EINFACHE FRAGE
es gibt ja dieses einfache beispiel mit dem aufladen des Kondensators an
einer spannungsquelle und dann schalter betätigen damit er sich entlädt.
Jetzt ist es so physikalisch fließt der strom von - nach +.
Das heisst an der negativen Elektrode vom Kondensator sammeln sich
Elektronen(siehe
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/0205301.htm).
jetzt betätigt man den schalter und der kondensator entlädt sich,jetzt
aber die frage wohin gehen die elektronen,
antwort A: zur negativen elektrode der spannungsquelle -> ergibt keinen
sinn
antwort B: zur positiven elektrode des kondenstors,aber dann würden da
nur elektronen fließen bis ladungsausgleich wäre,dann würden ja bei
jedem ladevorgang mehr und mehr elektronen auf dem kondensator landen
antwort C: wir haben eine spannung die fällt am widerstand ab,spannung
ist die energie pro elektron,d.h. die elektronen geben die energie die
sie haben ab es entsteht wärme, d.h. da sonst elektronen noch da wären
um einen potenzialunterschied zu verursachen auf dem kondesator, das sie
sterben und weg sind.
Tschuldigung wenn das wahrscheinlich für die meisten die simpelste sache
der welt ist, aber meinem kleinen köpfchen brummt der schädel, würde mir
wirklich einen riesen gefallen tun wenn jemand mich aufklären könnte.
HANS schrieb:> antwort B: zur positiven elektrode des kondenstors,aber dann würden da> nur elektronen fließen bis ladungsausgleich wäre,dann würden ja bei> jedem ladevorgang mehr und mehr elektronen auf dem kondensator landen
Nim 2Becher, einer voll. Schütte das nun zwischen den Bechern, hin und
her.
Wird das Wasser mehr?
PS: Nimm mal lieber einen umgepolten, bei deinen Überlegungen!
Dein Kondensator hat im entladenen Zustand auf jeder Seite genau gleich
viele Elektronen wie Plätze für Elektronen in dem Material ist.
Wenn du ihn jetzt auflädst, dann "schaufelt" deine Quelle einige
Elektronen von der positiv werdenden Seite auf die negativ werdende
Seite (auf der positiven Seite sind "defekt-Elektronen", quasi Löcher).
Wenn du jetzt den Cap entlädst, dann gleichen sich die Level wieder aus.
> antwort B: zur positiven elektrode des kondenstors,aber dann würden da> nur elektronen fließen bis ladungsausgleich wäre,dann würden ja bei> jedem ladevorgang mehr und mehr elektronen auf dem kondensator landen
"Nim 2Becher, einer voll. Schütte das nun zwischen den Bechern, hin und
her.
Wird das Wasser mehr?"
Meine frage dazu wenn es zur positiven elektrode fließt und damit
ladungausgleicht bzw. den kondensator entladet->"leer",aber elektronen
sich damit auf der positiven elektrode befinden.Es müssen sich aber
genAUSO VIELE elektronen auf der negativen elektrode befinden, sonst
pendeln die elektronen hin und her bis gleichgewichtszustand erreicht
ist.Jetzt aber wenn ich wieder die spannungsquelle anschließe dann lädt
sich der kondensator genauso,wie geht das wenn nach dem ersten aufladen
und entladen imernoch elektronen auf dem kondesator sind.Das würde sonst
heißen es würden immer mehr und mehr elektronen dazu kommen beim laden
mit spannungsquelle, und beim entladen zur positiven elektrode vom
kondesator wander und dann wieder mehr werden beimm nächsten aufladen
mit der spannungsquelle
Ja wenn ich zwei becher hin und her schütte dann wird nicht mehr ,das
was ich, meine frage ist aber Ladungsausgleich ein becher(negative
elektrode) gibt(entladen des kondesators) die hälfte seiner
inhalts(elektronen) an den zweiten becher(positive elektrode) ab,was
erst mal schwachsinnig ist da alle elektronen weg müssten.
So jetzt wenn ich wieder auflade wieder auf mit spannungsquelle(wasser
nachfüllen) -> becher ist aber noch wasser drinne(elektronen nicht
verschwunden) ->dann becher läuft über-> wasser(elektronen) müssen
sterben sonst geht das nicht.
Also max du meinst die elektronen auf der positiven elektrode des
kondensators gehen zur positiven elektrode der spannungsquelle
und die elektronen der negativen elektrode der spannungsquelle wandern
zur negativen elektrode des kondensators
Habe ich das so richtig verstanden
HANS schrieb:> die elektronen geben die energie die> sie haben ab es entsteht wärme, d.h. da sonst elektronen noch da wären> um einen potenzialunterschied zu verursachen auf dem kondesator, das sie> sterben und weg sind.
