Hallo Zusammen,
ich suche schon eine Weile nach einem Lösungsansatz bzw. einem
Schaltplan für ein kleines Projekt von mir. Bisher habe ich auch schon
recht intensiv diverse Foren nach Lösungen hierzu durchforstet und
natürlich auch selbst schon eine ganze Weile über eine Lösung
nachgedacht - leider mit wenig Erfolg. Die gefundenen Lösungsansätze
bekomme ich als Anfänger einfach nicht für meinen Zweck umgewandelt.
Aber Schluss der Vorrede - hierum geht's:
Ich möchte eine Art "Einschlaflicht" für den Nachttisch bauen. Das soll
in etwa so funktionieren:
- Wenn ich einen Taster drücke, soll eine LED (ohne Fading)
eingeschaltet werden.
- Lasse ich den Taster nun los, soll die LED langsam ausfaden (das ist
dann die Zeit zum Einschlafen ;-)). Idealerweise wäre die Fadeout-Zeit
einstellbar. Aber sie soll (relativ) lange dauern - also irgendwo
zwischen 10 und 30 Minuten.
- Drücke ich irgendwann wieder den Taster, soll der ganze Zyklus auch
wieder von vorne losgehen - also LED sofort 100% einschalten und beim
Loslassen wieder langsam ausfaden.
Als Spannungsquelle würde sich ein 7,5V DC-Steckernetzteil anbieten, das
da sowieso schon "rumliegt". Aber prinzipiell bin ich da offen.
Um die Sache noch etwas zu verkomplizieren, möchte ich eigentlich nicht
nur eine einzige LED ansteuern, sondern mehrere RGB-LEDs, mit jeweils
einzelnen Anoden und gemeinsamer Kathode, und das ganze in einer Art
"Lightbox" für gleichmäßige Ausleuchtung verbauen. Die Rot, Grün und
Blau-Anteile sollten dann einzeln ausfaden, so dass sich ein gewisser
Farbverlauf über die Zeit ergibt.
Ich hoffe aber, dass ich diese Transferleistung mit den RGB-LEDs selbst
hinbekomme, wenn ich für eine einfache LED erst mal eine Lösung habe.
Ideal wäre es natürlich, wenn die Lösung möglichst "einfach" ist, damit
ich sie auch verstehe ;-)
Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen. Beim Lesen der vielen Beiträge
habe ich gerade durch dieses Forum schon so viel gelernt!!
Gruß
Kabesc
Kabesc schrieb:> wenn die Lösung möglichst "einfach" ist, damit ich sie auch verstehe
Dazu müsste man dein Wissen genau beurteilen können...
Ich würde das Ganze mit einem uC machen. Ein kleiner 8-beiniger
AVR/PIC könnte diese Aufgabe mit ihren 3 PWM-Ausgängen (dahinter noch 3
Mosfets für die Leistung) und dem Tastereingang locker erledigen. Dazu
noch ein Poti für die Ausblenddauer und fertig ist die Hardware.
Kabesc schrieb:> Um die Sache noch etwas zu verkomplizieren, möchte ich eigentlich nicht> nur eine einzige LED ansteuern, sondern mehrere RGB-LEDs, mit jeweils> einzelnen Anoden und gemeinsamer Kathode, und das ganze in einer Art> "Lightbox" für gleichmäßige Ausleuchtung verbauen. Die Rot, Grün und> Blau-Anteile sollten dann einzeln ausfaden, so dass sich ein gewisser> Farbverlauf über die Zeit ergibt.
das nun nicht mehr VDE sicher mit meinem Vorschlag, aber OK an meinem
Vorschlag kann man immer noch das Steckernetzteil anschliessen und das
Fading per Optokoppler und Leistungsendstufe übertragen.
Kabesc schrieb:> Lasse ich den Taster nun los, soll die LED langsam ausfaden (das ist> dann die Zeit zum Einschlafen ;-)). Idealerweise wäre die Fadeout-Zeit> einstellbar.
Im einem deutschen Forum, wie dieses, wäre die Verwendung der deutschen
Sprache vorteilhafter.
Hallo Zusammen,
vielen Dank für die schnellen Antworten - das geht ja ratz-fatz hier :-)
die Idee, das Problem mit einem uC zu lösen, klingt gut und ist
sicherlich auch naheliegend. Nur suche ich eher nach einer möglichst
"einfachen" Lösung (wobei man bestimmt darüber streiten kann, ob die
uC-Lösung nun "einfach" ist oder nicht - für den uC-Spezialisten ist das
sicherlich so!).
