Hallo zusammen
Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen?
Ich möchte eine LED Matrix (bestehend aus etwa 44 - 64 LEDs, 20mA, 3.2V)
entwerfen, ohne jedoch Widerstände verwenden zu müssen.
Die LEDs müssen nicht einzeln angesteuert werden. Es können also jeweils
alle aus oder an sein. Steuern der Helligkeit ist auch nicht zwingend
notwendig.
Gibt es dazu evtl. schon fertige Treiber? Die Spannungsversorgung
beträgt 12-24V
Vielen Dank!
was willst du?
warum sollte man ein Matrix verwenden, wenn immer die gleichen LEDs
leuchten? Oder meinst du mit Statische irgendetwas anderes?
Und warum keine Widerstände, zu teuer?
Mick schrieb:> Die LEDs müssen nicht einzeln angesteuert werden. Es können also jeweils> alle aus oder an sein. Steuern der Helligkeit ist auch nicht zwingend> notwendig.
Wenn ich das richtig verstehe willst Du 44-64 LED zusammen ansteuern,
alle gleichzeitig an oder aus. Keine Widerstände?
rgds
Mick schrieb:> Die LEDs müssen nicht einzeln angesteuert werden.
Dann brauchst du keine Matrix. Schalte einfach alle LEDs an die
Versorgung und fertig.
> Die Spannungsversorgung beträgt 12-24V
von...bis oder entweder...oder?
Wenn es eine von...bis Versorgung ist, dann nimm einen
Stepup-Stromregler, der dir die 20mA bei 40 V bereitstellt und schalte
12 LEDs an den an. Wiederhole das Ganze ein paar Mal, bis alle LEDs
versorgt sind. Das wars.
Wenn du eine konstante Spannung zur Versorgung hast, wird das Ganze viel
einfacher: schalte so viele LEDs in Reihe, bis noch ca. 3V für den
Vorwiderstand übrig sind. Berechne den Vorwiderstand. Wiederhole das so
oft, bis alle LEDs versorgt sind.
> LED Matrix (bestehend aus etwa 44 - 64 LEDs, 20mA, 3.2V)
Hier sind sie wieder, die magischen 20mA, die durch jede LED durch
müssen. Zwingend!
Einfach nur flächig Licht?
Dann eine beliebige Konstantstromquelle raussuchen und entsprechend oft
aufbauen, dass die Spannung für n LEDs in Reihe ausreicht.
Wenn's aufwändiger sein soll, alle LEDs in Reihe und mit einer
unvernünftig hohen Spannung Konstantstrom machen.
Statisch: Alle LEDs an oder aus.
Aufgrund der Verlustleistung möchte ich auf Widerstände verzichten. Wie
ich gesehen habe, kommen die LED Matrizen meist ohne diese aus.
Mick schrieb:> ohne jedoch Widerstände verwenden zu müssen.
Warum diese unsinnige Forderung?
Mick schrieb:> Die Spannungsversorgung> beträgt 12-24V
Schwankt die Spannung in diesem Bereich
oder kann ich mir was aussuchen?
Wenn ja, nehme ich 24V
Dann je 6 LEDs in Reihe mit einem
220Ohm Widerstand.
Fertig
Mick schrieb:> Wie ich gesehen habe, kommen die LED Matrizen meist ohne diese aus.
Schau nochmal genauer nach: die sind dort nur ein wenig versteckt.
Schlimmstenfalls als Konstantstromquelle in irgendwelchen ICs...
Lukas T. schrieb:> Einfach nur flächig Licht?
Ja
> Dann eine beliebige Konstantstromquelle raussuchen und entsprechend oft> aufbauen, dass die Spannung für n LEDs in Reihe ausreicht.
Das geht leider nicht, da eine definiert Stromquelle schon vorhanden
ist, und die LEDs auf einer kleinen Platine platziert werden. Für
weitere, grössere Komponenten hat es keinen Platz mehr.
Mick schrieb:> Das geht leider nicht, da eine definiert Stromquelle schon vorhanden ist
Häh, dieser Teil der Aufgabe ist neu.