Nein die Elektronen geben nur die Energie wieder ab, die sie beim Laden
des Kondensators aufgenommen haben. Danach sind die Elektronen noch da,
aber mit weniger Energie. Elektronen sind stabile Elementarteilchen, die
"sterben" nicht.
Beim entladen des Kondensators, bleibt die Menge der Elektronen, die
sich in Widerstand, Kondensator und den Leitungen befindet konstant.
Es verändert sich lediglich die kinetische Energie der Elektronen in dem
sie an die Atome bzw. Moleküle des Widerstandes abgegeben wird; und das
ist, was wir als Wärme bezeichnen. (Genau genommen gilt das auch für die
leitenden Materialien in den Leitungen, dem Schalter und dem
Kondensator).
Wenn die Elektronen nicht mehr genug Energie haben, um sich von Atom zu
Atom zu bewegen, dann bleiben sie an irgendein Atom bzw. Molekül
gebunden.
Es werden also keine Elektronen "vernichtet", sie "sterben" nicht und
"verschwinden" auch nicht. Ihre Anzahl ist immer konstant, nur ihr
Energiegehalt ändert sich und ihr Verhalten.
Also hanswurst nochmal eine ja/nein frage
Also max du meinst die elektronen auf der positiven elektrode des
kondensators gehen zur positiven elektrode der spannungsquelle
und die elektronen der negativen elektrode der spannungsquelle wandern
zur negativen elektrode des kondensators
Habe ich das so richtig verstanden????
Wenn ein Kondensator geladen ist, dann beruht das nicht etwa darauf,
dass mehr Elektronen auf der einen Platte als auf der anderen sind.
Vielmehr findet eine lokale Trennung der Ladungen statt, was man
"Polarisierung" nennt. Dazu braucht man Energie und das ist die Ladung
des Kondensators. Bei dieser Polarisierung werden die Elektronen in den
am Kondensator befindlichen Anschlüssen (Leitern) weggestossen bzw. es
werden welche aus der Batterie nachgezogen. Das nennt man auch
"Verschiebungsstrom". Das ist der kurzzeitig fliessende Lade-Strom. Aber
es werden keine Ladungen "angehäuft" oder eine "Grube aus
Ladungsträgermangel" gegraben.
HANS schrieb:> Also max du meinst die elektronen auf der positiven elektrode des> kondensators gehen zur positiven elektrode der spannungsquelle>> und die elektronen der negativen elektrode der spannungsquelle wandern> zur negativen elektrode des kondensators>> Habe ich das so richtig verstanden????
Sie wandern von der negativeren Elektrode zur positiveren. Der
Potentialunterschied ist wichtig, ohne Potentialunterschied gibt es
keinen Stromfluß.
Die negative Elektrode des Kondensators kann durchaus positiver sein als
die negative Elektrode der Spannungsquelle. Es kommt immer auf das
Verhältnis an, welche Elektrode negativer ist als die andere.
hanswurst könntest du dazu ein bild mahlen,deine erklärung ist etwas
verwirrend und widerspricht sämtlichen lehrbüchern(ja ich weiss da steht
meistens schwachsinn drinn).
Hanswurst:
"Das nennt man auch
"Verschiebungsstrom". Das ist der kurzzeitig fliessende Lade-Strom."
Aber
es werden keine Ladungen "angehäuft" "
Diese aussage widerspricht sich. wenn verschiebungsstrom fließt d.h. es
kommt was dazu,wo geht das beim entladen hin????
HANS schrieb:> Tschuldigung wenn das wahrscheinlich für die meisten die simpelste sache> der welt ist, aber meinem kleinen köpfchen brummt der schädel, würde mir> wirklich einen riesen gefallen tun wenn jemand mich aufklären könnte.
Kenne Dein Dilemma aus eigener Erfahrung und will deshalb versuchen, Dir
etwas "auf die Sprünge" zu helfen. :)
"Sterbende Elektronen" gibt es nicht.
Die sind da und verschwinden nicht einfach so mir nichts dir nichts.
Sie können sich bewegen, was sie ja ohnehin permanent tun oder auch
unter Zwang bewegt werden.
Wenn Du von einem Kondensator (C) sprichst, mußt Du Dir zunächst mal
darüber im Klaren sein, daß der C tatsächlich gar keine (+)-Platte hat.
