Kennt jemand dieses IC?

OP (Firma: xyz) #4624537
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Abmessungen:
Gehäuse:
Durchmesser ca. 11,5mm, am Ring unten ca. 13mm, Höhe ca. 7,3mm.

Länge der Drähte ca. 12,5mm, Durchmesser der Drähte-Anordnung ca. 7,5mm.

Ich hab auch schon nach den Gehäuseformen von TO-xx geschaut, bin aber 
nicht fündig geworden.

Ich habe 2 davon, sie sind neu und sie stammen beide aus einem 
Bauteil-Konvolut.
#4625994
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Leider nichts gefunden. Die Q-Nummern bei Siemens bezeichnen Halbleiter, 
aber das war meistens Q6770x- oder Q68000-, höhere Nummern finde ich 
nirgends. SAW-Filter haben keine Siemens-eigene Bestellnummer, passive 
Bauteile fangen eher mit B oder C an. Aber die Nummer sieht derart 
ähnlich zu den Siemens-Nummern aus, das müssen vielleicht 
kundenspezifische oder Versuchsexemplare gewesen sein.
#4626069
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Karl-Heinz M. schrieb:
> Abmessungen:
> Gehäuse:
> Durchmesser ca. 11,5mm, am Ring unten ca. 13mm, Höhe ca. 7,3mm.
>
> Länge der Drähte ca. 12,5mm, Durchmesser der Drähte-Anordnung ca. 7,5mm.

Das ist wesentlich größer als TO99, da hat der Ring 9mm und die Pins 
liegen auf einem 5,08mm Kreis.

Die Abmessungen passen eher zu TO8, nur haben die Dinger dann meistens 
12 Beine wie z.B. LH0033.
OP (Firma: xyz) #4626252
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Christoph K. schrieb:
> Aber die Nummer sieht derart
> ähnlich zu den Siemens-Nummern aus, das müssen vielleicht
> kundenspezifische oder Versuchsexemplare gewesen sein.

Wär eine Erklärung. Ich glaub aber nicht, dass Versuchsexemplare das 
Haus verlassen würden.

Leider weiß ich nicht mehr genau, aus welchem Bauteil-Konvolut das 
stammt. Ich tippe auf Pollin Ü-Paket oder Pollin Elektronik-Kiloware. Es 
lag bei mehreren Teilen aus diesem Haus. K. A. ob ein Anruf dort weiter 
helfen könnte. Schaun wir mal.

Dieter W. schrieb:
> Die Abmessungen passen eher zu TO8, nur haben die Dinger dann meistens
> 12 Beine wie z.B. LH0033.

Ich hatte auch schon vergeblich nach der Bauform rumgeschschaut.

Könnte man etwas messen? Mit dem Ohmmeter trau ich mich nicht ran.

Viell. belassen wir es bei diesem Stand. Danke an alle, die es versucht 
haben. Ich ahnte nicht, dass sie so unbekannt sind. Falls jemand 
Interesse an den Teilen hat, schicke ich ihm sie gern kostenfrei für 
weitere Experimente zu. Sonst kommt ausnahmsweise von mir mal was in den 
Müll.
Angehängte Dateien:
#4626273
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Wolfgang R. schrieb:

> Ich hätte Interesse, würde ein Teil auffräsen und ein Chipfoto machen...
> Zum Spaß...
>
> So wie hier: http://www.wolfgangrobel.de/foto/micro.htm

Das mag ja schöne Fotos ergeben; einen Hinweis, um was für ein
IC es sich handelt, bekommt man so aber auch nicht. Ich habe
mal versucht, Bilder mit dem RKM zu bekommen (Nach wegätzen
der oberen Isolierschicht). Aber das hat auch nicht funktioniert.
OP (Firma: xyz) #4626274
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Wolfgang R. schrieb:
> Ich hätte Interesse

Gehn heute an Dich weg.

Old P. schrieb:
> Habe ich mich auch schon dran versucht, auch an
> Eproms.

Ich such seit langem jemanden der ein MB8843 mit maskable ROM, das in 
einem Sharp-Computer (eher Spielzeug) namens MZ-40k aus 1978 steckt. 
Problem: Die Teile werden zurzeit zwischen 500 bis 1000 Euros gehandelt. 
Nach der Prozedur der Öffnung und der SW-Auslesung ist das teure 
Schätzchen wohl hin. Das ist die Sache nicht wert. Ein defekter MZ-40k 
wäre da gut. Das alles ist nu aber OT, sorry.
#4631025
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Das "TQ" am Ende könnte auch "Tele-Quarz" sein. Die wurden nach dieser 
Meldung 1998 von Oak Industries gekauft
http://www.prnewswire.com/news-releases/oak-industries-announces-closing-of-tele-quarz-gmbh-acquisition-77207192.html

Die Firmengeschichten der beiden Neckarbischofsheimer Quarzhersteller 
sind im Web etwas verwirrend, KVG gehörte mal zu Vectron, aber scheint 
wieder eigenständig zu sein.
http://www.all-electronics.de/vectron-verabschiedet-sich-aus-neckarbischofsheim/
Oder war es doch TeleQuarz, wie es hier steht:
http://www.rainers-elektronikpage.de/Grundlagen-der-Quarztechnik/grundlagen-der-quarztechnik.html
OP (Firma: xyz) #4632989
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Wolfgang R. schrieb:
> Karl-Heinz, Du warst echt fix! Danke für die Herausforderung...
>
> Jetzt wissen wir ungefähr, was drin ist:
>
> Leider kein Hersteller auf dem Chip...

Christoph K. schrieb:
> Tele-Quarz Katalog 1993

Deine Bibliothek ist ein Schatz. Sowas gibt selbst das Netz nicht her. 
In vielen PDFs wird Bezug auf den Tele Quarz Katalog genommen, aber ihn 
selbst gibt nur be Dr ;)

Nur mal so zum Verständnis:
Obendrauf der Quarz, darunter die Technik-"Platine", richtig?

Zu den Anschlüssen:
Es gibt 8. Einer geht viell. ans Gehäuse? Zwei für die 
Spannungsversorgung. Einer für den Ausgang. Es bleiben 4 (oder 5, wenn 
keiner am Gehäuse liegt). Die sind für eine externe Beschaltung, 
Modulationseingang?
#4633699
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Wolfgang R. schrieb:

> Es hat keiner überlebt... :-(
>
> Der Erste liegt in Splittern, da ich nicht mit einer Quarzscheibe direkt
> unter dem Deckel gerechnet habe und der zweite hat keine Beinchen mehr,
> die habe ich abgefeilt, damit ich das Teil mikroskopieren konnte...

Dann mach doch aus zwei eins. :-)
Allerdings ist ein Quarzoszillator ja auch nicht unbedingt etwas
so seltenes, das man das unbedingt ausprobieren muss. Irgendwie
ist es schade, das man "modernere" (jünger als ca. 25 Jahre) nicht
mehr so begutachten kann. Deren Strukturbreiten liegen unterhalb
der Auflösung von Lichtmikroskopen.
OP (Firma: xyz) #4634106
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Wolfgang R. schrieb:
> Es hat keiner überlebt... :-(

Das ist der Preis, aber dafür hast Du den interessanten Blick ins Innere 
ermöglicht. Viell. taucht irgendwann noch ein datasheet auf.

Btw, ich hab im Nachlass eines Bastlers zwei weitere Dinge gefunden, die 
ich nicht kenne und ich frag Euch mal, was das ist. Ich mach bald Fotos 
davon, dann gehts los.

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