Kennt jemand ein gutes Online(skript) mit verständlichen Erklärungen zu
den Grundlagen der Regelungstechnik? ALso
(Führungs)Übertragrungsfunktion, Störübertragungsfunktion aufstellen.
Pol-,Nullstellen Diagramm erstellen(berechnen). Diese ganzen Sachen. Ich
habe hier das Buch vom Otto Föllinger aber ich verstehe das Buch nicht
gut da wird einfach wild drauf rumgerechnet ohne meiner Meinung nach die
Schritte zu erklären was gemacht wurde.
ikarus schrieb:> Kennt jemand ein gutes Online(skript) mit verständlichen> Erklärungen zu> den Grundlagen der Regelungstechnik? ALso> (Führungs)Übertragrungsfunktion, Störübertragungsfunktion aufstellen.> Pol-,Nullstellen Diagramm erstellen(berechnen). Diese ganzen Sachen. Ich> habe hier das Buch vom Otto Föllinger aber ich verstehe das Buch nicht> gut da wird einfach wild drauf rumgerechnet ohne meiner Meinung nach die> Schritte zu erklären was gemacht wurde.
Grad die Föllinger-Bücher sind mit die besten Regelungstechnikbücher
überhaupt, hatte das Fach Optimierung dyn. Systeme an der Fernuni Hagen
belegt, da war das Buch gleichzeitig das Skript, der Föllinger hatte mal
am Lehrgebiet in Hagen gearbeitet.
Alternativ kann ich das Skript von der Uni Siegen empfehlen:
https://www.mb.uni-siegen.de/mrt/lehre/rt/rt_skript.pdf
Gruß
Daniel
Daniel V. schrieb:> Grad die Föllinger-Bücher sind mit die besten Regelungstechnikbücher> überhaupt
Da ist aber zu viel drin mein Problem ist das ich nicht weiss womit ich
anfangen soll und was nächstes zu lernen sei als die Reihenfolge. Und
übungen mit erklärten Lösungen brauche ich .
Ikarus schrieb:> Daniel V. schrieb:>> Grad die Föllinger-Bücher sind mit die besten Regelungstechnikbücher>> überhaupt
Also als allererstes solltest Du Dir klarmachen was eine Regelung ist,
dann solltest Du Dir die die Begrifflichkeiten klarmachen
(Führungsgröße, Stellgroße, Störgröße usw). Das ganze dann an einem
Beispiel sich verdeutlichen (z.B. Feder-Dämpfer-Masse-System,
RLC-Schaltung oder ganz primitiv, Du steht unter der Dusche und das
Wasser ist zu kalt und sich an diesem Beispiel die Begrifflichkeiten
verinnerlichen.)
Dann kannst Du das ganze System mal mathematisch beschreiben
(Übertragungsfunkionen herleiten und dann kommt automatisch die
Laplacetranformation usw..)
Das verlinkte Skript soll Dir dabei helfen, auch der Wikipediaeintrag
ist eine gute Anlaufstelle.
Nur nichts überstürzen, nicht umsonst erstreckt sich Regelungstechnik
über mehrere Semester (ich hatte es fünf Semester (Regelungstechnik
I+II, Digitale Regelungstechnik I+II, Zustandsraumdarstellung ging auch
ewig, Optimierung dynamische Systeme usw)
>> Da ist aber zu viel drin mein Problem ist das ich nicht weiss womit ich> anfangen soll und was nächstes zu lernen sei als die Reihenfolge. Und> übungen mit erklärten Lösungen brauche ich .
Lerne die Probleme "runterzubrechen" und mit Ruhe und Geduld an die
Sache ranzugehen. Tue ich mich aber auch manchmal schwer mit.
Gruß
Daniel
ikarus schrieb:> Kennt jemand ein gutes Online(skript) mit verständlichen Erklärungen zu> den Grundlagen der Regelungstechnik? ALso> (Führungs)Übertragrungsfunktion, Störübertragungsfunktion aufstellen.> Pol-,Nullstellen Diagramm erstellen(berechnen). Diese ganzen Sachen. Ich> habe hier das Buch vom Otto Föllinger aber ich verstehe das Buch nicht> gut da wird einfach wild drauf rumgerechnet ohne meiner Meinung nach die> Schritte zu erklären was gemacht wurde.
Was ist dein Ziel?