Kann er auch gar nicht haben, weil die Elektronen alle negativ sind.
D.h. - wie von Vorrednern schon genannt - kann bestenfalls bei voller
Ladung des C ein Elektronen-Überhang auf einer Platte erzeugt werden.
Dieser Überhang wird als (+) deklariert, obwohl es sich nur um die
einseitige Anhäufung negativer Elektronen handelt.
Diese Anhäufung ist auch nur unter Zwangseinwirkung (Stromeinsatz)
machbar.
Dadurch, daß das Dielektrikum des C durch den Verschiebungsstrom
"strapaziert" wird.
Du kannst Dir technisch das Dielektrikum am besten als elastisches
Federmaterial vorstellen.
Überbeanspruchst Du seine Elastizität, erfolgt der Durchschlag zwischen
den C-Platten.
Anderenfalls wird die Elastizität "normal" beansprucht.
D.h. wenn der C aufgeladen ist und dann abgeklemmt wird, steht das
Dielektrikum sozusagen unter "Vorspannung", die auch wieder "abgerufen"
werden kann.
Nur diese Vorspannung sorgt dafür, daß der C dann, wenn man etwas an ihn
anklemmt, auch wieder Strom liefern kann.
Schau Dir mal etwas genauer an, was der Verschiebungsstrom im
Dielektrikum bewirkt:
Denn das ist ein reversibler Vorgang.
Hoffe, das kann Dir etwas weiterhelfen. :)
HANS schrieb:> hanswurst könntest du dazu ein bild mahlen,deine erklärung ist etwas> verwirrend und widerspricht sämtlichen lehrbüchern(ja ich weiss da steht> meistens schwachsinn drinn).
Falls ich mich nicht gerade irgendwie sehr dumm vertan habe, würde mich
das sehr wundern. Kannst Du da mal ein Zitat bringen, dass meiner
Aussage widerspricht? Und was genau ist eigentlich verwirrend? Wenn ich
das weiß, kann ich darauf eingehen.
> Hanswurst:> "Das nennt man auch> "Verschiebungsstrom". Das ist der kurzzeitig fliessende Lade-Strom."> Aber> es werden keine Ladungen "angehäuft" ">> Diese aussage widerspricht sich. wenn verschiebungsstrom fließt d.h. es> kommt was dazu,wo geht das beim entladen hin????
Worin besteht der Widerspruch?
Aber ich will mal eine Skizze versuchen:
1. Ungeladener Kondensator mit Anschlüssen. Sowohl auf den Platten als
auch in den Leitungen befinden sich positiv geladene Atome/Moleküle als
auch Elektronen, die daran gebunden sind.
Da keinerlei äusseres Feld anliegt, sind die Polarisierungen sowohl auf
den Platten zwar durch die Materialstruktur gegeben, aber in Summe
ergibt sich keine von aussen messbare Polarisierung.
________| -+ | | +- |________
-+ +- +-| -+ | | -+ |+- -+ +-
________| +- | | +- |________
| +- | | -+ |
2. Rechts wird der Minuspol und links der Pluspol einer Batterie
angeschlossen. Es gibt also ein elektr. Feld. Der Pluspol und der
Minuspol wird durch ein Plus und Minuszeichen mit Fragezeichen
gekennzeichnet. Ein Fragezeichen, weil dies den ersten Moment, nach dem
Anschliessen kennzeichnen soll, in dem erst Mal ein Elektronenmangel,
bzw. ein Elektronenangebot besteht. Aber wesentlich ist das elektrische
Feld dabei.
________| -+ | | +- |________
-+ +- +-| -+ | | -+ |+- -+ +-
+? ________| +- | | +- |________ -?
| +- | | -+ |
3. Durch das elektr. Feld richten sich die Ladungen aus.
________| -+ | | -+ |________
-+ -+ -+| -+ | | -+ |-+ -+ -+
+? ________| -+ | | -+ |________ -?
| -+ | | -+ |
4. Und da in der Batterie am Pluspol ein Molekül der Chemie darin, dazu
bereit ist, ein Elektron aufzunehmen, dass ja durch das Feld in diese
Richtung "gedrückt wird, nimmt es diese Elektron auch auf.
Ebenso entsteht auf der Minusseite der Batterie ein lokaler Mangel an
Elektronen. Oder anders ausgedrückt, die Polarisation an den Anschlüssen
drückt ein Elektron heraus und will eines an sich ziehen.