Hast du noch mehr vergessen? Etwa, dass alle LEDs sowieso schon als
Matrix verdrahtet sind? Ich denke, für weitergehende Antworten wäre es
sinnvoll, alle relevanten Angaben zu haben...
Mick schrieb:> Statisch: Alle LEDs an oder aus.> Aufgrund der Verlustleistung möchte ich auf Widerstände verzichten.
so lange keine Schaltregler verbaut sind, entstehen überall die gleichen
Verluste.
Mick schrieb:> kommen die LED Matrizen meist ohne diese aus.
Wo hast du das gesehen? Leds kommen dann ohne Vorwiderstand aus, wenn
sie mit einem konstanten Strom versorgt werden.
Mick schrieb:> Aufgrund der Verlustleistung möchte ich auf Widerstände verzichten.
Du brauchst genau einen Vorwiderstand wenn du eine entsprechend hohe
Spannung hast dass du alle in Reihe schalten kannst, ansonsten pro
Reihenschaltung einen Vorwiderstand wenn du Konstantsspannungsquellen
nimmst.
Bei Step Up Stromquellen brauchst du nicht mal einen Vorwiderstand.
Siehe Beitrag von Lothar und Lukas
Mick schrieb:> Das geht leider nicht, da eine definiert Stromquelle schon vorhanden> ist,
Nenne die technischen Daten Deiner "definiert Stromquelle".
Wahrscheinlich meinst Du nicht "Stromquelle", sondern "Spannungsquelle".
Konstantstromquelle -> keine Widerstände notwendig.
Konstante Spannungsquelle -> Widerstände notwendig.
Du wusstest es vorher und jetzt willst Du uns verarschen, nicht wahr?
Mick schrieb:> Ich meine damit, dass die Stromquelle schon vorhanden ist (entweder 12V> oder 24V).
und wann wird das entschieden oder muss die Platine mit beiden
zurechtkommen?
Mick schrieb:> Ich meine damit, dass die Stromquelle schon vorhanden ist (entweder 12V> oder 24V).
Das ist eine Spannungsquelle und keine Stromquelle. Benutzt Du bewusst
eine irreführende Bezeichnung?
Hänge an Deine Spannungsquelle N Schaltungen für Konstantstromquellen.
Die Maße dieser Elektronikschaltungen werden ein Vielfaches der sonst
erforderlichen Widerstände übersteigen. Den Platz dafür hast Du aber
nicht, wie Du sagst. Tja, Pech!
Aber dafür brauchst Du dann keine Widerstände! :-)
Fazit: Dein Projekt ist aussichtslos. So oder so. Du kommst um die
Widerstände nicht herum.
Mick schrieb:> Ich meine damit, dass die Stromquelle schon vorhanden ist> (entweder 12V> oder 24V). Die geplante Platine wird dann davon gespeist.
Stromquelle - Ampere
Spannungsquelle - Volt
Jetzt klar, was gemeint ist?
Du meinst eine Spannungsquelle. Die Vorschläge oben meinen eine
Stromquelle. Genauer oder ausführlicher gesagt eine Konstantstromquelle.
Joachim B. schrieb:> für 12V oder für 24V oder für von 12V bis 24V?Mick schrieb:> dass die Stromquelle schon vorhanden ist (entweder 12V> oder 24V).
Ich denke, er braucht halt 2 Widerstands-Sätze - je nach Fall.
Joachim B. schrieb:> bleibt die Frage welche Widerstände er wählt, 12V für 20mA oder 24V für> 20mA :-)
Ich würde - je nach Fall 12V oder 24V - verschiedene Schaltungen
verwenden, weil ich dann auch bei 24V mehr LEDs hintereinander schalten
würde als bei 12V, um die Verlustleistung zu minimieren.
Ein- und dieselbe Schaltung für je 12V und 24V macht wenig Sinn. Diese
würde darauf hinauslaufen, dass bei 24V die überschüssigen 12V
grundsätzlich immer verheizt werden. Das ist aber Unsinn.