Außerdem möchte ich gerne dabei auch etwas zum Thema Elektronik,
speziell eben analoge(!) Schaltungen, lernen. Daher würde ich gerne ohne
uC auskommen.
Ich hatte die Hoffnung, dass sich die Problemstellung auch mit einer
geschickten Kombination aus Transistoren/Kondensatoren lösen ließe.
Btw. ist diese Energiespar-Steckdose an sich schon eine richtige coole
Idee - und wenn man sich das Innenleben anschaut und wie das umgesetzt
wurde, auch noch erstaunlich günstig. Vielen Dank auf jeden Fall für
diesen Hinweis, Joachim!!
Grüße
Kabesc
Kabesc schrieb:> Außerdem möchte ich gerne dabei auch etwas zum Thema Elektronik,> speziell eben analoge(!) Schaltungen, lernen.
Dann solltest du zuerst lernen, dass Verzögerungen von Minuten oder bis
zu fast einer Stunde analog nur sehr schlecht (und reproduzierbar)
lösbar sind. Besser macht man das entweder mit einem Taktgenerator und
einen Teiler oder noch flexibler mit einem µC.
Hallo,
gut, ich wollte den Lösungsraum jetzt auch nicht unnötig einschränken
("nur Transistoren/Kondensatoren"). Wenn da jetzt ein 555 mitspielt oder
ein Opamp oder irgendein anderer IC, dann fände ich das überhaupt nicht
"schlimm". Nur hab ich so ein "Gefühl", dass ein uC für dieses Problem
nicht zwingend erforderlich sein dürfte. Irre ich mich da?
Grüße
Kabesc
zB: Monoflop 555er -> Kondensator langsam laden -> OP/Transistor -> LED.
Da kann man sicher auch gleich den Spannungsverlauf am 555er Kondensator
nutzen :)
Wen Du Glück hast, kommt MaWin vorbei und schüttelt seine Ärmel :)
Du könntest per Tastendruck einen Elektrolyt-Kondensator aufladen, der
sich danach langsam von selbst entlädt.
Mit einem MOSFET steuerst du die LED's an. Je geringer die Spannung am
Kondensator (und Gate) ist, umso weniger Strom wird er fließen lassen,
bis am Ende gar kein Strom mehr fließt.
Du musst den MOSFET nur ausreichend kühlen, damit er die Verlustwärme
abführen kann. Wobei das bei einem Nachtlicht nicht viel sein wird,
denke ich.
Also im Prinzip so
1
1W
2
39 Ohm LED D S
3
+ 7,5V o---+----[===]-----|>|-----+ +-----| GND
4
| | |
5
| ==== MOSFET
6
| |
7
| |
8
| ___ |
9
+---- ------[===]--------+----||-----| GND
10
Taster 100 Ohm 100µF
Den Kondensator musst du ausprobieren. Welchen Wert der haben muss hängt
ganz stark von seinem Leckstrom ab.
Stefan U. schrieb:> Du könntest per Tastendruck einen Elektrolyt-Kondensator aufladen, der> sich danach langsam von selbst entlädt.
noch einen Tipp zu dem hier?
Kabesc schrieb:> Um die Sache noch etwas zu verkomplizieren, möchte ich eigentlich nicht> nur eine einzige LED ansteuern, sondern mehrere RGB-LEDs, mit jeweils> einzelnen Anoden und gemeinsamer Kathode, und das ganze in einer Art> "Lightbox" für gleichmäßige Ausleuchtung verbauen. Die Rot, Grün und> Blau-Anteile sollten dann einzeln ausfaden, so dass sich ein gewisser> Farbverlauf über die Zeit ergibt.
:)
ohne µC bin ich raus.....
Wenn das nicht sehr genau (auf die Sekunde) sein muss, ginge auch ein
MOSFET mit Ladekondensator.(Linearbetrieb)
Den Elko mit einem Tastendruck aufladen.
Das entladen würde ich dann über Poti einstellbar machen.
Und das 3 mal aufgebaut für alle 3 Farben müsste eigentlich
funktionieren.
Für die Strombegrenzung der LED´s einfach einen Widerstand nehmen.
Edit:
Ich hoffe ich habe den TO richtig verstanden :)
Stefan U. schrieb:> Das habe ich doch gerade vorgeschlagen!
Entschuldigung, habe vergessen reinzuschreiben, dass das jemand
(Du) oben schon schrieb.
Mein Fehler, sorry.
