Hallo Leute, bei meiner Reifenmaschine tut sich nichts mehr. Erst kam
mit einem Mal Rauch. Ich habe sie dann aufgeschraubt und gesehen, daß
der Startkondensator sich leicht aufgebläht hat und beide
Verbindungskabel blanke Stellen und Berührungen hatten, warum auch
immer. Den Kondensator entfernt und getestet, aber es fliegt sofort die
Sicherung.
Ich habe mir dann einen Ersatz besorgt, auch CD60-Typ, auch 300müF,
allerdings 450VAC und nicht 300VA, aber mindestens doppelt so schwer.
Dann das blaue Kabel vom Kondensatur an das blaue Kabel der Maschine, wo
vorher der alte Kondensator dran war, dann das braune Kabel vom
Kondensator an der schwarze Kabel der Maschine, wo vorher der
Kondensator dranne war.
Dann der Test, aber außer das nicht mehr sofort die Sicherung fliegt war
kein Erfolg zu erkennen.
Der Motor dreht sich per Hand problemlos durch, also fest dürfte er
nicht sein.
Eine Sichtprüfung an der Helo HRA 810 Reifenmaschine brachte auch nichts
besonderes zu Tage....was könnte es sein? Bin für alles dankbar.
Mechaniker schrieb:> Den Kondensator entfernt und getestet, aber es fliegt sofort die> Sicherung.
Ohne Kondensator?
Idiot! Der ist nicht zur Dekoration da!
Mechaniker schrieb:> Eine Sichtprüfung an der Helo HRA 810 Reifenmaschine brachte auch nichts> besonderes zu Tage....was könnte es sein? Bin für alles dankbar.
Ein Mangel an qualifiziertem Wartungspersonal. Daher Elektriker kommen
und nachschauen lassen.
Einen Drehschalter, ein Pneumatikventil, aber keinen Kondensator oder
Motor. Kein Zielwasser mehr da?
Mal ganz abgesehen davon, dass kaum jemand privat eine Reifenmaschine
(Auf-/Abzieher oder Auswuchtmachine)braucht, für die paar Pneus,
die man im Leben verschleißt, sollten sich Firmen hier keine Tipps
holen dürfen, schon gar nicht durch Laien und die dann noch
Gewinnbringend
wären. Auch Kosteneinsparung sind ein Gewinn. Also Handwerker bestellen
und fertig.
Cyborg schrieb:> Mal ganz abgesehen davon, dass kaum jemand privat eine Reifenmaschine> (Auf-/Abzieher oder Auswuchtmachine)braucht, für die paar Pneus,> die man im Leben verschleißt,
Gut, dass du da Ahnung von hast.
Fahr mal Renntrainings oder (Amateur-)Motocross, je nach Fahrweise geht
da mindestens ein Satz Reifen im Monat drüber.
Cyborg schrieb:> schon gar nicht durch Laien
Dann halt als Laie doch einfach den Mund.
Nase schrieb:> Dann halt als Laie doch einfach den Mund.
Wo hörst du denn meine Stimme?
Bilde dir mal nicht zu viel ein. Dem TO kann nicht geholfen
werden und damit hat sich der Fall erledigt.
Nase schrieb:> Cyborg schrieb:>> Mal ganz abgesehen davon, dass kaum jemand privat eine Reifenmaschine>> (Auf-/Abzieher oder Auswuchtmachine)braucht
Schon mal über die Bedeutung von "dass kaum jemand privat...."
nachgedacht?
"Kaum jemand" bedeutet nicht, dass keiner eine privat braucht. Der
Anteil der Menschen in Deutschland, die privat eine benötigen, wird im
Verhältniss zur Anzahl der Autofahrer doch verschwindend gering sein.
Nicht ganz Laienhaft gesagt: Selber an die (Rotz)NASE fassen und nicht
gleich so ruppig reagieren.
Vielleicht kehrt ja der Friede hier wieder ein...
Ich würde die Motorwicklungen messen (messen lassen) und auch die
Netzspannung kontrollieren (zur Sicherheit)...
Mechaniker schrieb:> Ich habe mir dann einen Ersatz besorgt, auch CD60-Typ, auch 300müF,> allerdings 450VAC und nicht 300VA, aber mindestens doppelt so schwer.
Wirklich 300 µF? Nicht 30?
450 Volt ist sicherer...
Gibt es ein Bild vom alten Kondensator?
Cyborg schrieb:> Nase schrieb:> Dann halt als Laie doch einfach den Mund.>> Wo hörst du denn meine Stimme?> Bilde dir mal nicht zu viel ein. Dem TO kann nicht geholfen> werden und damit hat sich der Fall erledigt.
Hoffentlich für dich. Denn das was Du hier gerade ablieferst ist nicht
gerade die feine Art und entspricht keiner Netiquette!
Also halt dich doch einfach raus wenn dir der TO wegen zu wenig Ahnung
auf den Zeiger geht!