Dann kann man auch die nötige Ausrüstung dir empfehlen.
Also was ist dein Ziel?
Der ikarus vor war nicht ich der TO. Mein ziel ist es die klausur gut zu
bestehen. Wir haben diese grundlagen drin dann bode diagrame und was
alles dazu gehört.
Ikarus schrieb:> Der ikarus vor war nicht ich der TO. Mein ziel ist es die klausur gut zu> bestehen.
Ändere bitte Deine Zielsetzung. Dein Ziel soll es sein, die
Regelungstechnik zu verstehen und dann kommt das Bestehen der Klausur
von ganz alleine.
Ikarus schrieb:> Wir haben diese grundlagen drin dann bode diagrame und was> alles dazu gehört.
Welche sind denn diese Grundlagen bzw. wo sind diese? Wann schreibst Du
denn die Klausur? Was stimmt denn nicht mit den Quellen, die ich Dir
empfohlen habe?
Gruß
Daniel
Daniel V. schrieb:> Welche sind denn diese Grundlagen bzw. wo sind diese? Wann schreibst Du> denn die Klausur? Was stimmt denn nicht mit den Quellen, die ich Dir> empfohlen habe?
Ich schreibe die Klausur am ende dieses Semesters. Doch das skript von
dir sieht schon mal gut aus!
Du scheinst dich ja aus zu kennen. Kannst du mir mal anhand von dem
Inhaltsverzeichnisses von Regelungstechnik Otto Föllinger zweigen in
welcher Reihenfolge ich welches Kapitel durcharbeiten sollte?
(https://www.vde-verlag.de/buecher/ivz/9783800742011_INHALT_01.pdf)
ikarus schrieb:> Daniel V. schrieb:>> Welche sind denn diese Grundlagen bzw. wo sind diese? Wann schreibst Du>> denn die Klausur? Was stimmt denn nicht mit den Quellen, die ich Dir>> empfohlen habe?>> Ich schreibe die Klausur am ende dieses Semesters. Doch das skript von> dir sieht schon mal gut aus!> Du scheinst dich ja aus zu kennen. Kannst du mir mal anhand von dem> Inhaltsverzeichnisses von Regelungstechnik Otto Föllinger zweigen in> welcher Reihenfolge ich welches Kapitel durcharbeiten sollte?> (https://www.vde-verlag.de/buecher/ivz/978380074201...)
Eigentlich ist die Struktur des Föllingers sehr gut.
Aber ich versuche mal meine Tipps zu geben:
1.) Was ist Regelung und was ist der Unterschied gegenüber der
Steuerung?
2.) Laplace lernen bis zum umfallen!!! Diese ist sehr wichtig, denn Du
wirst mit (teilweise fiese) Differentialgleichungen zu tun haben. Um
einen Zusammenhang zwischen Eingang und Ausgang zu beschreiben ist
normalerweise eine Faltung notwendig. Eine Faltung ist aber sehr
aufwendig, daher setzt man die Laplace-Transformation ein. Dann wird
eine Faltung eine Multiplikation. Das solltest Du erkennen! Im Digitalen
ist das Pendant die z-Transformation bei gegebener Differenzengleichung.
3. Beschreibe mathematisch lineare kontinuierliche Systeme. Erkenne wann
ein Regler stabil ist (links im s-Bereich, im z-Bereich im
Einheitskreis). Was tut ein P-I-D-Regler und wie kann man diese
kombinieren
4. Frequenzgänge, Filter, Bodediagramm
5. Regelkreise, gekoppelte usw
6. Zustandsraumdarstellung, Jordan-Matrix,
Zustandsdifferentialgleichungen, Beobachter
Aber das hängt alles vom Lehrplan eurer Uni/FH ab. Was macht Ihr denn in
den Vorlesungen?
Gruß
Daniel
Daniel V. schrieb:> Aber das hängt alles vom Lehrplan eurer Uni/FH ab. Was macht Ihr denn in> den Vorlesungen?
Das wäre mal die Modulbeschreibung, inwiefern das alles vorkommt kann
ich nicht sagen da ich keine Ahnung von habe.