Gruß
Thomas
Edit:
Tomas schrieb:> naja, das einfachste und in ein paar minuten erledigt ist wohl ein> arduino für 2 euro
Das bezweifle ich :)
Hallo Stefan,
das klingt doch nach einer guten Lösung - vielen Dank!! Ich habe bisher
immer in Richtung Bipolar-Transistor überlegt, aber ein MOSFET ist in
diesem Fall wohl die bessere Lösung.
Mir ist nur folgendes nicht ganz klar: Wenn der Taster geöffnet ist und
sich der Kondensator über das Gate des MOSFET entlädt - dann ist da
überhaupt kein Widerstand zwischen, der den Strom oder die Spannung
begrenzt. Wird dann der MOSFET nicht überlastet bzw. ist der Kondensator
dann nicht praktisch sofort entladen? Was übersehe ich da?
Gruß
Kabesc
Der Kondensator entlädt sich nicht über das Gate des MOSFET. Auf dieser
Strecke fließt (fast) kein Strom.
Am Gate des MOSFET brauchst du keinen Vorwiderstand, eben weil dort kein
Strom fließt. MOSFET's sind Spannungsgesteuert.
Er entlädt sich über seinen eigenen Leckstrom, so wie Akkus auch nach
ein paar Monaten von selbst leer werden. Wenn du einen richtig guten
Kondensator erwischt hast, der sich zu langsam entlädt, dann versuche
einen anderen.
oder einen 1000 Mega Ohm Widerstand :-)
Stefan U. schrieb:>> ginge auch ein MOSFET mit Ladekondensator>> Das habe ich doch gerade vorgeschlagen!Kabesc schrieb:> das klingt doch nach einer guten Lösung
Nöö, das klingt nach einer blöden Lösung. Man stelle sich mal die
Eingangskennlinie des Mosfet und den danach fließenden Strom vor. Da
passiert lange gar nichts, dann geht das Licht rel. schnell aus.
Viel gleichmäßiger und besser angepasst an die Augenempfindlichkeit geht
das mit einer anderen Schaltung.
Birnen und Äpfel!
Bau mal die LED in den Kollektorkreis deiner "linken" Schaltung ( die
mit den Bipolar-Transistoren) Sieht dann genauso aus.
Bau die LED in den Source-Zweig des FETs und lege Drain an PLUS.
Ein zig der Offset ist größer. 2xU_be links und 1xU_gs rechts
Spezi!
stromtuner schrieb:> Birnen und Äpfel!
Hää? Kannst du dich mal entscheiden? Birnen und Äpfel oder doch alles
gleich?
Es ging um eine einfache analoge Faderschaltung. Beide tun das mit
vergleichbarem Aufwand und gleichem Prinzip (die Spannung an einem sich
entladenden Kondensators steuert Transistoren, die eine LED mit Strom
versorgen). Nur geht in die eine Schaltung die Eingangskennlinie des
Transistors stark ein und in die andere eben nicht. Und ja, das wird
einfach nur durch die Position von LED+Rv erreicht. Wobei die Ugs des
Mosfet idR größer ist und stärker toleriert als die Ube.
> Bau mal die LED in den Kollektorkreis deiner "linken" Schaltung ( die> mit den Bipolar-Transistoren) Sieht dann genauso aus.
Warum sollte ich das tun? Die resultierende Kennlinie, wollte ich gerade
nicht haben, sondern eine, die in etwa der Kondensatorentladespannung
folgt.
stromtuner schrieb:> Bau die LED in den Source-Zweig des FETs und lege Drain an PLUS.> Ein zig der Offset ist größer. 2xU_be links und 1xU_gs rechts
Hätte Stefan Us machen können. Meine Schaltung war nur ein
Gegenvorschlag zu seiner:
Beitrag "Re: Einschlaflicht mit LEDs - (sehr) langsames ausfaden, aber kein einfaden"
Lothar M. schrieb:> Ein kleiner 8-beiniger> AVR/PIC könnte diese Aufgabe mit ihren 3 PWM-Ausgängen (dahinter noch 3> Mosfets für die Leistung) und dem Tastereingang locker erledigen. Dazu> noch ein Poti für die Ausblenddauer und fertig ist die Hardware.
Kann er aber auch alles in Software machen und dann braucht er nur einen
Taster und einen Ausgang. Also ein Tiny10 (meine Lieblinge) reicht dafür
auch.
Kabesc schrieb:> Außerdem möchte ich gerne dabei auch etwas zum Thema Elektronik,> speziell eben analoge(!) Schaltungen, lernen.
