Voltcraft Netzteil 13,6V 20Amp mit Lautsprecher

#4666943
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kennnt jemand dieses Netzteil?



Weis jemand die Bestellnummer bei Conrad? ( müsste in einen Katalog so 
um 1980 zu finden sein )

Oder hat jemand zu diesem Gerät Schaltbilder oder gar Serviceunterlagen?

Ich wollte bei Conrad anfragen, ob sie dazu noch Unterlagen haben, doch 
auf dem Gerät steht nichts drauf. Keine Typenbezeichnung, keine 
Bestellnummer, einfach nichts.

Ralph Berres

PS

Ich weis nicht ob es in die Rubrik Markt gehört. Der Admin kann es ja 
hinschieben, wo es seiner Meinung nach besser passt.
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#4667000
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Hallo nochmal,

Das sind überlichweise recht einfache Schaltungen: LM723, dann ein 
BD-Irgendwas als Treiber und 4x3N2055 als Längsregler. 2- oder 4-Dioden 
Vollwellengleichrichtung, je nach verwendeten Trafo (mit Mittelanzapfung 
oder ohne), wenn aus italienischer Fertigung. Die ostdeutschen Teile 
sind anders konstruiert und hemmungslos überdimensioniert! ;)

Kann aus italienischer oder ostdeutscher Fertigung stammen. Ein Foto von 
innen würde das klären..

Aufgrund der Schraubenköpfe tippe ich auf ostdeutsch (Tesla oder 
Statron).

Viele Grüße!

Sven
#4667009
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Klar kann ich jetzt das Gerät öffnen die Leiterplatte rausbauen und 
daraus ein Schaltbild zeichnen. Das ist aber alles eine Menge Arbeit.

Ich hatte aber gefragt , ob jemand das Gerät kennt, gegebenfalls die 
Bestellnummer von Conrad kennt, damit ich mit dieser Hilfe bei Conrad 
nachfragen kann, ob ein Schaltbild verfügbar ist.

Oder ob alternativ hier jemand von dem Gerät ein Schaltbild hat.

alles andere ist ultima Ratio.

Übrigens das Gerät sieht innen sehr hausbacken aus. Schnittbandkerntrafo 
riesige Elcobatterie ein Netzschalter welches gefühlte 50 Newton Kraft 
benötigt, um es zu betätigen, und ein riesiger Kühlkörper.

Aber weiter habe ich es noch nicht zerlegt, da es zur Zeit funktioniert.

Das Schaltbild will ich verfügbar haben, damit ich im Fehlerfalle nicht 
erst tieftauchen muss, um die Schaltung zu verstehen.

Ralph Berres
#4668367
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so ich habe soeben das Schaltbild bekommen.

Es sitzen laut Schaltbild 2 Stück KD501 in der Endstufe. maximal 40V 
20Amp 150 W  Temp 150° laut Datenblatt.

Da wird es aber im Kurzschlussfalle schon arg eng für das Netzteil.

Selbst wenn die Oberspanung nur 18V DC betragen sollte ( muss ich mal 
nachmessen ) sind das bei einen Kurzschlussstrom von 22Amp ( welche sich 
einstellt ) schon fast 200W pro Transistor.

Das ist schon auf die Kante genäht.

Ich werde mal nachschauen ob in dem Netzteil tatsächlich nur 2 
Transistoren drin stecken.

Ralph Berres
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#4669579
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Paul B. schrieb:
>> Was sucht ein Lautsprecher in einem Netzteil?
>
> Damit macht sich das Netzteil bei Überlast durch Unmutsbekundungen und
> saftige Flüche bemerkbar.

steht auf der todo Liste -:)

Ralph Berres

Andrew T. schrieb:
> Schau bitte mal in die diesbezügliche
> Literatur.