1. Einführung in die Systemtheorie
Definitionen, Normen und Nomenklatur
LTI-Systeme und nicht lineare Systeme
Anwendung der Laplace-Transformation und deren Rechenregeln
Zeitbeschreibung von Systemen (Gewichtsfunktion und Sprungantwort)
2. Funktionsbeschreibung elementarer Übertragungsglieder
Differentialgleichung und Übertragungsfunktion
Pol-/Nullstellenverteilung
Ortskurvendarstellung und Bodediagramm
3. Beschreibung von Reglern und Regelstrecken
kontinuierliche Regler P, I, D, PID, PDT1
Strecken, PT1, PT2, PTn, IT1, IT2, Totzeitelement, Allpass
4. Systemstabilität
Definition der Stabilität
Algebraische Stabilitätskriterien (Hurwitz- und Routh-Kriterium)
Vereinfachtes Nyquistkriterium in der Ortskurvendarstellung
Vereinfachtes Nyquistkriterium im Bodediagramm
5. Technische Anwendungsbeispiele
6. Simulation von Übertragungssystemen
Teil II
1. Einführung und Grundlagen der analogen Regelungstechnik
1.1. Regelkreiselemente und Wirkungspläne
1.2. Definitionen, Normen und Nomenklatur, Unterschied Regelung /
Steuerung
1.3. Praktische Aufgabenstellungen der Regelungstechnik in
verfahrenstechnischen Anlagen
2. Statisches und dynamisches Verhalten von Regelkreisen
2.1. Führungs- und Störübertragungsverhalten
2.2. Bestimmung der stationären Regelabweichung für verschiedene
Eingangssignalverläufe
3. Entwurf Einstellung Optimierung von Reglern im Zeitbereich
3.1. Einstellung von Regelkreisen auf definierte Dämpfung
3.2. Einstellung von Regelkreisen nach Ziegler-Nicols, / Chiens, Hrones,
Reswick
3.3. Einstellung nach T-Summenregel
3.4. Einstellung nach Betrags- und symmetrischem Optimum
4. Entwurf, Reglereinstellung und Optimierung nach dem
Frequenzkennlinienverfahren
4.1. Wurzelortskurvenverfahren
4.2. Einstellung nach Phasen- und Amplitudenreserve
4.3. Einstellung der Reglerparameter im Bodediagramm
5. Nichtstetige Regler (Zwei- und Dreipunktregler)
5.1. Zeitverhalten
5.2. Optimierung / Einstellung nicht stetiger Regler
Und damit hast Du Deine Antwort gefunden :) Fang langsam an, besuch die
Vorlesungen und Übungen. Bearbeite die Praktika und dann kommt alles von
selbst. Matlab und Simulink werden Deine Freunde sein.
Viel Erfolg
Daniel
ikarus schrieb:> Das wäre mal die Modulbeschreibung
Ist mehr oder weniger Standard... Fang einfach an zu lesen und zum
Verstehen musst du üben :) Aber für einen schnellen Überblick eignen
sich die lecture slides im Link weiter oben und wenn du dann beim Üben
über etwas stolperst, was du einfach nicht raffst, dann schau bei Wiki
:)
Auf der Homepage hat es auch genug Übungsmaterial, damit du am Anfang
ein paar Lösungen anschauen kannst, fürs Gefühl... Denn Rest musst du
dich dann durchackern, aber wenn du das kannst, kannst du alles was es
braucht für RT1 egal bei welchem Prof.
Gruss Chrys
ikarus schrieb:> Kennt jemand ein gutes Online(skript) mit verständlichen> Erklärungen zu den Grundlagen der Regelungstechnik? ALso> (Führungs)Übertragrungsfunktion, Störübertragungsfunktion aufstellen.> Pol-,Nullstellen Diagramm erstellen(berechnen). Diese ganzen Sachen. Ich> habe hier das Buch vom Otto Föllinger aber ich verstehe das Buch nicht> gut da wird einfach wild drauf rumgerechnet ohne meiner Meinung nach die> Schritte zu erklären was gemacht wurde.
Das sind systemtechnische Grundlagen...
Ikarus schrieb:> Daniel V. schrieb:>> Grad die Föllinger-Bücher sind mit die besten Regelungstechnikbücher>> überhaupt>> Da ist aber zu viel drin mein Problem ist das ich nicht weiss womit ich> anfangen soll und was nächstes zu lernen sei als die Reihenfolge. Und> übungen mit erklärten Lösungen brauche ich .
Grundlagen Systemtheorie!