonst feinsten
> Metallstaub und Rauch in der ganzen Halle.

Ja, die Variante mit dem Wasserbecken hab ich auch schon gesehen und 
dachte vielleicht gibt es noch ne andere Möglichkeit den Dreck 
aufzufangen. Das Wasserbecken nimmt einiges an Platz weg und kann nicht 
mal so eben in den Schrank geräumt werden wenn es nicht gebraucht wird.

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