Naja es gibt Funkamateure die machen auf Kurzwelle RTTY mit voller 
Ausgangsleistung. Das sind dann 100W Dauerstrichleistung über mehrere 
Minuten. ( Manche Endstufen der TRX halten das offensichtlich aus ). Bei 
den üblichen Wirkungsgraden der Endstufe von nicht mal 50% mitunter nur 
30% kommen da 20 Amp schnell zusammen.
Sowas sollte das Netzteil aushalten, zumal in diesem Falle nicht mal ein 
Schutz gegen Überspannung am Ausgang vorgesehen ist.

Das heißt. Legiert der Längstransistor durch, dann hat sich das mit dem 
angeschlossene TRX auch erledigt.

Von Kurzschluss am Ausgang rede ich erst gar nicht.

Ralph Berres
#4669636
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Ralph B. schrieb:
> Naja es gibt Funkamateure die machen auf Kurzwelle RTTY mit voller
> Ausgangsleistung. Das sind dann 100W Dauerstrichleistung über mehrere
> Minuten. ( Manche Endstufen der TRX halten das offensichtlich aus ). Bei
> den üblichen Wirkungsgraden der Endstufe von nicht mal 50% mitunter nur
> 30% kommen da 20 Amp schnell zusammen.

Erfahrene kluge Funkamateure die derartigen Betrieb fahren nutzen dafür 
ein 45A Supply.
Diejenigen, die meinen das da ein 20A Netzteil reicht, haben einfach 
keine Ahnung.
#4669700
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Andrew T. schrieb:
> Erfahrene kluge Funkamateure die derartigen Betrieb fahren nutzen dafür
> ein 45A Supply.

Nee dies lesen die Bedienungsanleitung des TRX. Da steht nämlich oft 
drin, das man bei RTTY nur die halbe Leistung nutzen darf.

Aber wie das so bei den so erfahrenen DXern ist hält sich da keiner 
dran.

Die selben Leute steuern ihre 1KW Endstufe ja auch bis zur Halskrause 
aus, in der Meinung besser gehört zu werden. Dabei macht eine 
Leistungsreduzierung auf die Hälfte nur 1/2 S-Stufe aus und das Signal 
wird dann sauberer, da weniger Intermodulationsprodukte.

Ralph Berres
#4669725
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Harald W. schrieb:
> Naja, eine Crowbar an den Ausgang des Netzteils zu hängen, sollte
> für Dich doch kein grösseres Problem darstellen.

Nein ist es auch nicht.

Aber das erste was ich machen werde, die beiden KD501 durch 4 Stück 
Transistoren zu ersetzen die 300W Ptot können.

Im Originalzustand würde ich diesem Gerät maximal 10Amp entlocken 
wollen, und bei Kurzschluss sofort abschalten wollen.

Ralph Berres
#4669824
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Ralph B. schrieb:
> Übrigens das Gerät sieht innen sehr hausbacken aus. Schnittbandkerntrafo
> riesige Elcobatterie ein Netzschalter welches gefühlte 50 Newton Kraft
> benötigt, um es zu betätigen, und ein riesiger Kühlkörper.

Ein paar Bilder davon wären schon Geil :-)

Ralph B. schrieb:
> Aber das erste was ich machen werde, die beiden KD501 durch 4 Stück
> Transistoren zu ersetzen die 300W Ptot können.

Aber bitte nur stilecht durch KD501. Es gibt auch fast nichts robusteres 
mehr. Notfalls schick ich Dir ein paar zu :-)

Davon abgesehen gibt es die KD501 noch recht häufig und günstig, da 
diese nicht so spannungsfest und damit begehrt sind wie KD503.
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#4669866
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Автомат К. schrieb:
> Aber bitte nur stilecht durch KD501. Es gibt auch fast nichts robusteres
> mehr.

Ich denke an 4 Stück 2N5686 aber original von Motorola

Bei den Chinesen weis man ja nie was wirklich drin steckt.

Damit befinde ich mich glaube ich auf der deutlich sicheren Seite als 
mit den KD501 welche ja nur 150W aushalten. Aber zunächst muss ich mal 
rausfinden, was für einen thermischen Widerstand der Kühlkörper hat.

