Einen kleinen Ferrittrafo mit ein paar duzend Windungen kann man gut
selbst wickeln. Ich musste mal von 12V auf 300V transformieren, 10mA
oder so am Ausgang. Wie man das macht...
1) die Primaerwicklung muss soviel Induktivitaet haben, dass der Kern
nie in die Saettigung kommt. Also. Eine kleine Wicklung drauf, zB
2Wind/Volt. Dann mit einem Seriewiderstand und einem Generator
nachmessen bei welchem Strom, nach welcher Zeit der Strom scharf
zunimmt. Dort ist die Saettigung. Von diesem Punkt bleibt man vielleicht
Faktor 2-3 weg.
2)Aus der Zeit, der benoetigten Leistung und der Induktivitaet kann man
die Primaerwicklung dann rechnen. Dir Sekundaerwicklung ergibt sich aus
der Transformation plus einem Verlustfaktor der von der
Streuinduktivitaet kommt, vielleicht 10-30%. Bei kleinen Transformatoren
die obere Zahl. Aber das kann man ja nachmessen.
Die Isolation hab ich mit Bueroklebeband gemacht. Fuer einen Prototypen,
und mit kaptonfolie fuer die endgueltigen.
Ja, etwas Zeit muss man geben.