http://www.welt.de/wirtschaft/article156807961/Deutschland-wo-ist-Dein-Erfindergeist-geblieben.html
Diesen Artikel fand ich ganz angenehm zu lesen, obwohl auch wieder viel
deutschtypisches zu Tage getragen wurde. (Nachbarn lachen und spötteln,
...)
Aber man sieht ja auch schön an VW was für Kackdreistigkeiten man sich
leisten kann ohne dafür zur Räson gezogen zu werden.
Aber vielleicht dreht sich der Wind etwas nachdem jetzt auch
Prozesskostenrisikomanagement ein aufstrebender Investmentbereich ist:
https://www.my-right.de/
Richtig.
Zuzüglich der Kosten, die entstehen, wenn man seine Patentansprüche auch
durchsetzen will.
Ein Patent alleine hilft einem Kleinen nichts, weil er im Zweifel gar
nicht das finanzielle Polster hat, um es durchsetzen zu können. In dem
Artikel wird ja schön beschrieben, wie lange sich so etwas hinziehen
kann.
Deswegen habe ich mir das damals auch erspart. Erstens braucht man
sowieso dringend Geld und zweitens hat das auch den Vorteil, dass bis
heute niemand weiss, wie es geht und außerdem kann ein nichtbeantragtes
Patent auch nicht ablaufen ;-)
kr schrieb:> Es fehlen die Kosten für einen Patentanwalt, den man numal braucht, wenn> man keine Erfahrung hat.
Nee, denn braucht man nicht. Wenn dem Patentamt was fehlt dann kommt der
Antrag mit Änderungswunsch zurück. Und statt einem Anwalt sollte man in
technischen Dingen eher einen befreundeten Ing. fragen der schon mal
Patente eingereicht hat. Oder sich durch die dutzenden Patenthinweise
der Kammern etc. lesen.
BUB schrieb:> Nee, denn braucht man nicht. Wenn dem Patentamt was fehlt dann kommt der> Antrag mit Änderungswunsch zurück. Und statt einem Anwalt sollte man in> technischen Dingen eher einen befreundeten Ing. fragen der schon mal> Patente eingereicht hat. Oder sich durch die dutzenden Patenthinweise> der Kammern etc. lesen.
Richtig und dann schaut man in die Röhre weil man "Spulen" statt "Spule"
geschrieben hat (siehe Artikel). Wer braucht schon Profis.
D. I. schrieb:> Aber man sieht ja auch schön an VW was für Kackdreistigkeiten man sich> leisten kann ohne dafür zur Räson gezogen zu werden.
Dreist ist was anderes. Bei so einer Trivialerfindung wie dem Nackenfön
würd ich als Ing. auch nicht die Rechtsabteilung bzgl. Patentrecheche
belästigen. Erfindungshöhe ist auch nicht offensichtlich. Da ist es nur
menschlich das man an einen Patenttroll denkt.
Letzlich zählt das unter "dumm gelaufen", das passiert halt wenn
Provinzieller Hobby-Erfinderstolz auf knochentrockene
Industriebürokraten trifft. Freuen tut das nur die Anwalts- und
Querulantenschickaria. Der "Erfinder" überschätzt seine Leistung maßlos,
seine Erfindung war nie die Millionen wert die er in seinen Träumen sah:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/recht-steuern/patentstreit-verloren-mercedes-ohne-laues-lueftchen-14231432.html
D. I. schrieb:> Bei VW habe ich auf den Abgasskandal angespielt und darauf, dass es> seitens Dobrindt keine Strafe geben wird.>> Ansonsten, für den Nackenfön wird der Erfinder sehr wohl entschädigt.
Naja, das ist nicht so deutlich. Der Schaden besteht ja wohl
größtenteils in den Prozesskosten. Ob Daimler die jetzt zahlen muss ist
so nicht erkenntlich. Was gezahlt werden muss sind "Lizenzgebühren" für
das Patent und das auch nur für in D mit diesem "System" verkauften
Wagen - das sind wohl weniger 5000 -> wird also in Peanuts enden. Wenn
der Beklagte die Prozesskosten übernehmen muss, dann freut das auch
nicht den Kläger sondern die Anwaltsschickaria. Das ist ja das Problem
mit dieser Patents- und Anwaltstrollerei, die eiegentlich Betroffenen
haben nur Schererein, aber darauf gründet nun mal das Geschäftsmodell
solcher Anwälte.
