Hallo,
Zo Z. schrieb:
> Ich suche die "amtlichen" Adapterbelegungen von 3poligen
> Hirschmann-Bananenkupplungen / Stecker flach mit Mittelkontakt (Schwert)
> zu 3pol-DIN Stecker / Kupplungen rund wie sie in den 60-ern bei
> Tonabnehmern üblich waren -
Eine "amtliche" belegung wird es vermutlich nicht geben.
Der alte TA-Anschluß war auf den Bananbuchsen mit dem Signal beschaltet,
daß waren ja üblicherweise induktive "Tondosen".
Das Schwert ist Schirm. Die Regel war, den Plattenspieler sorum
einstecken, daß es nicht brummte.
Je nach Schaltung des Radios/Verstärkers konnte 1 Pol der Bananenbuchse
direkt mit dem Mittelstift verbunden sein, mußte es aber nicht...
Als Stereoversion ist mir sowas nie begenet, da hat dann die
Diodenbuchse Einzug gehalten, auch bei den Monogeräten.
Die Beschaltung der Diodenbuchsen ist alles andere als eindeutig.
Als TA (Plattenspeilereingang) 2 GND, 1 Links, 3 Rechts, bei
Stereobeschaltung in einem Monogerät entweder 1+3 direkt verbunden oder
über Entkoppelwiderstände.
Als TB (Tonbandbuchse) in Radio/Verstärker 1 Aufnahme, also der Ausgang
vom Demodulator und 3 Eingang zum NF-Verstärker.
Beim Tonband dann genau umgekehrt, damit ein 1:1 Kabel benutzt werden
konnte...
TA/TB Kombibuchsen in Monogeräten waren mit einer Widerstandbeschaltung
so zusammengeknüft, daß beides ging, Bei TA/TB-Stellung wurde eben die 1
umgeschaltet.
Das war nur die Übergangszeit, als HF-Stereo-Geräte noch nicht verfügbar
ware. Mit dem Erscheinen von Stereotonbandgeräten kam dann die 5-pol.
Diodenbuchse, 2GND, 1 Links, 4 Rechts (Ausgang beim Radio, Eingang beim
Tonband), 3 Links, 5 Rechts (Eingang beim Radio, Ausgang beim Tonband).
Soviel zum Standard...
Gruß aus Berlin
Michael