Gast
#4640981
Moin, Es geht darum eine Frequenz zu verdoppeln. Sagen wir, 13,5MHz zu 27,0MHz. Die Oszillatorschaltung läuft wie im Lehrbuch. An den Punkten [1] und [2] fällt ein saubere Sinus raus (8Vpp und 4Vpp) Die obere Verdopplerschaltung (1) funktioniert sauber und ich kann die Amplitude mit dem Schwingkreis im Kollektorkreis des Transistors auf einen schönen sauberen Sinus mit max. Amplitude ziehen. Die untere Schaltung (2) will nicht. Sie schwingt immer auf der Grundfrequenz vom Oszillator. Es ist egal, was ich anstelle, es wird nicht besser. Wenn ich das Signal vom Oszillator sehr schwach einkoppel und die Amplitude am Schwingkreis aus der Resonanz raus verstimme, dann bekomme ich irgendwann den Ansatz einer zweiten Schwingung. Mir ist bewusst, dass ich beim Verdoppler (2) nur maximal 90% (obere Hälfte) der positiven Halbwelle vom Oszillator einkoppeln darf, damit der Schwingkreis Zeit hat selbstständig frei auf der doppelten Frequenz zu schwingen. Was ich bislang versucht habe: - Einkopplung von Punkt [1] oder [2] des Oszillators. - Einkopplung über ohmschen oder kapazitiven Spannungsteiler. - T37-6 und und Luftspule. - Diverse Kapazitäts- und Induktivitätswerte (teils weit außerhalb der Resonanz). - Variation der R/C Schaltung im Emitterkreis. Habe ich irgendetwas übersehen? Benötige ich einen gedämpften Schwingkreis? Google ist hier auch nicht wirklich hilfreich. Es gibt hier und da einen Fetzen zu dem Thema, aber nichts fundiertes (mit Suchbegriffen wie "frequency doubler theory", "frequency doubler circuit"). Hilfe?! :)

