Aktive Telefondose messtechnisch identifizieren

OP #4824285
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Hallo,

Folgendes Problem: Hier im Haus gibt es noch vom Vorbesitzer so fünf 
TAE-Dosen. Offenbar sind aber nicht alle aktiv. Früher wäre es ein 
leichtes gewesen, nachzumessen, wo Spannung drauf ist... ...leider hat 
VOIP mich nun aber auch erwischt. Wie kann man das da messtechnisch 
ermitteln? Bzw. Woran erkenne ich bei einem unkonfigurierten Speedport 
723, ob wenigstens schon mal die Dose aktiv ist?

TIA,
Harald
#4824298
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Harald H. schrieb:
> Woran erkenne ich bei einem unkonfigurierten Speedport
> 723, ob wenigstens schon mal die Dose aktiv ist?

Gar nicht. Du mußt deine vorhandene Telefonverkabelung an den Speedport 
anschließen und die entsprechende Buchse/Klemme des Speedport als 
analogen Anschluß konfigurieren. Dann kannst du an den angeschlossenen 
TAEs auch die Spannung messen. Mit etwas anderem können deine analogen 
Telefone doch gar nichts anfangen. Daß irgendwo VOIP gemacht wird 
interessiert die herzlich wenig.
OP #4824327
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Umm... ...das Problem sind auch nicht analoge Telefone, sondern die 
Frage, welche Dose aktiv ist - sollte man vielleicht als erste 
Fehlerquelle ausschliessen, da der Router schon gar kein DSL bekommt. Da 
es da noch beliebig viele weitere Fehlerquellen gibt, wäre es ein 
bisschen blöd, das alles an jeder Dose erneut durchnudeln zu nüssen...
...BTW: Wie pöse™ werden eigentlich die Telekomiker, wenn man einzelne 
Adern mit einem Ohmmeter auf Durchgang prüft?
#4824329
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Wenn die TAE-Dosen von so einem Helden der Lüsterklemme und Tesafilm 
mit irgendwelchen "Supertricks" (z.B. parallel) verbastelt worden sind, 
dann wirst du sowieso deine Verkabelung neu machen müssen.

Für einfache Tests der Verkabelung gibt es einfache, preiswert "Piepser" 
für unter 5 Euro (Beispiel http://www.ebay.de/itm/331302933490). Dazu 
brauchst du noch ein paar billige Klemmen und TAE (N, F) Adapter. Nach 
oben hin sind die Preise für bessere Messgeräte natürlich unbegrenzt.

Ansonsten, ein Modem sollte auch ohne die richtigen Zugangsdaten 
versuchen sich mit der DSL-Vermittlungsstelle zu synchronisieren. Erst 
bei der Benutzeranmeldung geht es schief. Schau mal nach, ob das Modem 
ein Log schreibt in dem man sehen kann, wie weit es beim 
Verbindungsaufbau kam.
#4824332
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Harald H. schrieb:
> Gute Idee! Ich weiß halt nicht, wie die Vermittlung auf die Spannung
> eines Ohm-Meters reagiert...

Die reagiert mit einem müden Lächeln oder einem Achselzucken. Wenns 
nicht so wäre gingen die auch im normalen Betrieb reihenweise kaputt, 
schneller als man sie austauschen könnte.

Um die Vermittlunsstelle aus der Entfernung zu himmeln musst Du schon 
den Blitz einschlagen lassen, und selbst das wird sie wahrscheinlich 
noch wegstecken.
#4824438
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DSL-Modem nehmen und Dosen abklappern, wo synchronisiert wird oder 
versucht wird zu synchronisieren. Falls es 2 oder mehr Dosen sind 
solltest du die Verkabelung gradeziehen, DSL (insbesondere VDSL) 
reagiert recht allergisch auf parallel geschaltete Dosen. Und in Reihe 
geschaltete Dosen sind nur unnötige Dämpfung.
OP #4836899
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So, um das hier noch abzuschließen:

Schließlich und endlich war ein Telekomiker da, und die erste TAE-Dose 
hatte schlicht und ergreifend das Problem, nicht vorhanden zu sein, was 
ihre Funktion stark beeinträchtigte. Mein Mieter hatte das Ding wohl 
irgendwann abgebaut, die Adern irgendwo untergeklmmt, und das 
entsprechende Gerät einfach mitgenommen.
Erschwerend kam hinzu, daß das heiße Aderpaar in Gesellschaft von 
ungefähr dreißig weiteren in einem Sammelkabel aus der Wand kam...
...*seufz*... ...aber jetzt ist ja alles wieder gut.

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