Dann muss die Platine halt einfach variabel gestaltet werden, so dass
man per Drahtbrücke(n) M oder N LEDs hintereinanderschaltet.
Ich würde vorschlagen, die Schaltung in zwei Teile für je 12v und
gleicher Stromstärke zu splitten. Dann kannst du die wahlweise parallel
(für 12v Netzteil) oder in Reihe (für 24 v Netzteil) schalten.
Mit Vorwiderständen hast du etwas mehr Verluste als mit einem Gescheiten
Stromregler. Aber Widerstände brauchen weniger Platz und gehen seltener
kaputt.
Frank M. schrieb:> Diese> würde darauf hinauslaufen, dass bei 24V die überschüssigen 12V> grundsätzlich immer verheizt werden. Das ist aber Unsinn.
....Aber...aber...aber...schon gut...
Stefan us schrieb:> Ich würde vorschlagen, die Schaltung in zwei Teile für je 12v und> gleicher Stromstärke zu splitten. Dann kannst du die wahlweise parallel> (für 12v Netzteil) oder in Reihe (für 24 v Netzteil) schalten.
wie stellst du dir das vor? Da muss man schon einige Jumper mit 3
Positionen verwenden damit das irgendwie funktioniert. Das Layout wird
damit zumindest nicht einfacher.
Vier Pins, auf denen entweder einer (in der Mitte) oder zwei Jumper (die
beiden Außenpositionen) stecken.
Macht man bei Netztrafos (110/220 Volt) schon seit ewigen Zeiten so.
Nosnibor schrieb:> Vier Pins, auf denen entweder einer (in der Mitte) oder zwei> Jumper (die> beiden Außenpositionen) stecken.> Macht man bei Netztrafos (110/220 Volt) schon seit ewigen Zeiten so.
Das ganze aber für JEDE Stromquelle (bzw. JEDEN Widerstand). Nicht nur
einmal für die ganze Schaltung!
Ist das nötig?
Ich hätte jetzt einfach pauschal zwei gleiche Hälften gebaut, die
jeweils für 12V ausgelegt sind. Wieviel die intern parallel oder seriell
geschaltet haben, ist egal; von außen betrachtet sind das
12V-Verbraucher, und zwar zwei gleiche.
Dann reicht genau eine solche Jumpereinheit.
Das geht im 24V-Betrieb schief, falls die beiden Hälften unter
irgendwelchen Umständen (z.B. Temperaturunterschied) unterschiedliche
elektrische Eigenschaften entwickeln, die sich nicht wieder einpendeln.
Das ist in diesem Fall aber harmlos, da es sich um eine
Hintereinanderschaltung von Teilschaltungen handelt, die überwiegend
Diodeneigenschaft haben.
Mick schrieb:> Statisch: Alle LEDs an oder aus.> Aufgrund der Verlustleistung möchte ich auf Widerstände verzichten.
Die Verlustleistung der LEDs ist normalerweise deutlich grösser.
Du kannst natürlich stattdessen Stromquellen verwenden. Der Direkt-
anschluss von LEDs an Spannungsquellen funktioniert nicht.
> Wie ich gesehen habe, kommen die LED Matrizen meist ohne diese aus.
Da hast Du wohl was Falsches gesehen.
Harald W. schrieb:>> Wie ich gesehen habe, kommen die LED Matrizen meist ohne diese aus.>> Da hast Du wohl was Falsches gesehen.
Nee, das ist schon so, aber die Widerstände sind extern zuzufügen - es
kommt ja im speziellen Fall drauf an, wie die Matrix angesteuert wird,
z.B. mit welcher Spannung, Multiplex oder nicht usw. Da wäre es sehr
unpraktisch, wenn die Widerstände schon in der Matrix eingebaut wären.
Jetzt habe ich mich doch wieder hinreissen lassen, eigentlich wollte ich
nie mehr einen Thread mit den Begriffen LED und Widerstand auch nur
lesen, das ist nur zum krankärgern und es kommt nie was brauchbares
raus.
Georg