________| -+ | | -+ |__________
*+ -+ -+| -+ | | -+ |-+ -+ -+ *
+? ________| -+ | | -+ |__________ -?
| -+ | | -+ |
5. Aber dadurch entsteht ein positiver Ladungsüberschuss links und ein
negativer rechts. Die Elektronen rücken nach. Es entsteht ein
Elektronenmangel (*). Die beiden Moleküle in der Batterie sind jetzt
neutral (#). Der Kondensator geladen.
________| -+ | | -+ |__________
*+ -+ -+| -+ | | -+ |-+ -+ -+ -
# ________| -+ | | -+ |__________ #
| -+ | | -+ |
In Wirklichkeit bewegen sich da natürlich viele Elektronen. Allerdings
wird das "allerletzte" Elektron vielleicht nur so halb heraus gedrückt;
hängt in einem dynamisch Zustand zwischen dem positiven Batteriemolekül
und dem Leiter bzw. zwischen dem negativen Batteriemolekül und dem
Leiter.
@ Hans
Wobei mir auffällt, dass mit dieser Art der Erklärung tatsächlich ein
Widerspruch entsteht.
Ich schrieb ja: "... es werden keine Ladungen "angehäuft" oder eine
"Grube aus Ladungsträgermangel" gegraben."
Ich schrieb auch: "Beim entladen des Kondensators, bleibt die Menge der
Elektronen, die sich in Widerstand, Kondensator und den Leitungen
befindet konstant."
Die Zeichnung und die Erklärung aber sagen etwas Anderes.
Die zitierten Sätze von mir sind falsch. Meine Erklärung mit der
Zeichnung soweit richtig. Denke ich. :-) Entschuldigung, bitte.
Tatsächlich jedoch ist die Bilanz der Elektronen neutral. Es entstehen
keine Elektronen und sie werden auch nicht vernichtet.
Tut mir leid, aber ich bin wohl etwas durcheinander geraten. Eigentlich
ist nur der erste zitierte Satz falsch, nicht beide. Der zweite zitierte
Satz, über die Elektronenbilanz ist natürlich richtig.
Hanswurst schrieb:> Wobei mir auffällt, dass mit dieser Art der Erklärung tatsächlich ein> Widerspruch entsteht.
Du musst unterscheiden zwischen Elektronen, die an die Atomkerne
gebunden sind, un den freien Leitungsbandelektronen. Die
Leitungsbandelektronen werden beim Laden auf die Kathodenplatte
verschoben, und zwar umso mehr, je höher die Spannung ist. Dadurch
entsteht um die Kathode herum ein negatives e-Feld, und dieses sorgt in
der benachbarten Anodenplatte und dem dazwischenliegenden Dielektrikum
für eine Polarisation der Atome.
ist denn schon wieder Freitag?
Elektronen wanden beim Laden vom Kondi zur +Batterie
Elektronen wanden beim Laden vom -Batterie zum Kondi
Der Kondi bekommt eine Ladungsdifferenz, bei der Batterie veringert sich
diese durch die Elektronenverschiebung, am +Pol sind nun weniger
+Ladungen aufgefüllt vom Kondi mit Elektronen und umgekehrt.
Die Batterie ist leerer, der Kondi voller.
Beim Entladen vom Kondi nach Beispiel wird die Ladung am Kondi wieder
ausgeglichen.
Auch wenn man den aufgeladenen Kondi trennt wird sich die Ladung wieder
ausgleichen durch Leckstöme im Dielektrikum, genaus wie in der Batterie,
muss nur lange genug liegen bleiben.
Vancouver schrieb:> Hanswurst schrieb:>> Wobei mir auffällt, dass mit dieser Art der Erklärung tatsächlich ein>> Widerspruch entsteht.>> Du musst unterscheiden zwischen Elektronen, die an die Atomkerne> gebunden sind, un den freien Leitungsbandelektronen.
Korrekt ergänzt, meine ich.
Ich habe keinen ausdrücklichen Unterschied zwischen den beiden Arten von
Elektronen gemacht. Da die Bindungselektronen sich aber ohnehin nicht
frei bewegen können, schien mir das unnötig.
Das scheint mir auch nicht der Kernpunkt des Widerspruchs zu sein. Der
war, meiner Ansicht nach, dass überhaupt Überschüsse und Mängel
entstehen und nicht wie ich zuerst sagte, dass das nicht der Fall ist.
Es sei denn Du wolltest meine irrige erste Ansicht, darauf zurückführen,
dass ich meinte es sei von den Bindungselektronen die Rede.