Ralph Berres
#4671737
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Ich habe das Netzteil jetzt mal geöffnet.

Hersteller ist offenbar Tesla.

Es sind 2 Stück KD501 drin. Sie sitzen direkt ohne Isolierscheibe auf 
dem Kühlkörper, Es passen insgesamt 4 TO3 Transistoren rein. Der 
Kühlkörper ist isoliert befestigt. Auf ihr liegt die Oberspannung, 
welche bei 230V Netzspannung im Leerlauf 24V und im Kurzschlussfalle 19V 
beträgt.

Es werden also im Kurzschlussfalle 418 Watt verbraten. Die Transistoren 
sind aber nur für zusammen 300 Watt ausgelegt. Unter Vollast sind es 
immer noch 50 Watt pro Transistor.



Das ganze Teil ist sehr hausbacken aufgebaut. Die ca. 6*6cm große 
Platine besteht aus Pertinax und sitzt vorne links direkt seitlich 
hinter der Frontplatte.

Fotos konnte ich zur Zeit keine machen.

Also ich werde bei Gelegenheit 4 Transistoren 2N5686 reinsetzen. Ich 
hoffe das ich dann auch im Kurzschlussfalle auf der sicheren Seite bin.


Ralph Berres
#4671811
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#4671905
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#4671951
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Ralph B. schrieb:
> Ebay-Artikel Nr. 322036772650
>
> Ebay-Artikel Nr. 161190141825
>
> Ich habe China Lieferanten und Produkte zweifelhafter Herkunft extra weg
> gelassen.
>
> Ralph Berres

Dann solltest Du die beiden ebay-Links besser auch weg lassen. Die 
"chinesischen Originale" werden dadurch nicht besser dass diese über die 
Staaten verkauft werden - höchstens im Versand teurer.
#4672191
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Автомат К. schrieb:
> Dann solltest Du die beiden ebay-Links besser auch weg lassen. Die
> "chinesischen Originale" werden dadurch nicht besser dass diese über die
> Staaten verkauft werden - höchstens im Versand teurer.

Wer sagt dir denn das es chinesische Fälschungen sind?

Oder anders gefragt woran machst du fest das die Motorola Logos auf den 
Transistoren nicht echt sind?

Ich würde mal behaupten das man aus Amerika weit bessere Chancen hat, 
original-Ware zu bekommen als aus China.

Dafür bin ich gerne bereit mehr Geld in die Hand zu nehmen.

Ralph Berres
#4672374
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Ralph B. schrieb:
> Wer sagt dir denn das es chinesische Fälschungen sind?

> Oder anders gefragt woran machst du fest das die Motorola Logos auf den
> Transistoren nicht echt sind?

Bereits die Bildersuche nach dem Transistor führt zu dem Ergebnis. Die 
chinesischen Originale sehen genauso aus und haben ähnliche Datecodes. 
Bei der zweiten Auktion verraten zudem Bewertungen das auch Fälschungen 
von Bauteilen verkauft wurden.


> Ich würde mal behaupten das man aus Amerika weit bessere Chancen hat,
> original-Ware zu bekommen als aus China.

Das ist gut möglich. Aber nicht bei Anbietern die den Transistor als neu 
in großen Stückzahlen und dann noch zu einem günstigen Preis anbieten. 
Der Transistor wird offensichtlich seit geraumer Zeit nicht mehr von 
Motorola hergestellt. Findest Du es nicht auch merkwürdig, wo auf einmal 
die ganzen neuen Transistoren herkommen sollen?

Zudem wird die Ware bei beiden Auktionen weder als „original“ noch als 
„NOS“ angeboten. Wenn es denn tatsächlich NOS-Ware wäre, so würde dies 
mit Sicherheit als solches gekennzeichnet, da extrem verkaufsfördernd 
bei diesen alten Schätzchen.