Ich kann ja verstehen, dass er seinen Anspruch durchsetzen wollte.
Aber ein "Happy End" ist das nicht.
So wie ich das lese hat er 12 Jahre seines Lebens verloren, auf alles
verzichtet was er gerne hat und sogar sein Haus verloren.
Egal wie viel er jetzt bekommt, das ersetzt ihm niemand.
mr.confused schrieb:> So wie ich das lese hat er 12 Jahre seines Lebens verloren, auf alles> verzichtet was er gerne hat und sogar sein Haus verloren.> Egal wie viel er jetzt bekommt, das ersetzt ihm niemand.
Doch der neue 5er BMW ersetzt ihm das, siehe erster Absatz des Artikels.
Früher mußte man sich mit solchen Sorgen nicht herumplagen: Man ging in
das sog. BfN (Büro für Neuererwesen), das es in jedem größeren Betrieb
gab und schilderte dort seine Idee. Das war's. Die Recherche, ob es so
etwas eventuell schon gäbe und die Patentanmeldung (oder evtl.auch
Gebrauchsmuster) übernahm das BfN. Auch die Patentgebühren trug der
Betrieb.
Wer das Patent nutzen wollte, mußte Nachnutzungsgebühren zahlen, die dem
Erfinder und seinem Betrieb zu Gute kamen.
In der heutigen Zeit würde ich mir jemanden suchen, dem ich mein Patent
(unter Zeugen) anbieten kann. Einen solchen Sackgang wie der o.g. Mann
würde ich mir nicht aufhalsen.
MfG Paul
Paul B. schrieb:> Früher mußte man sich mit solchen Sorgen nicht herumplagen: Man ging in> das sog. BfN (Büro für Neuererwesen), das es in jedem größeren Betrieb> gab und schilderte dort seine Idee.
Wie hätten die auf eine solche Idee reagiert:
"Also meine Erna liebt es wenn ihr Nacken warm im Trabi angeblasen wird.
Dazu legte ich ein Lüftungsrohr von der Trabilüftung hinten an den
Beifahrersitz ..."
Hättes dafür den "Held der sorialistischen Arbeit" gegeben? Oder nur ein
müdes Lächeln weil die Konsumgüterproduktion eh ungeliebt war?
Vielleicht auch nur einen blöden Kommentar wie "Da soll sie sich mal
drei Pionierhalstücher übereinander umbinden" ?
BUB schrieb:> Wie hätten die auf eine solche Idee reagiert:>> "Also meine Erna liebt es wenn ihr Nacken warm im Trabi angeblasen wird.> Dazu legte ich ein Lüftungsrohr von der Trabilüftung hinten an den> Beifahrersitz ..."
Also in "meinem" Betrieb hätten sie sicher so reagiert, wie oben
beschrieben. Schließlich war das deren Arbeit -nicht irgendetwas
Nebenbei als Anhängsel. Das waren (hier) 2 Ingenieure, wenn ich mich
richtig erinnere, beide Maschinenbau-Ingenieure.
BUB schrieb:> Hättes dafür den "Held der sorialistischen Arbeit" gegeben?
Heißt das nicht "surrealistische Arbeit"? Ach nee -das ist ja jetzt...
:-)
Nein, den Titel "Verdienter Erfinder" konnte man bekommen. Dafür mußte
man aber etliche Patente innehaben.
http://img.oldthing.net/4095/24502168/0/n/Verdienter-Erfinder-1951-verliehen-mit-Urkunde-vgl-Band-I-Nr-55c-Orden1112.jpg
MfG Paul
Die Patenttrollerei nimmt Überhand! Ich bin als Selbständiger
regelmässig in Firmen aktiv, die Hochtechnologie produziert und bekomme
das immer öfters mit, was da ein Dreck läuft! Mit den allerdümmsten
Tricks wird probiert, Geld rauszupressen, teilweise will man sich auch
einfach aufkaufen lassen. Ein Konzern, der ein Kunde von mir war, hat
dann einfach mal entnervt 1 Mio Dollar auf den Tisch gelegt, um eine neu
gegründete 4-Mann-Firma zu kaufen und den Patentstreit einstellen zu
können, weil sie von denen blockiert wurden. Eine Sauerei was da läuft.