Ich will da nicht Recht haben oder so, aber mich würde interessieren,
warum Du das geschrieben hast, nur um was zu lernen.
> Die> Leitungsbandelektronen werden beim Laden auf die Kathodenplatte> verschoben, und zwar umso mehr, je höher die Spannung ist. Dadurch> entsteht um die Kathode herum ein negatives e-Feld, und dieses sorgt in> der benachbarten Anodenplatte und dem dazwischenliegenden Dielektrikum> für eine Polarisation der Atome.
Die Ursache für die Polarisation ist meiner Ansicht nach, das E-Feld
durch die angeschlossene Stromversorgung. Sie erstreckt sich, (nach der
Laufzeit der Wirkung), über den gesamten Kondensator. Die Polarisation
wiederum ist die Voraussetzung dafür, dass überhaupt Elektronen auf die
Kathode nachfliessen können, bzw. von der Anode abfliessen, sonst würden
die fehlende Polarisierung ja durch Abstossung das nachrücken
verhindern.
Im Gegensatz dazu, scheint mir Dein Satz auszusagen, dass zuerst
Elektronen nachfliessen und dann die Polarisation erfolgt. Ich denke
aber, dass dies so nicht möglich ist.
Fremdschämer schrieb:> Da möchte man glatt kondulieren...
wieso fremdschämen?
kannst du doch selbst
Kondi ist die anerkannte Kurzform unter Techniker
wer es nicht versteht oder verstehen will darf Elektronen sterben
lassen.
Joachim B. schrieb:> Kondi ist die anerkannte Kurzform unter Techniker
Mann, was bin ich froh, dass ich bloß Ingenieur bin.
Hier hat noch keiner in all den Jahren "Kondi" gesagt. Wir haben noch
Zeit...
Alex S. schrieb:> Mann, was bin ich froh, dass ich bloß Ingenieur bin.> Hier hat noch keiner in all den Jahren "Kondi" gesagt. Wir haben noch> Zeit...
ja so kann das in der Entwicklung sein, komischerweise hatten die immer
Zeit, nur die Prüftechnik hatte man gedrängt rechtzeitig zum
Fertigungsstart die Automaten zu liefern, was vorher vertrödelt wurde
musste sollte die Prüftechnik aufholen, da kann man nicht jeden
Buchstaben aussprechen, wozu auch, wer es verstehen will versteht es,
wer sich dusslig anstellt oder anstellen will wird auch mit Kondensator
nicht schlauer.
Ne, durchaus geschätzter Jockel, es bleibt dabei:
"Kondi", "Transi", "Relai" & Co ist hochnotpeinlicher
Hochskiller-Maker-Sprech. Weg mit dem Zeug und überlass es den
Neoarduinisten, Du bist zu kompetent dafür.
Fremdschämer schrieb:> Du bist zu kompetent dafür.
danke danke, aber bevor ich mir die Kurzform abgewöhne lasse ich lieber
die Elektronen nicht sterben.
Vancouver schrieb:> Du musst unterscheiden zwischen Elektronen, die an die Atomkerne> gebunden sind, un den freien Leitungsbandelektronen. Die> Leitungsbandelektronen werden beim Laden auf die Kathodenplatte> verschoben, und zwar umso mehr, je höher die Spannung ist. Dadurch> entsteht um die Kathode herum ein negatives e-Feld, und dieses sorgt in> der benachbarten Anodenplatte und dem dazwischenliegenden Dielektrikum> für eine Polarisation der Atome.Hanswurst schrieb:> Ich habe keinen ausdrücklichen Unterschied zwischen den beiden Arten von> Elektronen gemacht. Da die Bindungselektronen sich aber ohnehin nicht> frei bewegen können, schien mir das unnötig.> Das scheint mir auch nicht der Kernpunkt des Widerspruchs zu sein. Der> war, meiner Ansicht nach, dass überhaupt Überschüsse und Mängel> entstehen und nicht wie ich zuerst sagte, dass das nicht der Fall ist.
Denke, es ist ganz zweckmäßig und richtig, die von Vancouver gen.
Unterscheidung vorzunehmen.
Denn es ist ja meist etwas schwierig, sich vorstellen zu können, was bei
Elektronen-Verschiebungen tatsächlich abläuft. :)
Schau Dir dazu mal das an:
http://brinkmann-du.de/physik/sek1/ph08_08.htm
Ein gewisses "Vorstellungs-Dilemma" besteht häufig nur darin, daß die
Neigung besteht, U und I separat zu betrachten.
