micky schrieb:
> Kurt B. schrieb:
>> Die 0.7 V zählen hier nicht, hier zählt nur die BE-Restspannung wenn
>> dieser durchgeschaltet hat.
>>
>> Der Transistor schaltet wenn du den Pin des MC auf Masse schaltst.
>
> Und wie groß ist die Spannung?
Hab mich verschrieben, sollte heissen: CE-Restspannung.
Bei einem BC327 liegt sie irgendwo bei 0.2V wenn er gut durchgeschaltet
ist.
> Also wenn ich den Controler auf Low setze
> ist er ja mit gnd verbunden und der PNP schaltet durch.
Ja.
> Wenn aber auf
> Highg dann sperrt er. Brauche ich einen Pull-up widerstand, und macht
> man ihn dann vor dem Basisvorwiderstand oder direkt an Basis zum vcc?
Wenn der Ausgang immer und in jeder Situation eindeutig festgelegt ist
dann brauchst du keinen, ist er das nicht dann auch nicht.
Du musst aber dann damit rechnen dass der Transistor unkontrolliert
schalten könnte.
Ein Reset usw. schaltet die Pins auf Eingang und das bleibt solange
bestehen bis der Controller intern das ändert. Dabei kann es, Leckstrom
und Störungsbedingt, zum Schalten des Transistors kommen.
Obst du den R direkt an der Basis anklemmst oder vor dem Basiswiderstand
das ist nicht entscheidend, es geht beides. (wirkt sich ein wenig auf
die Dimension der Bauteile aus.
Hängt er am Ausgang des Controllers muss dieser in komplett "mitziehen",
es flisst also ein Strom der direkt dem Widerstandswert des R
entspricht.
Hängt er an der Basis dann ist der Strom geringer, denn da wirkt ja dann
der Vorwiderstand für den Transistor noch mit.
Anders gesagt: an der Basis wirkt er besser und der Strom durch den
Controller ist geringer. Jedoch muss der Basisvorwiderstand entsprechend
bemessen sein denn er muss die 0,7V die am R abfallen, und damit den
Strom der dann fliesst, mitziehen.
Kurt