Einbau vom Thermogenerator

Gast #4770433
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Hallo ihr lieben,

ich würde gerne aus der Umgebung Energie gewinnen. Dies kann ich nur mit 
Energy- Harvesting Systemen verwirklichen.

Und zwar würde ich gerne einen Thermogenerator an ein Styroporkühlbox 
einbauen. Da meine Styroporschicht eine gewisse Dicke hat wird es 
schwierig meinen Generator anzubringen, da die eine Seite Kälte, die 
andere Seite Wärme empfangen muss. Also kann ich es schlecht isolieren, 
da sonst nichts empfangen wird.
Wenn ich nichts isoliere ist das Problem, dass Kältebrücken entstehen 
können, was auf Dauer zu Ineffizienz führt.

Kennt sich jemand zufällig damit aus und kann mir weiterhelfen, wie ich 
es am besten verwirklichen kann?
Gast #4770445
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Simulink20 schrieb:
> Wenn ich nichts isoliere ist das Problem, dass Kältebrücken entstehen
> können, was auf Dauer zu Ineffizienz führt.

Es gibt kein Perpetuum Mobile.
Wenn du mit dem Thermogenerator Energie ernten sillst, dann musst du es 
in Form eines Wärmestroms hineinstecken.
Und da der erreichbare Wirkungsgrad beschissen ist, musst du viel 
Energie hineinstecken.
Gast #4770477
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Simulink20 schrieb:
> Also kann ich es schlecht isolieren

Tja, so ist das, sobald du Energie aus der Kühlbox ziehen willst, 
fliesst Kälte raus bzw. Wärme rein.

Wobei Thermogenerator und Kühlbox schlecht zusammenpasst, die 
Thermogeneratoren erzeugen doch erst ab 600 GradC Temperaturdifferenz 
ausreichend Wirkungsgrad, wie willst du -600 GradC in die Kühlbox 
bekommen ? Erst mal die Physik neu schreiben ?
Gast #4770494
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Thermogeneratoren sind in der Lage schon aus kleinen Differenzen Strom 
zu bilden.

(siehe: http://www.micropelt.de/thermogenerator.php)

Ich will ja auch nur geringfügigen Strom haben.

Mir geht es hauptsächlich darum, den Generator bzw Peltierelement an 
mein Kühlbox zu bringen.

Will aber nicht wie MaWin es schon sagte, dass Kälte rausfließt oder 
Kälte reinfließt.
Gast #4770509
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Simulink20 schrieb:
> Will aber nicht wie MaWin es schon sagte, dass Kälte rausfließt oder
> Kälte reinfließt.

Dass Wärme durch den Thermogenerator reinfließt ist aber gerade die 
Grundbedingung dafür, dass jener überhaupt eine Leistung abgeben kann!

Eine statische Temperaturdifferenz ist nur ein Äquivalent zu 
potenzieller Energie. Wenn man die nutzen will, muss man das System 
zwingend in Richtung steigender Entropie verändern, also die Masse sich 
im Schwerefeld bewegen lassen oder eben einen Wärmestrom zulassen.
Gast #4770514
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Simulink20 schrieb:
> Ich will ja auch nur geringfügigen Strom haben.

Zahlen! Was genau ist geringfügig.
Dein Link gibt an, dass irgendein Elelement von denen (bestimmt nicht 
das billigste und kleinste) bei 15K Temperaturdifferenz 1 mW elektrische 
Energie abgeben kann.
Das m steht für Milli, nicht für Mega!

Simulink20 schrieb:
> Will aber nicht wie MaWin es schon sagte, dass Kälte rausfließt oder
> Kälte reinfließt.

Dann würde ich an deiner Stelle nach freier Energie suchen.
Gast #4770540
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Simulink20 schrieb:
> Will aber nicht wie MaWin es schon sagte, dass Kälte rausfließt oder
> Kälte reinfließt.

Tja, such dir halt deine Phantasiewelt in der die Physik der Natur nicht 
gilt, spiel mehr MineCraft.

Simulink20 schrieb:
> Thermogeneratoren sind in der Lage schon aus kleinen Differenzen Strom
> zu bilden

Oh, wow, 1 Milliwatt, findes du das nicht verdammt wenig Ausbeute aus so 
einem riesen Karton wie einer Kühlbox ? Schon eine einzige 18650 
Lithium-Zelle bringt dieses 1 Milliwatt ein Jahr lang, bevor man sie 
aufladen müsste. Eine ganze Kühlbox voller Batterien bringt also sicher 
dein Leben lang mehr Energie als dieser Winzchip.
Persönliche Seite #4770578
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Der Andere schrieb:
> Zahlen! Was genau ist geringfügig.

Habe die Seite gerade mal gesichtet die er angibt, da gibt es auch ein 
Datenblatt. Bei 25°K Temperaturunterschied sind etwas unter 3mW mit 
einem 4mm²-Chip möglich.

Der Anwendungsfall ist auf jeden Fall nicht "Grosskraftwerk für 
Esoteriker" und die Montage ist nichts für Heimwerker, hier mal aus dem 
Datenblatt:

3.4 Assembly
The MPG-D655 chip will have to be mounted between
two metal plates, one being the hot and the other the
cold side. To protect the chip from excessive mechanical
stress, an isolator with a thickness of 1.00 mm is put
as spacer between the hot and cold metal sides.
To mount the MPG-D655 chip, use a heat-conductive
glue such as silver-filled epoxy. Recommended epoxy is
Heraeus PC3201. A curing procedure of the epoxy material
with a maximum ramp of 10 K/minute must used
(Do not use a pre-heated oven).
Recommended is to use on the other side a thermal
gap filler material Sarcon of the company Fujipoly, with
a thickness of either 300 um or 500 um.
Alternative is to use the Sarcon material at both sides
of the MPG-D655 chip.
Ensure that the wire bonding process maintain a coplanar
orientation of the mating surface. No bonding pressure
should be applied closer than 2 μm to the adjacent
of the bond pads. The maximum wire bonding force
should be limited to 5N.
Both Ball Wedge and Wedge Wedge bonding processes
can be used. Important is to avoid physical contact
between the silicon outer side of the chip and the
bonding equipment during bonding.
Au or Al wires (25 μm or 40 μm) can be used.
Gast #4770615
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Chris F. schrieb:
> Der Anwendungsfall ist auf jeden Fall nicht "Grosskraftwerk für
> Esoteriker" und die Montage ist nichts für Heimwerker,

Es hat ja keiner behauptet dass es nicht funktioniert, aber wenn du dir 
die Postings des TO durchliest, dann wird er das Datenblatt soweit gar 
nicht gelesen haben. (Wenn es kein Troll Posting ist)

Ich tippe eher auf völlig unbedarft in Sachen Elektronik und vor allem 
Physik und will sein Handy damit laden.

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