Was grundfalsch ist, weil U und I untrennbar miteinander verknüpft sind:
http://www.leifiphysik.de/elektrizitaetslehre/elektrische-arbeit-und-leistung
Jedenfalls sind U und I auch dann untrennbar miteinander verknüpft, wenn
die bereitgestellte Klemmen-U, z.B. eines Akkus, in Anspruch genommen
(belastet) wird.
Die Klemmen-U alleine nützt gar nichts, weil sie alleine keine Arbeit
verrichten kann. ;)
Joachim B. schrieb:> hinz schrieb:> Auf Beta hätte ich das noch>> wenn du betamax von Sony meinst, sei vorsichtig hier gibt es für> Abkürzungen Minuspunkte :-)
Nö, also o.B.d.A. m.E. i.d.R. nicht bzw. kaum.
Nur falls hier mal jmd. div. "Transen" u.ä. anschleppt, dann gibt's ggf.
'ne klitzekl. Wutbürger-Demo.
SCNR ;-)
Fremdschämer schrieb:> Nur falls hier mal jmd. div. "Transen" u.ä. anschleppt
da wäre ich bei,
Transen ist ja politisch inkorrekt.
Fremdschämer schrieb:> also o.B.d.A. m.E. i.d.R.
übertriebenen AKüFi mmag ich auch nicht.
Fremdschämer schrieb:> Wutbürger-Demo
gibt es nicht da bessere Ziele?
Hanswurst schrieb:> Sowohl auf den Platten als> auch in den Leitungen befinden sich positiv geladene Atome/Moleküle als> auch Elektronen, die daran gebunden sind.
Atome != Moleküle
Moleküle sind erstmal nicht einseitig geladen und sind nach außen hin
für gewöhnlich neutrale Atomverbindungen.
Es gibt auch nicht "zwei Arten" von Elektronen.
Die unterscheiden sich sich in ihrem Aufbau kein Stück.
Ein Stromfluss kommt zustande, wenn ein Atom eines dieser Elektronen
abgeben kann, um dadurch resultierend einen stabile Außenschale zu
erhalten.
Dieses freie Elektron setzt sich dann an eine freie Stelle einer
Schaleines anderen Atoms.
Migelchen schrieb:> Moleküle sind erstmal nicht einseitig geladen und sind nach außen hin> für gewöhnlich neutrale Atomverbindungen.
Würde ich so nicht unterschreiben.
Es gibt viele polare Moleküle. Kennst du z.B. H20? ;-)
Fremdschämer schrieb:> Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Bindl ...
hätte nie gedacht dir mal ein "lesenswert" zu verpassen, aber hier
musste es sein.
Migelchen schrieb:> Hanswurst schrieb:>> Sowohl auf den Platten als>> auch in den Leitungen befinden sich positiv geladene Atome/Moleküle als>> auch Elektronen, die daran gebunden sind.>> Atome != Moleküle>> Moleküle sind erstmal nicht einseitig geladen und sind nach außen hin> für gewöhnlich neutrale Atomverbindungen.>> Es gibt auch nicht "zwei Arten" von Elektronen.> Die unterscheiden sich sich in ihrem Aufbau kein Stück.> Ein Stromfluss kommt zustande, wenn ein Atom eines dieser Elektronen> abgeben kann, um dadurch resultierend einen stabile Außenschale zu> erhalten.> Dieses freie Elektron setzt sich dann an eine freie Stelle einer> Schaleines anderen Atoms.
Hört mal, wir machen hier nicht Chemie mit Molekülbindungen.
Kondensatoren und auch alle unsere Schaltkreise sind immer noch mit
Metallen als Leiter aufgebaut und verbunden. Und bei Metallen geben ALLE
Atome im Gitter kollektiv ALLE Valenzelektronen ab, sodass diese als
"Elektronengas" frei beweglich sind, obgleich freilich nur die
Elektronen an der Fermienergiegrenze wirklich frei sind, weil alle
anderen, auf tieferen Energieniveaus, sich dort zumeist so wohl fühlen,
dass sie dort auch bleiben. Aber das geht jetzt doch zu tief in die
Quantenphysik....
Fremdschämer schrieb:> Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Bindl ...
Die Aufenthaltswahrscheinlichkeitsdichte eines Bindl ist in diesem
Thread zwar größer Null aber so klein, dass er - wenn überhaupt - dann
nur sehr selten und sehr kurz nachgewiesen werden könnte.