Ansonsten besteht der ziemliche Verdacht, dass der Motor mit dem Ableben
des Kondensators sein Leben gleich mit ausgehauvht hat.
Was für Messmittel stehen denn bereit?
Und können sie angewendet werden?
Ichbin
Cyborg schrieb:> und damit hat sich der Fall erledigt.
Es ist zwar immer noch ein interessantes Problem,
das mMn gerne diskutiert werden darf,
Gewerbeleuten helfe ich aber auch nicht gerne kostenlos.
Da hat man schon genug Vorteile im Vergleich zu Privatleuten.
@TO:
wie fit bist Du in Sachen Strom?
welche Messmittel sind zur Hand?
ganz ohne Messmittel kann man schon mal versuchen,
ob und wenn wie da überhaupt Strom durch die Wicklungen kommt
oder ob das irgendwo Richtung Gehäuse abgeleitet wird.
Autobatterie nehmen, Minus-Pol ans Gehäuse der Mascheng,
an Plus eine 12V-Prüflampe klemmen und damit mal alle Klemmen und
Anschlüsse testen. Natürlich ohne dass die Maschine am Stromnetz hängt.
Wenn da schon was leuchtet, hast Du Masseschluss.
Kommt denn wirklich die Sicherung oder der FI?
das ist schon mal für eine mögliche Lösung wichtig zu wissen.
Mani W. schrieb:> Wirklich 300 µF? Nicht 30?>> 450 Volt ist sicherer...>> Gibt es ein Bild vom alten Kondensator?
Gut aufgepasst.
Wenn er da den falschen hat, dann kann das schon das Problem sein.
Auch der auf dem Bild gezeigte Schalter könnte einen mitbekommen haben.
Ist nicht so leicht das ohne vor der Maschine zu sein, richtig zu
beurteilen.
Vielen Dank für eure Unterstützung. Und ja, auch Privat-Menschen können
eine Reifenmaschine haben...oder ein Schweißgerät, oder auch eine
Drehbank. Leute gibt es...
Es gibt ein Multimeter und den festen Willen, alles auf 12V Basis zu
messen und von 240V die Finger zu lassen :)
Der Kondensator müsste eigentlich gleich sein. Oder habe ich da einen
Fehler gemacht? Der von Seaknight war der alte Kondensator
Ne, ist ok.
Guck mal, ob überhaupt überall Spannung ankommt und ob nicht noch eine
Schmelzsicherung für die Steuerung (wenn die das hat; kenne solche
Maschinen nicht) kaputt ist.
Der neue ist auf jeden Fall ein Anlaufkondensator. Ein Anlaufkondensator
darf aber nicht dauerhaft angeschlossen sein, sondern hat oft nur eine
mittlere Einschaltdauer (ED) von ein paar Prozent.
Beim alten Kondensator sieht man jetzt nicht ob das ein Anlauf oder
Betriebskondensator ist. Ich tippe fast auf Betriebskondensator, weil
(korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege) ein Anlaufkondensator doch
nur beim anlaufen parallel zu einem Betriebkondensator geschaltet wird,
der TO aber nichts von einem 2. Kondensator schreibt.
Auf jeden Fall müsste man mal ein Bild vom Klemmbratt des Motors und dem
Typenschild des Motors sehen um mehr sagen zu können.
F. F. schrieb:> Ich finde es übrigens cool, dass du so ein Teil hast.
100% Ack
Nachtrag: Für einen Betriebskondensator ist das Teil aber mit 300µF
eigentlich zu groß.
Um was sinnvolles sahen zu können, bräuchte man definitiv mehr Bilder,
besser wäre jemand vor Ort, der sich mit solchen Motoren auskennt.
Habe mich gerade nochmal versucht schlau zu machen. Es gibt wohl auch
Wechselstrommotore die nur einen Anlaufkondensator haben.
Eine Reifenwuchtmaschine wäre dafür wohl prädestiniert, weil der Motor
nur beim Anlaufen nennswertes Drehmoment braucht und ein hohes
Trägheitsmoment vorhanden ist.
Wenn der alte Kondensator abgeraucht ist, dann könnte es sein, daß der
Trennschalter, der den Kondensator nach dem Anlaufen vom Motor trennt
defekt ist.
Und wenn zu lange versucht wurde den Motor mit defektem Kondensator
einzuschalten dann ist die Wicklung durchgebrannt. Das riecht man aber
normalerwiese am Motor.
es bleibt die Frage, obs wirklich die Sicherung ist oder der FI
anspricht.
Viele Leute verwechseln das ja...
Im ersten Fall ist es ein Kurzschluss, der mehr als 16A zieht.
oder welchen Strom die Sicherung auch immer durchlassen soll.
Das sollte man eigentlich auch gut riechen können.
ganz evtl hat die Kiste noch eine Einschaltstrombegrenzung
und die ist auch irgendwie durch und lässt so die Sicherung ansprechen.
Wenn FI,
reicht schon ein geringer Strom von 30mA oder mehr,
um den ansprechen zu lassen.