Dann würde ich einfach gleich mal eine komplizertere Schaltung nehmen
und die verstehen. Denn an so einer einfachen Trickschaltung, die man
evtl. bestenfalls in einem China-Nachtlicht finden kann, ist nichts
brauchbares gelernt.
Ich würde da zuerst mal eine PWM-Endstufe bauen, mit der man z.B. mit
0..5 V eine LED von dunkel nach hell verstellen kann. Einmal kapiert und
3 mal aufgebaut.
Dazu dann erst mal ein einfaches RC-Glied als
"Helligkeitsverlauferzeuger". Und dann herumspielen mit mehreren
RC-Gliedern, usw...
Damit lernt man wirklich was und kann diese Module woanders nochmal
einsetzen.
F. F. schrieb:> Kann er aber auch alles in Software machen und dann braucht er nur einen> Taster und einen Ausgang. Also ein Tiny10 (meine Lieblinge) reicht dafür> auch.
Ja, ist alles oben schon mehrfach vorgeschlagen worden.
Es scheint hier ja eine große Angst vor analogen Schaltungen zu geben.
Sobald Jemand mal eine haben möchte:
Kabesc schrieb:> Außerdem möchte ich gerne dabei auch etwas zum Thema Elektronik,> speziell eben analoge(!) Schaltungen, lernen. Daher würde ich gerne ohne> uC auskommen.
wird das ignoriert und er wird zu µC gedrängt.
Lothar M. schrieb:>> Außerdem möchte ich gerne dabei auch etwas zum Thema Elektronik,>> speziell eben analoge(!) Schaltungen, lernen.> Dann würde ich einfach gleich mal eine komplizertere Schaltung nehmen> und die verstehen. Denn an so einer einfachen Trickschaltung, die man> evtl. bestenfalls in einem China-Nachtlicht finden kann, ist nichts> brauchbares gelernt.
Ich denke, die Einschätzung sollte man dem TO selbst überlassen.
Schließlich hat er, sicher aus gutem Grund, um genau so eine Schaltung
gebeten:
Kabesc schrieb:> Ich hatte die Hoffnung, dass sich die Problemstellung auch mit einer> geschickten Kombination aus Transistoren/Kondensatoren lösen ließe.
ArnoR schrieb:> wird das ignoriert und er wird zu µC gedrängt.
Ach Arno, wenn du heute morgen stänkern willst, bitte nicht mit mir.
Wenn du schon zitierst, dann reiße das doch auch bitte nicht aus dem
Zusammenhang. Meine Antwort galt doch dem Beitrag von Lothar.
Natürlich kann er das analog machen, ist doch gar kein Problem.
Aber warum man hier zum µC rät, könnte vielleicht am Namen des Forums
liegen, oder?
Also Digger, schönen Tag!
ArnoR schrieb:> Schließlich hat er, sicher aus gutem Grund, um genau so eine Schaltung> gebeten:
Exakt: er will dabei etwas "lernen",
denn Kabesc schrieb:>>> Außerdem möchte ich gerne dabei auch etwas zum Thema Elektronik,>>> speziell eben analoge(!) Schaltungen, lernen.
Und mit diesen Trickschaltungen (die mir auch sofort in den sinn
gekommen sind) lernt man gar nichts. Man bastelt nur endlos rum.
> Ich denke, die Einschätzung sollte man dem TO selbst überlassen.
Ich denke, man sollte ihm aber auch die Alternativen und die Grenzen
dieser Bastellösungen aufzeigen. Und das, was man "mit einer geschickten
Kombination aus Transistoren/Kondensatoren" herausbekommt, ist eben nur
das Gelumpe, wie man es am 1-Euro-China-Ramsch-Stand kaufen kann. Das
Einzige, was man lernt wenn man das Ding dann wegschmeißt, ist, wie man
es nicht machen sollte...
Wenn analog, dann Ne555, würde ich vorschlagen. Dann ist es gleich
vernünftig.
Passt dann auch wohl eher zu den Spannungen mit denen diese Led Lampen
gespeist werden.
Für den TO:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0206241.htm
ArnoR schrieb:> Es scheint hier ja eine große Angst vor analogen Schaltungen zu geben.
Das nicht, aber Verzögerungen bis in den Stundenbereich und einstellbar
ist mit einer rel. einfachen Schaltung problematisch und schlecht
reproduzierbar, da die Leckströme stark von der Temperatur abhängen.
Dann kommt nämlich sowas raus wie Entladen des Kondensators über das
Gate eines Mosfets. Ganz toll!