Dafür sorgt (zum Glück) die Moderation.
hauspapa schrieb:> L. H. schrieb:>> Man kürzt Kondensator mit C ab,>> Doppelschichtkondenator/Supercap C++
Ich wußte gar nicht, dass man mit Supercaps objektorientiert
Programmieren kann.
:)
Joachim B. schrieb:> Kondi ist die anerkannte Kurzform
Das einzige Teil das offiziell eine i-Kurzform haben darf ohne äußerste
Peinlichkeit zu erregen ist das Oszi. Alles andere wird korrekt und
vollständig ausgesprochen.
Um wieder zum Thema zurückzukehren:
Hanswurst schrieb:> Wenn ein Kondensator geladen ist, dann beruht das nicht etwa> darauf,> dass mehr Elektronen auf der einen Platte als auf der anderen sind.>
Das ist definitiv falsch. Oder du meinst es anders, als man aufgrund
deiner Aussage zu verstehen geneigt wäre. Beim langsamen Aufdrehen einer
Spannung fließt Strom in die eine Kondensatorplatte hinein und aus der
anderen raus. Wo sollen die Ladungen denn hin? Wenn ich die Versorgung
durch zwei Schalter vom Kondensator trenne, kann ich die beiden Platte
beliebig weit voneinander entfernen. Die überschüssige Ladung bleibt
immer gleich. Also sind die Platten netto-geladen. Das ist ein großer
Unterschied zu Polarisierung, wo lediglich eine Ladungstrennung erfolgt.
Wie schon gesagt: vielleicht meinst du es ohnehin so, es klang aber
anders.
Hanswurst schrieb:> Das nennt man auch> "Verschiebungsstrom". Das ist der kurzzeitig fliessende Lade-Strom.
Als Verschiebungsstrom bezeichnet man (normalerweise) die sich zwischen
den Platten befindliche Größe, die aus der Änderung des elektrischen
Feldes und der Polarisierungsdichte des Mediums hervorgeht und die
Einheit A hat. In Luft (Vakuum) ist die Verschiebungsstromdichte durch
die Änderungsrate des elektrischen Feldes gegeben. Es ist zwar kein
Ladungstransport damit verbunden, dennoch wird vom Verschiebungsstrom
ein Magnetfeld erzeugt. Wäre es nicht so, wäre die Kontinuitätsglechung
(Ladungserhaltung) verletzt. Und genau deshalb ist die Größe des
Verschiebungsstroms identisch zum Ladestrom - was wieder auf das gleiche
rauskommt. Das möchte ich nur erwähnt haben, damit keine
Missverständnisse entstehen ;-)
Übrigens braucht man in keine atomistische Interpretation des
Ladevorganges abgleiten: Die Elektrizitätslehre (Maxwell) entstand zu
einem Zeitpunkt, als Atome, Elementarteilchen und chemische Bindungen
noch jenseits des Vorstellungshorizontes waren. Sieht man von kleinsten
Strukturen in der Nanotechnologie ab, hat sich hier nichts wesentliches
geändert, da man freie Elektronen in weiten Grenzen als Kontinuum
betrachten darf, ohne einen großen Fehler zu machen
Bernd K. schrieb:> Das einzige Teil das offiziell eine i-Kurzform haben darf ohne äußerste> Peinlichkeit zu erregen ist das Oszi.
meint jemand der bei (prof7bit) 7 - Bitübertragung stehen geblieben ist?
OK das Messi keine erlaubte Abkürzung zum Multimeter ist ist auch noch
klar aber das hier:
Bernd K. schrieb:> Alles andere wird korrekt und> vollständig ausgesprochen.
sagt oder bestimmt wer?
ne Kondi ist und bleibt erlaubt, versteht jeder RFS Techniker und nur
gelangweilte Ingenieure vornehmlich aus der Entwicklung weil sie immer
trödeln haben die Zeit und den Intellekt das immer vollständig
auszusprechen oder auszuschreiben, was sollen sie auch sonst mit der
vielen Zeit anfangen die sie haben.
Joachim B. schrieb:> ne Kondi ist und bleibt erlaubt, versteht jeder RFS Techniker und nur> gelangweilte Ingenieure vornehmlich aus der Entwicklung weil sie immer> trödeln haben die Zeit und den Intellekt das immer vollständig> auszusprechen oder auszuschreiben, was sollen sie auch sonst mit der> vielen Zeit anfangen die sie haben.
Aua ... die Techniker habe demnach also nicht ausreichend Intellekt zur
vollständigen Aussprache üblicher Bauteilbezeichnungen?
Da sage ich: Supi!