Ich selber habe auch etliche Ideen und Entwickungen, habe aber darauf
verzichtet, etwas zu patentieren. Ich verkaufe es den Firmen lieber
direkt als Dienstleistung und verdiene dann halt weniger, dafür aber
sicherer, denn die bringen es in den Markt und sind verantwortlich. Die
lassen sich das dann auf ihren Namen schützen und nennen mich
vereinzelt, wobei ich aus diversen Gründen darauf inzwischen verzichte.
Ich lasse mir dann lieber einen Auftrag geben und kassiere nochmal ein
paar Mannmonate extra. Oder ich lasse mir eines deren Produkte schenken
:-)
Als Einzelunternehmer kann ich es mir nicht leisten, in einen solchen
Streit verwickelt zu werden, daher bleibe ich im Hintergrund und
verzichte darauf, Patente durchzusetzen. Besonders im Bereich Software
und Signaltechnik ist das inzwischen sehr kritisch geworden. Nahezu alle
Dinge, die ich realsieren, stossen irgendwo an mehreren Stellen an
ehemalige oder bestehende Patente und nicht selten sind es totale
Lumpisachen, die da patentiert wurden.
Stattdessen mache Ich mir inzwischen einen Spass daraus, selber diese zu
Blockadezwecken patentierte Software und Methoden geringer
Schöpfungshöhe abzukopieren, leicht zu modifizieren und Kunden zu
verkaufen. Die haben dann formell kein Problem, weil sie was von mir
bekommen haben und sich damit keines bewussten Verstossens schuldig
machen und erst in die Pflicht genommen werden könnten, wenn ihnen einen
Verstoss nachgeweisen werden könnte und Ich wiederum bin nicht
angreifbar, weil die Konkurrenten zwar vermuten können, dass wir es
Ähnlich machen, aber keine richtige Handhabe bekommen, da wir es nicht
publizieren. Oft ist es auch gar nicht evident, dass wir was machen.
Ausserdem: Da es in einer kompletten Komponente mit eigener Platine mit
geschützem EE-Prom sowie verschlüsseltem Code steckt, kann niemand die
Software knacken und nachweisen, wie sie arbeitet und ob Methoden gegen
Patente verstossen.
Ich habe halt MEINEN Algorithmus, der so funktioniert, wie ich es will
und den ich nicht patentiert habe, damit ihn keiner kopieren kann.
Fertig! Offenlegen muss ich da nichts, zumal oft auch nicht nachweisbar
ist, dass eine bestimmte Funktion in meinem Modul steckt.
Der entscheidende Punkt ist dabei der, dass meine Komponente nur im
Verbund mit den anderen korrekt arbeitet und rechnet. Es geht also
nicht, die Komponenten auszubauen und sie alleine zu betreiben, um sie
auszutesten und reverse zu engineeren. Dazu muss man nur ein absurdes
Datenformat mit codierten Pulsen und Mustern benutzen, sodass das Modul
erkennen kann, dass es in heimatlicher Umgebung arbeitet. In einem Labor
arbeitet sie eben nicht richtig und verhält sich anders, als die
patentierte Funktion es erwarten lässt. Ist sozusagen VW-Trick anders
herum.
Auf diese Weise schützt man auch den Kunden davor, dass die Chinesen
irgendeinen Code aus dem EE-Prom holen und in nachgebauten Modulen
benutzen, was leider schon vorgekommen war. Nur, wenn das Modul mit in
Echtzeit validierter Hardware arbeitet, rechnet es perfekt genau,
ansonsten teilweise ungenau und mit sporadischen Aussetzern oder
unrichtigem Datenformat. Dazu lagert man einfach eine Korrekturfunktion
in eine andere Komponente aus. Wenn ein Plagiator das verwenden sollte,
so haben dessen Kunden dann ein Problem mit den Produkten. Das bindet
Ingenierleistung, schafft Garantiefälle und reduziert denen die Margen,
wenn sie überhaupt noch was an solchen Produkten verdienen.