ArnoR, ich habe größte Hochachtung von deinem Wissen speziell über
analoge Transistorschaltungen, aber hier muss ich dir widersprechen.
Wenn du eine funktionierende einfache und einstellbare Lösung für ihn
hast dann poste sie bitte, ich lass mich gerne belehren, solange sage
ich aber:
Für diesen Fall ist eine Lösung mit µC die deutlich einfachere und
bessere.
Gruß
Der Andere schrieb:> Das nicht, aber Verzögerungen bis in den Stundenbereich und einstellbar> ist mit einer rel. einfachen Schaltung problematisch und schlecht> reproduzierbar, da die Leckströme stark von der Temperatur abhängen.
Hab mal ne Innenbeleuchtung für nen Rosenquarz gebaut. Rot/Grün
555er..., ~30min, ~5min faden, ....
Meine Mutter hat sich noch nie beschwert, daß das im Sommer schneller
geht o. ....
Der Andere schrieb:> Für diesen Fall ist eine Lösung mit µC die deutlich einfachere und> bessere.
Darum geht es hier mMn nicht.
1. Niemand sitzt bei einem Nachtlicht mit einer Stoppuhr oder einem
digitalen Zähler und einem Luxmeter neben der Lampe und kontrolliert den
Kurvenverlauf.
2. Einfacher ist das nur für Jemanden, der die notwendige Hardware und
Software hat und die bei ihm auch läuft und er µC programmieren kann.
Das wird dabei immer unterschlagen bzw. stillschweigend vorausgesetzt.
Und schließlich muss er das Programm für den µC auch noch schreiben und
debuggen. In der Zeit lötet man das auch zusammen.
F. F. schrieb:> Wenn analog, dann Ne555, würde ich vorschlagen. Dann ist es gleich> vernünftig.> Passt dann auch wohl eher zu den Spannungen mit denen diese Led Lampen> gespeist werden.>> Für den TO:> http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0206241.htm
Die Schaltung hat aber auch nicht das geringste mit der Aufgabenstellung
hier im Thread zu tun.
ArnoR schrieb:> In der Zeit lötet man das auch zusammen.
Was lötet man zusammen?
Ich fasse hier nochmal die Anforderungen zusammen:
Kabesc schrieb:> Als Spannungsquelle würde sich ein 7,5V DC-Steckernetzteil anbietenKabesc schrieb:> möchte ich eigentlich nicht> nur eine einzige LED ansteuern, sondern mehrere RGB-LEDs, mit jeweils> einzelnen Anoden und gemeinsamer Kathode, und das ganze in einer Art> "Lightbox" für gleichmäßige Ausleuchtung verbauen. Die Rot, Grün und> Blau-Anteile sollten dann einzeln ausfaden, so dass sich ein gewisser> Farbverlauf über die Zeit ergibt.> Ich hoffe aber, dass ich diese Transferleistung mit den RGB-LEDs selbst> hinbekomme, wenn ich für eine einfache LED erst mal eine Lösung habe.> Ideal wäre es natürlich, wenn die Lösung möglichst "einfach" ist, damit> ich sie auch verstehe ;-)Kabesc schrieb:> - Lasse ich den Taster nun los, soll die LED langsam ausfaden (das ist> dann die Zeit zum Einschlafen ;-)). Idealerweise wäre die Fadeout-Zeit> einstellbar. Aber sie soll (relativ) lange dauern - also irgendwo> zwischen 10 und 30 Minuten.
"Dass sich ein gewisser Farbverlauf ergibt". Würde bedeuten, dass man
auch die Charakteristik des Ausfadens noch ändern können müsste.
Mir fällt dazu keine kleine nachbausichere Analogschaltung ein.
Nach tau = R*C könnte man über einen 2200µF Kondensator in Verbindung
mit einem 1 MOhm (einstellbaren Widerstand als Zeitglied nachdenken.
Damit wäre Tau bei 2200s. Zusammen mit einem CMOS 555 und einem
zusätzlichen Transistor samt Entladewiderstand, den 2200µF wollte ich
nicht direkt an den Discharge des 555 hängen.
Dann nimm halt keinen CMOS.......
Läuft Täglich seit >15J. Bauteilwerte... ???
Natürlich werden die Zeiten nicht mehr die selben wie damals sein, nur
gemerkt hat's bisher keiner :)
ArnoR schrieb:> Die Schaltung hat aber auch nicht das geringste mit der Aufgabenstellung> hier im Thread zu tun
Weiß ich, nur ein Hinweis für den TO, was ein 555 ist und wo er da was
zu lesen kann.