> Dafür bin ich gerne bereit mehr Geld in die Hand zu nehmen.

Dann solltest Du Dich nach Originalen auf die Suche machen. Ggf. noch 
auf den 2N5686G von ONSEMI ausweichen (Mouser, Digikey, RS).

BTW: Was auffällig ist, dass der ON 2N5686G das gleiche Gehäuse zu haben 
scheint (vergleiche z.B. 
http://de.rs-online.com/web/p/transistoren-bipolar/8624893/ zur ersten 
ebay-Auktion 322036772650). Möglicherweise stammen alle aktuellen 2N5686 
aus der gleichen FAB, egal ob ON, Motorola oder MULTICOMP gelabelt.
#4672386
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Ich habe gestern 6 Stück von den

http://www.ebay.de/itm/161190141825?_trksid=p2060353.m2749.l2649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT

geordert.

Sobald ich diese habe , werde ich eines testen. Dann kann ich ja hier 
schreiben, ob es eine Fälschung war, oder ob die Datenblattangaben 
eingehalten werden.

Bei Farnell habe ich auch geschaut. Aber misstrauisch wurde ich das 
überhaupt keine Stempelung auf dem Transistor zu sehen war.

Weis der Teufel was sich hinter Multicomp verbirgt.

Ralph Berres
#4672788
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Harald W. schrieb:
> Kannst Du irgendwie den Wärmewiderstand testen?
> Das wäre m.E. der wichtigste Unterschied gegen-
> über Fälschungen (mit zu kleinem Chip).

Hmm mal überlegen

Transistor auf einen Kühlkörper ohne Isolierscheibe montieren.

10V 1A abfallen lassen. Warten bis sich Temperatur nicht weiter erhöht.
Temperatur an Kühlkörper und an der Transistorgrundplatte messen.

( Genau geht das nicht, weil man nicht an die Mitte der Grundplatte 
kommt ).

Aus der Differenz der beiden Temperaturen und den 10 W die am Transistor 
abfallen müsste man den thermischen Widerstand errechnen können.

Das kann ich mal probieren. Wobei mein Thermometer nur auf 0,1° auflöst.

Ralph Berres
#4673034
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Elko *. schrieb:
> MJ 11016 eine alternative ??

das ist ein Darlingtontransistor. Der hat wesentlich mehr Verstärkung.

Man muss die Schaltung anpassen.

Elko *. schrieb:
> die Ausgangsspannung möchte ich noch erhöhen 30 - 40V  macht die
> Schaltung das mit?
> Trafo 25V 500VA vorhanden

Aus 25 V AC kannst du keine 40V DC machen.

Ich weis auch nicht was der LM723 zu 40V Betriebsspannung meint.

Die Kühlkörper sind für mehr Verlustleistung auch nicht ausgelegt.

Ralph Berres
#4674290
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Motorola stellt seit ca. 2000 keine Leistungstransistoren mehr her. 
Diese Sparte ist an ONSemi gegangen/ausgegliedert worden. Die 
Weiterentwicklungen der Motorola-Halbleiter laufen dann unter MJx.
Dass Motorola Pwr-Datecodes nach 2000 sicher Fälschungen, sind hat man 
auch im fernen Osten inzwischen begriffen und stempelt entsprechend.
Die Seite bei Elliott kennst du: 
http://sound.westhost.com/counterfeit.htm


Arno
#4674370
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Ich weis jetzt nicht ob das 0413 April 2013 bedeuten soll.

Ansonsten könnte es ja auch alte Lagerware sein.

Aber ich werde ja sehen wenn ich die Transistoren habe, und getestet 
habe.

Leider kann man ja heute selbst bei renomierten Distributoren nicht mehr 
sicher sein, eine Fälschung zu bekommen.

Ich habe 6 Stück bestellt. Einen kann ich testweise opfern, um zu sehen 
was Sache ist, ehe ich 4 Stück in das Netzteil versenke.

Ralph Berres

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