Als Ingenieur kommt es heute darauf an, gegen die Konkurrenz und gegen
miese Tricks von Anwälten zu arbeiten, die foul spielen und damit so,
wie ein Profifussballer zu tricksen. Und da muss man eben auch mal
selber foul spielen und am Trikot ziehen, wo es der Schiedsrichter nicht
sieht.
Elektron schrieb:> Doch der neue 5er BMW ersetzt ihm das, siehe erster Absatz des Artikels.
Hehe ja, 12 Jahre unten durch für einen 5er BMW. Ich mag Autos auch,
aber das steht nicht wirklich im Verhältnis.
Paul B. schrieb:> Früher mußte man sich mit solchen Sorgen nicht herumplagen
Na Paul dann bau' doch die Mauer wieder hin. Findest bestimmt ein paar
Pensionäre die dir helfen.
kr schrieb:> Es fehlen die Kosten für einen Patentanwalt, den man numal braucht, wenn> man keine Erfahrung hat.
Brauchst du nicht!
Es reicht schon eine Patent Ing.!Die gibt`s als Weiterbildung.
an der HS Amberg werden da auch Bac. und Master im gewerblichen
Rechtsschutz ausgebildet.
Zwar ein Schmarrn sowas zu machen als grundständiges Studium. Aber die
Bürokraten im Wissenschaftsministerium sind halt so.
@grotesque
Wer liest schon die "Welt"? Damit habe ich vor 35 Jahren aufgehört,
genau wie mit der Bild. Immer dieses blöde, spekulative und sinnlose
Herumgeschwafel. Und warum muss man das nun im Internet nochmal durch
alle Foren treiben? Wenn ich das lesen wollte, täte ich es auch ohne
das. Und da ich es nicht lesen will, will ich, dass es hinreicht, wenn
ich die Welt nicht aufschlage. Geh woanders herumschwafeln.
D. I. schrieb:> http://www.welt.de/wirtschaft/article156807961/Deu...
Na ja, wer solche Artikel schreibt, der hat nicht verstanden wie
Kapitalismus (offizielle Bezeichnung "Marktwirtschaft") funktioniert
oder er tut nur so als ob er das nicht versteht. Erfinder gibt es immer
noch genug, doch es geht ums Geld und zwar nur ums Geld und nicht um
Erfindungen. Nehmen wir z.B. die großen Automobilhersteller. Da wird den
Entwicklern der harte finanzielle Rahmen aufgesetzt, auch wenn es
Einbüsse in Funktion und Innovation kostet, das juckt niemanden. Es geht
eben nur ums Geld und die Entwicklung als solche wird auf Minimum
reduziert.
Aber das muss ja für jeden der Augen hat erkennbar sein: seit mehr als
100 Jahren fahren die Autos mit Verbrennungsmotoren, es wird nichts
neues entwickelt, die meiste Energie wird als Abwärme herausgefurzt und
verpestet die Umwelt und die Großkonzerne sind damit beschäftigt ihre
Aktionäre und Inverstoren zu füttern. Sorry aber der Artikel ist
scheinheilig.
PS: Ach ja, die neueste Innovation bei BMW: Sonnenblenden aus Kunstoff.
Da frage ich mich warum der Sitz immer noch so eine sündhaft teuere
Konstruktion ist mit Metallgestell und Dämmstoff. Man kann doch alles
aus Kunststoff machen und man spart ganz viel Geld.
Gästchen schrieb:> PS: Ach ja, die neueste Innovation bei BMW: Sonnenblenden aus Kunstoff.> Da frage ich mich warum der Sitz immer noch so eine sündhaft teuere> Konstruktion ist mit Metallgestell und Dämmstoff. Man kann doch alles> aus Kunststoff machen und man spart ganz viel Geld.
BMW ist halt der Prototyp eines Automobilherstellers, der ausser der
Blechpresserei und Asembling der Teil, fast nichts mehr selbst macht.
Ok an ihren Motoren da lassen sie niemanden ran. Aber schon beim
Getriebe wissen die nicht wo die Ölablassschraube sitzt!
Wo brauchen die schon Entwickler?
Cha-woma M. schrieb:> BMW ist halt der Prototyp eines Automobilherstellers, der ausser der> Blechpresserei und Asembling der Teil, fast nichts mehr selbst macht.> Ok an ihren Motoren da lassen sie niemanden ran. Aber schon beim> Getriebe wissen die nicht wo die Ölablassschraube sitzt!> Wo brauchen die schon Entwickler?
