Hallo, ich bin auf der Suche nach einer relativ günstigen Wegsensierung. Messbereich 0-30 cm, Messgeneauigkeit ca. +- 1 cm. Die Anforderungen an die Messgenauigkeit sind nicht besonders hoch, dafür aber an den Preis sowie an die einfache Handhabung. Ausprobiert habe ich z. B. schon ein Potentiometerband mit Druckstift, was zwar gut funktionierte, jedoch ein exaktes Aufkleben des Potentiometerbandes erfordert. Besser wäre in diesem Anwendungsfall jedoch etwas, was sich ganz simpel von jedermann einbauen lässt. Wie z. B. ein Seilzugpotentiometer. Dieser müsste einfach an beiden Enden quasi nur "fixiert" bzw. eingehakt werden. Alle von mir recherchierten liegen jedoch Preislich > 20€. 10€/Stück sind noch akzeptabel. Gerne auch optische / berührungslose Messverfahren. Hat schon jemand Erfahrung mit LowCost-Wegsensierung gemacht? Oder hat eine tolle Idee?
Gast
#4809073
Edward P. schrieb: > Besser wäre in diesem Anwendungsfall > jedoch etwas, was sich ganz simpel von jedermann einbauen lässt. Ein gewöhnliches Potentiometer mit Zahnriemen. Georg
Gast
#4809081
Edward P. schrieb: > Wegsensierung Was ist das für eine Krankheit?
Ein Schiebepoti mit einer Laufrolle auf einem Keil von 30cm Länge. Eine Führungsschiene halte ich für teurer, weil ein Schlitz in ein Blech gemacht werden muss und die Laufrolle trotzdem bleibt. Dasselbe wie etwas Gewicht auf dem beweglichen Teil, um beim zurückfahren das Poti runterzudrücken.
Gast
#4809131
10-Gang Poti mit Zahnriemen?
Gast
#4809272
Schau mal bei https://www.megatron.de/ Die haben so ein Spielzeug.
Gast
#4809280
ths schrieb: > Schau mal bei https://www.megatron.de/ > > Die haben so ein Spielzeug. Ja, aber definitv: Edward P. schrieb: > jedoch Preislich > 20€. aswwwer
Gast
#4809285
Die bisher genannten Bastellösungen sind teurer, wenn man für die eigene Arbeitszeit den Mindestlohn ansetzt. Abgesehen davon sind die Randbedingungen unklar. Stückzahl z. B.
Brauchst Du denn einen analogen Wert oder wird der anschließend sowieso digitalisiert? Gruß Jobst
...ein Schleifdraht wie bei der antiken Wheatstone-Brücke. Gruß - Werner
analog wäre vorteilhaft, weil es sich einfach auslesen lässt. ths schrieb: > Abgesehen davon sind die Randbedingungen unklar. Stückzahl z. B. ca. 300.000 wenn das ganze Produkt denn irgendwann in Serie gehen sollte.. Kennt jemand einen Seilzugpoti bis 10€? Die, die ich gefunden habe, haben alle eine sehr hohe Messgenaigkeit +-1mm oder besser. Liegen dementsprechend bei >100€.
Gast
#4809348
Bei 300 000 wird Megatron sehr flexibel, da bin ich mir sicher. Und andere auch.
Gast
#4809435
Das mit dem Band und Poti wurde invers in Radios viele Jahre zuverlässig angewendet (Drehkondensator zur Sendersuche und Anzeige). Mit was möchtest Du denn auswerten, brauchst Du absolutwerte oder reicht relativ (Maussensor, Zählband). Welche Kraft bringt denn der Steller auf? Wieviel Platz hast Du? Mit einer Übersetzung (z.B. Storchenschnabel oder einfachen Hebel mit Langloch) kannst Du auch ein 10cm Schiebepoti nehmen. Bei 1cm kannst Du auch 30 Leds auf eine Platine nageln und mit einem Phototransistor am Steller auslesen (alle nacheinander ansteuern und gucken bei welcher es blinkt).
Edward P. schrieb: > Wegsensierung. Hättest Du nicht einfach Wegmessung schreiben können anstatt ein neues und vollkommen absurdes Wort zu erfinden? Dann hätt ich nicht WTF??? gedacht, mein Lesefluss wäre nicht 5 Sekunden lang ins Stocken geraten und ich hätte mich nicht bei Dir über diese Unannehmlichkeit beschweren müssen!
Es gibt von ST optische Sensoren, die messen die Phasenverschiebung der Modulation eines ausgestrahlten und vom Target reflektierten Infrarot-Laserstrahls. http://www.st.com/en/imaging-and-photonics-solutions/vl53l0x.html Die sind recht unkompliziert per I²C auszulesen und nach Studium des Datenblattes und einschlägiger App-Notes in weniger als einem halben Tag zum Laufen zu bringen. Bis 30cm gehen die überraschend gut, auch im Beisein von Fremdlicht, bei Abständen unter 1cm reißt es aber irgendwann ab. Meßfrequenz kann man bis maximal 100Hz einstellen, allerdings leidet dann die Empfindlichkeit und der maximale Abstand etwas. Löten ist allerdings etwas knifflig, zumindest wenn man es von Hand und mit Heißluft versucht, das Gehäusematerial ist deutlich empfindlicher als üblich.
Hallo, > Edward P. schrieb: > Messbereich 0-30 cm, Messgeneauigkeit ca. +- 1 cm. Die Anforderungen an > die Messgenauigkeit sind nicht besonders hoch, dafür aber an den Preis > sowie an die einfache Handhabung. schau doch mal nach solchen: https://www.reichelt.de/Naeherungsschalter-Distanzsensoren/GP2-0430/3/index.html?ACTION=3&GROUPID=6679&ARTICLE=110601&OFFSET=30& Die dürfte es bei größerer Stückzahl unter 3€ geben. die minimale Länge von 4cm müßte man natürlich durch einen Abstand vom NP ausgleichen. Gruß Öletronika
Edward P. schrieb: > analog wäre vorteilhaft, weil es sich einfach auslesen lässt. ? Beantwortet meine Frage eigentlich so gar nicht ... Gruß Jobst
Gast
#4809671
Edward P. schrieb: > analog wäre vorteilhaft, weil es sich einfach auslesen lässt. digital lässt sich ebenfalls einfach auslesen und man spart dahinter meist den ADC. Es stellt sich also die Frage, was in der Signalverarbeitungskette folgt.
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