Kleines Schrittmotor Praktikum

Gast #4817065
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Guten Tag,

ich möchte ein kleines Referat über das Thema Schrittmotoren abhalten 
und möchte dafür Hardware zusammenstellen (die es meinen Mitschülern 
erlaubt etwas zu basteln / programmieren).

Dafür suche ich nun geeignete Hardware und habe gehofft, dass ihr mir 
etwas dabei helfen könntet.

Folgende Motoren erlangten sofort meine Aufmerksamkeit (da billig :p):

http://www.pollin.de/shop/dt/OTAzOTg2OTk-/Bauelemente_Bauteile/Motoren/Schrittmotoren/Schrittmotor_MINEBEA_17PM_K374BN01CN_1_8_.html

http://www.pollin.de/shop/dt/MDEzOTg2OTk-/Bauelemente_Bauteile/Motoren/Schrittmotoren/Schrittmotor_MINEBEA_17PM_K077BP01CN_1_8_.html

Dazu möchte ich den L297/L298 oder einfach den L293D benutzen.
Da bin ich mir noch nicht sicher.

Da ich neben +5V (für den Mikrocontroller) nur eine Blockbatterie (ca. 
9V) zur Verfügung habe, soll es auch mit dieser Spannung funktionieren 
sollen.

Meine Anforderungen sind relativ gering. Es soll eine Spielerei für 
einen Tag werden.

Irgendwelche Tipps? Unkonkrete Frage, ich weiß, aber ich weiß nicht was 
davon (bedingt vor allem durch die Blockbatterie) funktionieren würde. 
Vor allem habe ich keine Ahnung von Motoren und freue mich auf eure 
Hilfen!

Mit freundlichen Gruß,
Michael.
Gast #4817085
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Michael Huster schrieb:
> Irgendwelche Tipps?

Man sollte heute unbedingt Motoren in Mikroschritt mit Stromregelung 
nehmen, sonst zeigt man nur alle Nachteile von Schrittmotoren 
(Resonanzen, geringe Gechwindigkeit, rauher Motorlauf).

Also ein Motor mit deutlich niedriger Spannung und ein Treiber wie
Pololu DRV8825 (für Motoren bis 1A), ggf. an einem Arduino.
#4817264
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Wenn Du den L293 benutzt musst Du den erheblichen Spannungsverlust über 
den Treibern berücksichtigen:
High-Level: -1,4V ... -1,8V
Low-Level:   1,2V ... 1,8V
Gesamt:      2,6V ... 3,6V

Das heisst, von Deiner 9V Batteriespannung bleiben nur noch 5,4V ... 
6,4V übrig. Entsprechend niedrig solltest Du die Motorspannung wählen. 
Eine etwas niedrigere Motorspannung funktioniert i.d.R. problemlos.

Es gibt heute wesentlich bessere Motortreiber, ggf. als kleines 
Platinenmodul, da heute fast nur noch SMD.

Viele Grüße, Stefan
Gast #4817290
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> Also ein Motor mit deutlich niedriger Spannung und ein Treiber wie
> Pololu DRV8825 (für Motoren bis 1A), ggf. an einem Arduino.

diesen Rat solltest du beherzigen, das wird also 75-100 € ausmachen das 
solltest unbedingt vorher klären ob dir die Mitschüler das bezahlen, du 
solltest dich auch erkundigen welche Mitschüler überhaupt Interesse 
daran haben, Sammelbestellung kommt immer günstiger.
#4817320
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Arduino Uno mit nem CNC Shield V3 und ein paar A4988 kosten aus China 
wohl keine 15€. Dazu sollte man dann allerdings ein 12V Netzteil nehmen.

Nema 17 Schrittmotoren bekommt man so ab 5€ das Stück.

Aber ob offene 230V bei einem LED-Netzteil so der Hit bei den Kids ist?

4,80€ für einen A4988 ist aktuell schon fast wucher.

Edit: Der Tipp von Thomas Winkler klingt sehr gut. Ein Arduino Nano und 
ein Steckbrett sollten dann auch den Basteltrieb wecken.
Gast #4817407
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> Der Tipp von Thomas Winkler klingt sehr gut.

eher nicht. Das Ding kann nur 500mA und obendrein nicht die ganzen 
Features eines modernen Treibers, wie ich ihn vorschlug.

Ich rate ausdrücklich von diesem Modul ab.
Gast #4817454
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wutz schrieb:
>> Der Tipp von Thomas Winkler klingt sehr gut.
>
> eher nicht. Das Ding kann nur 500mA und obendrein nicht die ganzen
> Features eines modernen Treibers, wie ich ihn vorschlug.
>
> Ich rate ausdrücklich von diesem Modul ab.

Er will nur das Prinzip erklären und zeigen. Meinst du, daß dafür 
größere Ströme und alle technischen Finessen unbedingt notwendig sind?

Michael Huster schrieb:
> Meine Anforderungen sind relativ gering. Es soll eine Spielerei für
> einen Tag werden.

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