Es hat nichts mit BMW an sich zu tun, es ist heute bei jedem großen
Automobilhersteller so. Die gleichen Zulieferer beliefern
VW/Audi/BMW/MB. Die BWL-ler haben eine schöne Entdeckung gemacht dass
alles "geoutsourced" (was für ein Kackwort) wird, und die Tendenz dazu
steigt.
Gästchen schrieb:> Es hat nichts mit BMW an sich zu tun, es ist heute bei jedem großen> Automobilhersteller so.
Nicht erst seit heute, das war schon immer so das man
Halbzeuge/Rohstoffe kauft und daraus sein Produkt zu Ende dengelt.
Das hat nichts mit Auslagerung zu tun sondern mit
Arbeitsteilung/Wertschöpfungskette - die exestiert seit der Mensch das
Zeitalters des Faustkeils verlassen hat.
BUB schrieb:> Gästchen schrieb:>> Es hat nichts mit BMW an sich zu tun, es ist heute bei jedem großen>> Automobilhersteller so.>> Nicht erst seit heute, das war schon immer so das man> Halbzeuge/Rohstoffe kauft und daraus sein Produkt zu Ende dengelt.>> Das hat nichts mit Auslagerung zu tun sondern mit> Arbeitsteilung/Wertschöpfungskette - die exestiert seit der Mensch das> Zeitalters des Faustkeils verlassen hat.
Dann fragt man sich nur noch, wofür soll ich nur mein Geld ausgeben,
wenn im Kia dasselbe verbaut ist wie im Daimler? Was spricht denn
Heutzutage noch für die "Innovativen" deutschen "Premium"-Hersteller?
Das Image, man kann damit angeben, und vielleicht die allerneuesten
Helferlein, mit denen die Fahrer dann oft nicht umgehen können*.
"Seht her ich hab hier einen neuen A..., B..., D..., oder sonstwas
stehen, also bin ich was besseres als du." Das ist die subtile Botschaft
der "Premiumhersteller", mit der sie die Autos verkaufen.z.B.
z.B. Freisprecheinrichtung, wie oft sieht man Leute in den teuren Autos
mit Handy am Ohr Telefonieren. Da frag ich mich dann immer, hat das Geld
nicht mehr für die Freisprecheinrichtung gereicht (in meiner Billigkiste
war die auf jedenfall schon dabei und funktioniert auch gut), oder sind
sie einfach zu dähmlich um sie zu Benutzen.
mec schrieb:> Das Image, man kann damit angeben, und vielleicht die allerneuesten> Helferlein, mit denen die Fahrer dann oft nicht umgehen können*.
Das ist so, ja. Ich habe Kontakt zu Marketingleuten bei Audi, die auch
sonst im VW-Konzern waren und bekannt sind und von da höert man schon
seit Jahren nichts anderes mehr, als Gejammer. Die Deutschen Autos
werden mit image und extras gebrandet und beworben, um sie an den Mann
zu bringen.
Übermotorisierung ist da ein Punkt, der gerne genommen wird
Fahrkomfort ist ein anderer.
Und es gibt keinen Hersteller, der soviel Leistung bei hohem Fahrkomfort
verbaut, wie Audi. Vielleicht BWM kommt da noch dran.
Das alles kostet! Und daher kaufen sich immer weniger einen solchen
Neuwagen, zumal da schnell 50.000 und mehr fällig werden. Für einen
aktuellen Audi der Oberklasse sind bei Vollausstattung sogar fast an die
100k fällig.
Also mischen sie Gimmicks bei, wie eine mobile Espressobrüheinrichtung
für die Console. Wenn der Herr Audifahrer also gerade mal wieder im Stau
steht, kann er sich einen Espresso brühen. Toll!
Wer kauft solche Kisten?
Antwort: Die Geschäftsleute, die immer nach Möglichkeiten suchen, um
Steuern zu sparen. So einen GW kann man prima absetzen und somit kommt
der nur auf 60% der realen Kosten. Damit lohnt sich ein teueres Auto
umsomehr, weil man dann das Gefühl hat, Steuern gespart zu haben.