Michael W. schrieb:> Um wieder zum Thema zurückzukehren:>> Hanswurst schrieb:>> Wenn ein Kondensator geladen ist, dann beruht das nicht etwa>> darauf,>> dass mehr Elektronen auf der einen Platte als auf der anderen sind.>>> Das ist definitiv falsch.
Deswegen habe ich es auch mit meinem Beitrag vom 21.06.2016 14:42
korrigiert.
>> Hanswurst schrieb:>> Das nennt man auch>> "Verschiebungsstrom". Das ist der kurzzeitig fliessende Lade-Strom.> Als Verschiebungsstrom bezeichnet man [...]
Dein Einwand ist dann korrekt, wenn Du voraussetzt, dass ich mich in den
Begriffen der maxwellschen Definition bewegen wollte. Das aber ist nicht
der Fall.
Umgangssprachlich (unter Technikern) ist es durchaus üblich diese
Bezeichnung zu verwenden und damit zusammenzufassen, dass der durch das
Dielektrikum fliessende Strom nicht, wie in Leitern, durch freie
Elektronen zustande kommt. Und das deswegen, weil der TO in diesen
Begriffen gefragt und gedacht hat.
Insofern ergänzt, meiner Ansicht nach, Dein Einwand die für den TO
notwendige Erklärung nicht an dem unmittelbar notwendigen Punkt.
Es könnte allerdings auch ohne die Erwähnung des Begriffes
Verschiebungsstrom gegangen sein; nur liegt darin, wie ich ihn anwende
kein entscheidender, innerer Widerspruch zu der Definition von Maxwell.
> Übrigens braucht man in keine atomistische Interpretation des> Ladevorganges abgleiten: [...]
Das ergab sich aus der Fragestellung des TO, die meiner Meinung nach
darauf beruhte, dass der Unterschied zwischen dem Strom in Leitern und
der Verschiebung von Ladungen in Dielektrika unklar war.
Im übrigen stimme ich dem nachfolgenden Einwand von Dir nicht zu, falls
er sich darauf bezieht, dass ich die maxwellsche Erklärung in
Zusammenhang mit den Vorgängen im Kondensator als "nötig" ansah. Wie ich
eben schrieb, war das auch gar nicht meine Absicht.
Ich sehe solche Threads so, dass man versucht eine möglichst auf die
Fragestellung fokussierte Erklärung zu geben. Dabei möchte ich mich den
Modellvorstellungen des Fragestellers soweit wie möglich anpassen.
Lediglich elementare oder - und vor allem - die Fragestellung
betreffende Widersprüche und Begrifflichkeiten korrigiere ich
unmittelbar, damit der Fragesteller sich im Endeffekt zu dem gängigen
Modell hinbewegen kann.
Aber auf jeden Fall, soll erstmal sein Haupthindernis beseitigt werden.
lächler schrieb:> Da sage ich: Supi!
ja über so einen Unfug von Krümelkackerei überhaupt zu diskutieren, wer
hat denn Umgangssprache gepachtet und das Recht diese Anderen zu
verweigern?
Das Kondi nun Kondensator meint war ja geklärt die ganze Diskusion führt
doch zu nix was den TO und andere interessiert, ausser eben bewusste
Krümelkacker.
Frage: bist du der Lächler aus dem Film "auch die Engel essen Bohnen"?
Joachim B. schrieb:> Hurz schrieb:>> Eine Kondi? Darf man mal fragen, was das ist?>> ah du hast den Beitrag gelesen:> Beitrag "Schreibt mal was!"
Steht da drin, was "eine Kondi" ist?
Hanswurst schrieb:> Ich sehe solche Threads so, dass man versucht eine möglichst auf die> Fragestellung fokussierte Erklärung zu geben. Dabei möchte ich mich den> Modellvorstellungen des Fragestellers soweit wie möglich anpassen.> Lediglich elementare oder - und vor allem - die Fragestellung> betreffende Widersprüche und Begrifflichkeiten korrigiere ich> unmittelbar, damit der Fragesteller sich im Endeffekt zu dem gängigen> Modell hinbewegen kann.> Aber auf jeden Fall, soll erstmal sein Haupthindernis beseitigt werden.
Sehe ich ja auch so. Mich hat nur gestört, als du sagtest die Platte
eines geladenen Kondensators habe keinen Netto-Ladungsüberschuss. Der
Rest ist bloß eine Anmerkung. Mir war klar, wie du den
Verschiebungsstrom verstehst. ich bin halt zu sehr Physiker...
Ansonsten ist nun denke ich alles klar ;-)