Gast
#4753059
Hallo Leute, hätte gern mal gewusst, wie man auch ohne Online-Tools die Druckbelastbarkeit von Rohrleitungen berechnen kann. Bin bisher davon ausgegangen, ein 1cm langes Rohrstück zu betrachten, dessen inneren Umfang mit dem Druck zu multiplizieren, um dieses Ergebnis dann durch den Querschnitt ebendieses 1cm langen Rohres zu dividieren. Das Ergebnis müsste dann nur unter der Streckgrenze des Materials (N/mm²) bleiben. Das haut aber nicht hin, zumindest nicht im Vergleich zu den Berechnungen zu diversen Tools. Diese errechnen kurioserweise einen höheren möglichen Druck, und reden dabei noch von weniger Zugebelastung... Mir stellt sich nun die Frage, ob das Vorgehen so gänzlich falsch ist. Zwar wirkt der Druck ja senkrecht nach außen, aber das Rohr wird dadurch doch auf Zug belastet. Es muss doch die gesamte Kraft resultierend aus Fläche und Druck aufnehmen?! Wie kann man das korrekt berechnen?
