Eagle PCB - Masse

Gast #4784547
Lesenswert?

Hallo Zusammen,
ich möchte in Eagle eine kleine Schaltung erstellen und als PCB 
umsetzen. Meine Hauptversorgungsspannung liegt bei 12V. Darf nutze ich 
zwei Pin Header mit +12v und GND. Nun habe ich gelesen, dass es sinnvoll 
ist alle Bauteile, die gegen Masse sind, nicht zu verbinden, sondern am 
Ende einfach die gesamte Platine als Masse umzusetzen. Das ist ja nicht 
das Problem. Aber wie verbinde ich dann die Platine als Masse mit dem 
GND-Pin, dass von Netzteil aus kommt?

Meine zweite Frage bezieht sich auf die ICs. Ich habe einen IC mit 
mehreren VDD Pins. Verbinde ich die Pins miteinander innerhalb des 
Bauteilrahmens oder außerhalb auf dem PCB? Außerhalb hat den Nachteil, 
dass sich dadurch manche schneiden.
Gast #4784575
Lesenswert?

Michael Sch. schrieb:
> Aber wie verbinde ich dann die Platine als Masse mit dem
> GND-Pin, dass von Netzteil aus kommt?

Ein Polygon über die Platine zeichnen und als Netznamen auch Gnd 
definieren.

Michael Sch. schrieb:
> erbinde ich die Pins miteinander innerhalb des
> Bauteilrahmens oder außerhalb auf dem PCB?

Ist im Prinzip egal. So kurz wie möglich mit einem 100nF Cap pro Vdd-Pin 
ist die Faustformel.
Gast #4784594
Lesenswert?

Michael Sch. schrieb:
> Nun habe ich gelesen, dass es sinnvoll
> ist alle Bauteile, die gegen Masse sind, nicht zu verbinden, sondern am
> Ende einfach die gesamte Platine als Masse umzusetzen.

Man muss nicht alles glauben, was man irgendwo liest.

Wenn du die Verbindungen der Gnd-Signale durch Fluten eines Polygons 
erzeugst, hast du keinerlei Kontrolle über das Massekonzept 
(sternförmig, Trennung von stromführenden Leitungen und Leitungen für 
Bezugspotential) und Dicke irgendwelcher Verbindungen.

Das Ergebnis wird damit unkalkulierbar.
Gast #4785433
Lesenswert?

Besten Dank. Und kann ich beispielsweise SCL und SDA Leitungen von einem 
Bauteil-Pin direkt zu einem anderen Bauteil ziehen und dort verbinden? 
In meine Fall von eine IC den SCL-Pin mit dem SCL-Pin des zweiten 
Bauteisl verbunden und dann vom zweiten Bauteil zum Pegelwandler. Darf 
man das?
Angehängte Dateien:
Gast #4785750
Lesenswert?

Michael Sch. schrieb:
> Sicher? ich habe einen anderen Trimmpoti hier, den ich ähnlich verbunden
> habe.
Du weißt nicht, ob es richtig ist, aber du beziehst dich auf dich 
selber?

Wenn du zwischen 10V und VSET 28kΩ haben willst (warum auch immer), mach 
es, wie Paul schrieb. Der schreibt zwar viel Quatsch (im Sinne von 
Spaß), aber manchmal kommt von ihm auch nützliches. ;-)
Gast #4785901
Lesenswert?

Ich möchte 28k haben, um eine bestimmte Spannung am Ausgang eines 
Rheostat geliefert zu bekommen.

Werden eigentlich, wenn ich Pinheader benutze und diese als GND im 
Schaltplan beschrifte, bei der Erzeugung eines Polygone (GND --> gesamte 
Platine) sowohl als top und bottom erzeugt? Dafür müsste ich ein Polygon 
als top und bottom zeichnen oder? Und die entsprechenden Pins mit einem 
Netznamen "GND" versehene werden...
Gast #4786187
Lesenswert?

Ich glaube aber, dass meine Lösung stimmt. Denn widerstand stelle ich 
über die Spindel ein. Demnach möchte ich das Teil nutzen, um aus 10V 
4,1666V zu bekommen. Bin ehrlich gesagt etwas verwirrt. Wollte das Teil 
einfach nur als Widerstand verwenden, um insgesamt 28k zu bekommen.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren