Auf wie viel mA muss man einen Stromkreis, der mit 2000 V betrieben
wird, begrenzen, damit man im Falle eines elektrischen Schlags keine
Gefahr für den Menschen ausgeht?
Ich habe mal gehört, dass schon 20 mA tödlich sein können. Wie weit muss
man also mit den Ampere runter, damit eine Gefahr ausgeschlossen werden
kann?
Da man mittlerweile 9V-Batterien als gefährlich eingestuft hat, dürfte
das ein Ding der Unmöglichkeit sein, 2000V medizinisch (oder gar
rechtlich) wirksam auf "ungefährlich" zu begrenzen.
Ein Ansatz könnte sein, wenns die Anwendung hergibt, die Speisung extrem
hochohmig zu machen und sich an der gespeicherten Energiemenge zu
orientieren.
Für Weidezaungeräte gibts solche Regeln, könnte in der Größenordnung von
einem Joule liegen. Die laden aber diese definierte Energiemenge über
eine Spule um, und das sehr selten.
Dann gibs noch den großen Unterschied zwischen "so sollte nichts
passieren" und "so kann definitiv nichts passieren."
Ich würde also eher nach geprüften Isolationsspannungen für diverse
Plexiglasstärken forschen. :)
S. R. schrieb:> Was ist die Anwendung?
Ich möchte mir einen Alphapartikel Detektor bauen. Da ich das ganze ohne
Glimmfenster bauen will, ist das Zählglas normale Luft und daher muss
die Spannung auf etwa 2-2,5 kV rauf.
Da ich aber kein Bock darauf habe ins Gras zu beißen, falls man mal an
das Gerät drankommt, muss der Strom eben entsprechend extrem begrenzt
werden.
@Widerstand
Das mit der 9 V Batterie gilt nur, wenn man die beiden Messspitzen die
an der 9 V Batterie angeschlossen sind, durch die Haut stößt und der
Körper somit nur noch einen extrem niedrigen Widerstand dem entgegen
setzten kann und dann tötet nämlich der Strom und nicht die Spannung.
Ich meine(!) 45µC an abgegebener Ladung sollten ungefährlich sein (für
einen gesunden Erwachsenen). Das steht auch oft auf diesen
Hochspannungsfliegenklatschen drauf. Angenehm ist das trotzdem nicht.
@Geigercounter (Gast)
>Ich möchte mir einen Alphapartikel Detektor bauen. Da ich das ganze ohne>Glimmfenster bauen will, ist das Zählglas normale Luft und daher muss>die Spannung auf etwa 2-2,5 kV rauf.
Dann brauchst du so oder so nur wenige uA an Strom. D.h. man nimmt einen
von Haus aus schon sehr schwachen Wandler mit weniger als 1mA
Ausgangsstrom und schließt an den Ausgang einen hochohmigen Widerstand
an, so 1-10 MOhm. Dann ist das sicher, beim Anfassen kribbelt es nur
leicht.
Zum Vergleich. In einem Phasenprüfer sind eine Glimmlampe mit 100V und
ca. 270kOhm in Reihe drin, macht an 230 VAC ~480uA Fehlerstrom durch den
Menschen. Das tut auch keinem weh.
Schau mal bei Pollin nach "CCFL-Inverter".
Da schaltest Du eine Gleichrichtung und Siebung hinter ( Hochspannungs
Gleichrichterdioden und Hochspannungskondensator mit z.B. 10nF.
Danach noch ein paar Widerstände in Reihe, so dass insgesamt ca. 2 bis 5
Megaohm zustande kommen.
Der ganze Gleichrichter mit Siebung und Widerständen wird evtl. noch mit
Vergußmasse eingegossen.
Bei 2kV reicht aber auch ein Kunststoffgehäuse.
So habe ich eine Versorgung für einen Photomultiplier gebaut.
Geht wunderbar.
Bei Deiner Anwendung fließt ja fast kein Strom.
Es ist wichtiger, eine halbwegs stabile, gesiebte Spannung zzu erzeugen.
Das ist beim Multiplier genauso.
Geigercounter schrieb:> Wie weit muss> man also mit den Ampere runter, damit eine Gefahr ausgeschlossen werden> kann?
Ich würde da eher in den µA-Bereich gehen. Sog. statische
Elektrizität gilt m.W. als unschädlich. Trotzdem kann es
da durch Schreckreaktionen zu Unfällen kommen.
Philipp schrieb:> Ich meine(!) 45µC an abgegebener Ladung sollten ungefährlich sein
Ladungen bis 45mC sind für Spannungen bis zu 15 kV erlaubt.
der Strom ist auf unter 2mA zu begrenzen.
Achtung: Masse der Schaltung die die 2000V erzeugt darf nicht galvanisch
freischwebend sein, sonst würde Masse auf -2000V springen wenn man den
+2000V Anschluss durch Berührung auf 0V zieht, was die meisten Trafos
(noch nicht ganz, meist halten sie 2500V aus) durchschlagen lässt.
Geigercounter schrieb:> Ich habe mal gehört, dass schon 20 mA tödlich sein können. Wie weit muss> man also mit den Ampere runter, damit eine Gefahr ausgeschlossen werden> kann?
Um wilde Spekulationen etwas zu begrenzen; Eine gute Quelle ist die EN
60601 (Sicherheitsanforderungen an medizinischen elektrischen Geräten
und in medizinischen Systemen). Die „schärfsten“ Bedingungen gelten für
Anwendungsteile des Types „CF“ (Cardial Floating, Herzbezug mit
Stromfluss)
AC 10µA und DC 100µA
Philipp C. schrieb:> Das kenne ich auch so und gilt auch nur für echtes DC
Alphateilchensammler ist ja DC.
Joe G. schrieb:> Um wilde Spekulationen etwas zu begrenzen
Du meinst: Um jeglicheen Bedenkenträgern noch einen draufzusetzen
schreibst du, was erlaubt ist, wenn man direkt die Elektroden ins Herz
pflanzt, und nicht möchte, daß der Patient sich gekitzelt fühlt.
Medizinrichtlinien wie 60601 sind für Schutz vor Tod beim Schlag bei
Berührung ja wohl massiv übertrieben.
Michael B. schrieb:> Medizinrichtlinien wie 60601 sind für Schutz vor Tod beim Schlag bei> Berührung ja wohl massiv übertrieben.
Mag sein, dennoch ist deren Einhaltung eine Garantie dafür, dass man
wirklich nix gefährliches tut. Darum ging es dem TO und da 100µA in der
Anwendung reichen sollten, gibt es auch keinen Grund, sie (in dem Punkt)
nicht einzuhalten.
Michael B. schrieb:> Alphateilchensammler ist ja DC.
Ja das schon, aber das heißt nicht, dass aus deinem Netzteil noch DC
rauskommt, wenn Du es überlastest (zB durch Anfassen). Ich hatte bei der
Entwicklung eines 4 kV Netzteils da auch schon mal riesen Diskussionen
mit der Compliance, weil das Netzteil im Überlastfall anfing zu takten
und es dann streng nach Norm kein DC mehr ist sondern ein
Frequenzgemisch für das andere Richtlinien gelten. Aber so weit braucht
der TO es hier wohl nicht zu treiben :)
Sind es denn nun 45mC oder 45µC?
Geigercounter schrieb:> Da ich aber kein Bock darauf habe ins Gras zu beißen, falls man mal an> das Gerät drankommt,
Anderer Vorschlag: Du baust die ganze Mimik in ein ordentliches Gehäuse
ein so daß man nicht einfach so "drankommen" kann ohne es vorher
aufzuschrauben.
Michael B. schrieb:> Du meinst: Um jeglicheen Bedenkenträgern noch einen draufzusetzen> schreibst du, was erlaubt ist, wenn man direkt die Elektroden ins Herz> pflanzt, und nicht möchte, daß der Patient sich gekitzelt fühlt.
Wenn du dich am Anwendungsteil CF störst, nehme doch einfach B oder BF.
So sind es dann
AC 10 µA
DC 100µA
> Medizinrichtlinien wie 60601 sind für Schutz vor Tod beim Schlag bei> Berührung ja wohl massiv übertrieben.
Mitnichten, so heißt es in der Norm „Patientenableitstrom“ oder
„Patientenhilfsstrom“ und nicht Todesstrom ;-) Es sind also u.a. ganz
normale Berührungsströme gemeint.
Widerstand schrieb:> Da man mittlerweile 9V-Batterien als gefährlich eingestuft hat,...
Bemerkenswert! Wo steht das übrigens? Das ist mir neu. Naja, 10 Stück in
Serie und bei nasser Haut mit dem Strom durch den Körper fließend,
könnte für einen negative Ausgang genügen.
IIRC gab es vor langen Jahren mal einen Antrag der (Schutzleiter ohne
gelb)-Fraktion, Feldstärken über 100 V/m als gefährlich einzustufen und
im Handel entsprechend zu verpacken und nur mit Schutzhandschuhen
auszuliefern. Als ihnen dann klar wurde, dass das auch für 1,5-V-Mignon
galt, ist der in der Versenkung verschwunden. Alles wie gesagt IIRC und
ohne Gewähr auch bezüglich des Kalenders, kann mich aber gut daran
erinnern, dass wir uns im Labor fast totgelacht haben.
Na ja, wem G*tt ein Amt gibt, dem nimmt er den Verstand...
So, ich denke ich werde jetzt 2 x 10 MOhm Widerstände hinter den
Kondensator schalten (siehe Skizze), das sollte den Strom bei 2-2,5 kV
auf 100 - 125 µA begrenzen.
Das ganze sieht dann ungefähr so wie in der Skizze aus.
Auf der linken Seite soll das ein diskreter Aufwärtswandler hin, der ist
nicht oder nur unvollständig eingezeichnet. Für Vin dürfte ich etwa 5-12
V wählen.
Der Kondensator C wird dann stufenweise auf 2000-2500 V geboostet, der
gefährliche Hochvoltanteil ist alles, was ich mit gelbem Hintergrund
versehen habe. Diesen Teil werde ich dann entsprechend isolieren.
Jetzt frage ich mich nur, was für Widerstände man dafür verwenden kann.
Bei Reichelt steht bei den normalen Kohleschicht oder
Metalloxydwiderständen dabei, dass sie nur für eine Dauerspannung 250 V
bzw. 300 V ausgelegt sind.
Und bei den Hochlastwiderständen ist gar keine Dauerspannung angegeben.
Was kann man da denn also nehmen?
Gerne würde ich diese zwei Widerstände durch einen einzigen 100 MOhm
Widerstand ersetzen, aber so einen habe ich bei Reichelt gar nicht
gefunden. Gibt es solche hochohmigen Widerstände überhaupt?
Damit könnte ich den Strom nämlich auf 10-12,5 µA begrenzen.
Das gleiche Problem besteht bei den Kondensatoren, wo bekomme ich einen
her, der 2,5 kV +n V aushält?
Ebenso wahrscheinlich bei den Dioden.
Verbesserungsvorschläge höre ich mir gerne an.
Bei höherer Spannung ist meist die in den dazugehörigen Kondensatoren
gespeicherte Energie maßgebend.
Zur Orientierung: Bei Kondensatoren ab 1J gespeicherter Energie (W= 0,5
CU²) wird der Schlag heftig, also muss lt.VDE Kondensatoren ein sog.
Bleederwidersand parallel geschaltet werden, damit spätestens nach 1min.
die Spannung auf 50V abgebaut ist.
Bei Geigerrrohren ist aber die Kapazität sehr klein (wenige -zig pF) und
darf auch nicht größer sein, sonst gäbe es im Rohr so heftige
Entladungen, dass das Füllgas bald zerstört wäre.
Oben wird ja 43µC erwähnt. Rechne mal aus, wieviel Volt bei 43 pF
dazugehört und wieviele Joule das ergibt.
Dann wirst Du sehen: Bei vernünftiger Dimensionierung braucht man sich
keine Sorgen machen, wenn zwischen HV-Quelle und Rohr der Strom durch
einen Widerstand auf weniger als 1mA gebracht wird.
Geigercounter schrieb:> Jetzt frage ich mich nur, was für Widerstände man dafür verwenden kann.
Im Normalfall tritt an diesem Arbeitswiderstand ja fast kein
Spannungsabfall auf, und der Glättungskondensator kann recht klein sein,
wenn die Wandlerfrequenz nur hoch genug ist.
Besondere Sicherheitsmaßnahmen erübrigen sich dann.
Es bietet sich an anstelle eines richtigen HV-Transformators einen zu
verwenden, der vielleicht nur 300V Spitzenspannug liefert, und die
Hochspannung dann mit einem Spannungsvervielfacher aus Kondensatoren und
Dioden zu erzeugen. *)
Da man dafür keine speziellen Bauteile benötigt, bleibt die ganze
Geschichte recht preiswert, und die Gesamtkapazität des Wandlers sinkt
mit der Anzahl der Stufen.
Woher willst du übrigens die Alphas bekommen?
*) P.S.:
An einem solchen Spannungsvervielfacher kann man auch leichter die
Endspannung messen, indem man nur ein oder zwei der unteren Stufen misst
und den Rest berechnet.
Die gebräuchlichen Multimter sind nämlich nicht für 2kV geeignet, und
dann benötigt man einen teuren hochohmigen Hochspannungswiderstand, der
viel mehr Leistung verbraucht als der Rest der Maschinerie.
http://elektro-wissen.de/Tipps/Wirkung-des-elektrischen-Stroms-auf-den-Menschen.php
Das Diagramm sollte aus dem Themenkreis Arbeitsschutz bekannt sein. Gilt
für 50Hz AC und Stromfluss übers Herz (also worst case: linke hand,
rechtes bein oder rechte Hand).
Gleichstrom dauerhaft: Gefahr durch elektrolytische Spaltung, Ansammlung
von Giftstoffen.
Daher bei DC deutlich unter der Loslassschwelle bleiben. Mit etwas
Sicherheitsabstand halte ich 10mA für vertretbar.
Jetzt gibts 2 Fälle:
- worst case "Strom direkt durchs Herz" ist möglich, da Kontakte weit
genug auseinanderliegen um mit beiden Finger dranpacken zu können
- Man kann nur einen Kontakt berühren und es fließt nur ein kapazitiver
Blindstrom.
Für den worst case sind deine 20Megohm auf jeden Fall ausreichend. Das
sind 100µA wenn ich mich nicht verrechnet habe.
Hp M. schrieb:> Woher willst du übrigens die Alphas bekommen?
Das mit den Alphas ist eine andre Geschichte.
Geiger-Zählrohre sind, bis auf Sonderausführungen, gegen Alpha
unempfindlich.
Reines Kaliumchlorid (z.B. als Grundkomponente für Dünger im 1kg-Pack
erhältlich)bringt einige Impulse je Minute (beta? oder Gammma? )an einem
Geigerzählrohr, also ein Mehrfaches der Grundrate ohne aktives Material
in der Nähe. Damit ist wenigstens ein Nachweis der Funktion möglich.
Bei der heutzutage verbreiteten Phobie sind alte, vor den 50-er Jahren
hergestellte Leuchtzifferblätter oder Uranmineralien (siehe
Mineraliensammlung oder Uran-Gläser)wohl nur noch über inoffizielle Wege
zu bekommen.
Geigercounter schrieb:> Jetzt frage ich mich nur, was für Widerstände man dafür verwenden kann.
So etwas gibt es manchmal bei eBay. Auf diese Weise bin ich vor etlichen
Jahren auch an eine 1000er-Kiste von Widerständen 10MOhm für max. 3,7 kV
gekommen. Von denen sind sind jetzt auch schon 20 weg, der Rest liegt
hier so rum.
Für ein bischen Portoersatz (Absendeort: Ruhrgebiet/DE) könnte ich mich
auch von nem Dutzend trennen wink ;)
Peter R. schrieb:> Bei höherer Spannung ist meist die in den dazugehörigen> Kondensatoren> gespeicherte Energie maßgebend.>> Zur Orientierung: Bei Kondensatoren ab 1J gespeicherter Energie (W= 0,5> CU²) wird der Schlag heftig, also muss lt.VDE Kondensatoren ein sog.> Bleederwidersand parallel geschaltet werden, damit spätestens nach 1min.> die Spannung auf 50V abgebaut ist.>> Bei Geigerrrohren ist aber die Kapazität sehr klein (wenige -zig pF) und> darf auch nicht größer sein, sonst gäbe es im Rohr so heftige> Entladungen, dass das Füllgas bald zerstört wäre.>> Oben wird ja 43µC erwähnt. Rechne mal aus, wieviel Volt bei 43 pF> dazugehört und wieviele Joule das ergibt.>> Dann wirst Du sehen: Bei vernünftiger Dimensionierung braucht man sich> keine Sorgen machen, wenn zwischen HV-Quelle und Rohr der Strom durch> einen Widerstand auf weniger als 1mA gebracht wird.
Danke für deine Antwort.
Ja das leuchtet ein.
Hp M. schrieb:>> Woher willst du übrigens die Alphas bekommen?
Ich wollte mal gucken was ich so in der Wohnung da habe.
Bei meinen Eltern sind noch solche alte hellgrünen Unterlegscheiben für
Gläser, da wollte ich mal wissen, ob die aus Uranglas sind.
Dann wäre da noch ein sehr alter roter Topf, da wollte ich wissen ob das
so eine Uranbeschichtung ist.
Peter R. schrieb:> Geiger-Zählrohre sind, bis auf Sonderausführungen, gegen Alpha> unempfindlich.
Genaugenommen soll es kein Geiger-Zählrohr werden, sondern so etwas:
http://wiki.lvl1.org/Alpha_Spark_Detector
Der Aufbau ist geringfügig anders, aber doch ähnlich, nur eben ohne
Rohr.
Es sind aber auf alle Fälle frei liegende Kupferleitungen dabei.
Mit einer Kuperplatine kann man das ganz gut realisieren.
Geigercounter schrieb:> da wollte ich mal wissen, ob die aus Uranglas sind.
Da bist du aber wahrscheinlich mit einem gewöhnlichen GM-Zähler besser
bedient, als mit einem offenen Zählrohr und Argon-Butan-Prüfgas für
alphas und ganz weiche betas.
hellgrünes scheinbar fluoreszierendes Glas: sog. Uranglas, siehe auch
Bilder bei ebay usw.
Uranglasuren waren früher wegen ihrer lebhaft roten bzw. gelben Farbe
sehr beliebt.
Könnte also hinhauen.
Wie stark bei solchen Stücken die Aktivitätist??? (hab so etwas nicht)
Hp M. schrieb:> Geigercounter schrieb:>> da wollte ich mal wissen, ob die aus Uranglas sind.>> Da bist du aber wahrscheinlich mit einem gewöhnlichen GM-Zähler besser> bedient, als mit einem offenen Zählrohr und Argon-Butan-Prüfgas für> alphas und ganz weiche betas.
Uran 238 ist überwiegend ein Alphastrahler.
Jetzt kommt es natürlich noch darauf an, ob da überhaupt irgendetwas das
Glas verlässt, aber ich gehe mal davon aus, dass so mancher Uranatomkern
auch außen anliegt und dessen Alphastrahlung, sofern er zerfällt, könnte
man dann messen.
Die Zerfallsrate von U238 ist absurd niedrig, "for all intents and
purposes" kann man das als stabiles Element betrachten. Vor allem in
gebundener Form.
THOR schrieb:> Die Zerfallsrate von U238 ist absurd niedrig, "for all intents and> purposes" kann man das als stabiles Element betrachten. Vor allem in> gebundener Form.
Die Menge an Atomen macht's.
Ansonsten könnte ich noch einen thoriumhaltigen Glühstrumpf auftreiben.
Ich guck halt was da ist.
Irgend ein Alphastrahler wird sich schon finden lassen.
Achim H. schrieb:> Auf diese Weise bin ich vor etlichen> Jahren auch an eine 1000er-Kiste von Widerständen 10MOhm für max. 3,7 kV> gekommen.
Was für eine Toleranz haben die denn? Ab und zu möchte man ja
mal seine Multimeter-10MOhm-Impedanz auf 100M vergrössern.
Geigercounter schrieb:> So, ich denke ich werde jetzt 2 x 10 MOhm Widerstände hinter den> Kondensator schalten (siehe Skizze), das sollte den Strom bei 2-2,5 kV> auf 100 - 125 µA begrenzen.
Und was ist wenn jemand links davon anfasst? Was helfen Dir dann die
Widerstände?
Warum baust Du es nicht einfach in ein vernünftiges Gehäuse ein, sorgst
dafür daß nichts lose herumschlappert und daß alles ordentlich isoliert
ist?!
Bernd K. schrieb:> Warum baust Du es nicht einfach in ein vernünftiges Gehäuse ein, sorgst> dafür daß nichts lose herumschlappert und daß alles ordentlich isoliert> ist?!
Weil durch eine Gehäusewand keine Alphastrahlenteilchen durchkommen,
ist das denn so schwer den Thread zu lesen auf den man antwortet ?